Zwift Erfahrungen gesucht: Lohnt sich die Indoor-Cycling-App für Anfänger?

Ich will endlich wieder etwas für meine Fitness machen und nebenbei auch ein paar Kilo loswerden. Das Problem ist nur: Draußen Radfahren oder Joggen ist absolut nicht mein Ding. Bei schlechtem Wetter sowieso nicht und ehrlich gesagt auch sonst eher nicht. Ich habe jetzt auf Twitch öfter Zwift gesehen und das wirkte auf mich fast wie eine Art virtuelles Radfahr-Spiel, bei dem man gegen andere fährt oder einfach durch irgendwelche Welten rollt. Gerade dieses Spielerische finde ich interessant, weil man damit die Zeit beim Sport wahrscheinlich deutlich besser vergisst als wenn man stumpf auf einem Heimtrainer vor sich hintritt wie in einer schlecht beleuchteten Reha-Ecke.

Was ich aber noch nicht ganz verstehe: Es gibt anscheinend einmal die normale Zwift-App und dann noch die Zwift Companion App. Wofür braucht man da beide genau? Reicht die normale App zum Fahren und die Companion ist nur Zusatz, oder braucht man die am Ende doch unbedingt?

Dann bin ich beim Zubehör komplett raus. Funktioniert Zwift mit jedem Indoor-Bike für zuhause oder braucht man dafür spezielles Zeug? Ich lese ständig etwas vom Wahoo KICKR CORE oder von irgendwelchen Trainern, in die man sein normales Fahrrad einspannt. Ich habe aber kein Rennrad, das ich groß umbauen will, sondern würde eher ein normales Indoor-Bike bzw. Heimfahrrad nutzen. Deshalb wäre für mich wichtig zu wissen, ob das überhaupt sinnvoll mit Zwift klappt oder ob man ohne teures Extra-Zubehör nur halb dabei ist.

Und wie sieht es mit den Kosten aus? Gibt es da eine kostenlose Testphase oder zahlt man direkt monatlich? Falls jemand Zwift schon länger nutzt, würde mich auch interessieren, ob es für Einsteiger wirklich motivierend ist oder ob der Reiz nach zwei Wochen schon wieder weg ist. Gerne auch mit Alternativen, falls es etwas Besseres gibt, das für absolute Anfänger zuhause vielleicht unkomplizierter oder günstiger ist.

Würde mich über echte Erfahrungen freuen, vor allem von Leuten, die nicht schon halbe Profi-Radfahrer waren, bevor sie damit angefangen haben.
 

Servus,

für deinen Fall kann Zwift schon ziemlich gut passen. Gerade wenn du draußen weder Bock auf Radfahren noch auf Joggen hast, ist dieses spielerische Konzept wahrscheinlich genau der Punkt, der dich eher bei der Stange hält als ein normales Indoor-Bike, auf dem man nach ein paar Minuten geistig schon in der Küche steht.

Die normale Zwift-App ist die Haupt-App zum Fahren, die Zwift Companion-App eher das Zusatztool. Pflicht ist sie nicht, aber praktisch schon.

Du brauchst nicht zwingend Sachen direkt von Zwift. Die App läuft auch mit Hardware von anderen Herstellern, wenn sie kompatibel ist. Genau deshalb liest man so oft Namen wie Wahoo oder Garmin. Wenn dein Indoor-Bike beziehungsweise dein Setup Daten sauber an Zwift übertragen kann, bist du grundsätzlich im Rennen. Wenn es einfach nur ein normales Heimfahrrad ohne passende Sensorik ist, wird es dagegen eher schwierig oder nur sehr eingeschränkt sinnvoll.

Preislich liegt Zwift aktuell bei 19,99 Euro im Monat oder 199,99 Euro im Jahr. Die monatliche Variante kann man als Neukunde 14 Tage kostenlos testen, was ich an deiner Stelle auch zuerst machen würde, bevor du direkt Geld für Abo und eventuell noch Zubehör versenkst.

Motivierender als klassisches Indoor-Training ist Zwift für viele auf jeden Fall. Aber ob es bei dir wirklich rund läuft, hängt am Ende vor allem daran, was dein vorhandenes Bike technisch überhaupt kann. Genau das würde ich vor dem Start als Erstes prüfen.

Mfg Alex
 

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