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Sweet Devil
Gast
Nachdem ich mir vor kurzem das Samsung Galaxy S3 angeschafft habe, wurde es natürlich auch Zeit für eine neue Handyhülle. Da ich für so etwas sonst eher mehr Geld ausgebe, wollte ich diesmal bewusst testen, ob nicht auch ein Flip Case in der unteren Preisklasse ausreicht.
Deshalb entschied ich mich für ein Kunstleder-Flip-Case von Supergets, das im Internet für bis zu 10 Euro angeboten wird. Der günstige Preis klang zunächst verlockend. Nach diesem Test kann ich aber direkt sagen: Manchmal ist billig eben nicht einfach nur billig, sondern schlicht ein Fehlkauf mit Ansage.
Erster Eindruck: schnell geliefert, aber der positive Eindruck hält nicht lange
Das Supergets Kunstleder-Flip-Case wurde zwar schnell und ordentlich verpackt geliefert, was zunächst noch Hoffnung machte. Dieser positive Eindruck war allerdings schon nach dem Öffnen des Pakets wieder vorbei.
Denn direkt nach dem Auspacken kam mir ein extrem starker und unangenehmer chemischer Geruch entgegen. Und damit war leider schon klar, dass dieses Produkt vermutlich nicht das halten würde, was die Artikelbeschreibung verspricht.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Vorderansicht
Material und Verarbeitung: mit Kunstleder hat das wenig zu tun
Ich habe mich trotzdem dazu entschieden, das Flip-Case genauer anzusehen. Dabei fiel sofort auf, dass es sich hier nicht wirklich um eine vernünftige Kunstledertasche handelt. Stattdessen wirkt das Ganze eher wie ein schlecht verarbeiteter Pappkarton mit einem dünnen Kunststoffüberzug in Lederoptik.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Aufgeschnitten
Das Case fühlt sich unangenehm klebrig an, und schon bei leichter Berührung beginnt der Überzug stellenweise abzublättern. In meinem Fall war die Hülle auf der Rückseite sogar bereits bei der Lieferung leicht beschädigt. Das ist für ein neues Produkt natürlich ein denkbar schlechter Start.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Rückseite
Mängel im Detail: unsaubere Nähte, schiefe Aussparungen, schlechte Verarbeitung
Je genauer man sich das Flip-Case anschaut, desto deutlicher werden die Mängel. Sowohl innen als auch außen fallen schlecht verarbeitete Nähte, überstehende Fäden und unsaubere Übergänge auf. Besonders negativ ist die Kameraaussparung auf der Rückseite aufgefallen.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Kameraausbuchtung
Diese Aussparung ist nicht nur unsauber verklebt, sondern auch nicht passgenau ausgeschnitten. Im Ergebnis wird die Nutzung der Kamera massiv eingeschränkt oder sogar komplett unmöglich. Gerade bei einer Handyhülle ist das ein grundlegender Mangel und keine Kleinigkeit, die man einfach übersehen könnte.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Innenseite
Innenseite und Halterung: hier wird es richtig problematisch
Noch kritischer wird es beim Blick auf die Innenseite. Dort wurde offenbar einfach die Rückseite eines Hardcases in das Flip-Case eingeklebt. Das Problem dabei: Der obere Rand dieser Halterung ist sehr scharfkantig.
In meinem Fall war diese Kante sogar so unsauber verarbeitet, dass man sich daran leicht verletzen kann. Noch schlimmer ist aber ein anderer Punkt: Wer sein Smartphone in so eine Halterung einsetzt, läuft ernsthaft Gefahr, das Gerät zu zerkratzen oder ihm unschöne Macken zu verpassen.
Diesen Praxistest wollte ich mit meinem Samsung Galaxy S3 selbstverständlich nicht riskieren. Dafür war mir das Smartphone dann doch deutlich zu schade.

Bild: Kunstleder-Flip-Case scharfe kanten
Fazit zum Supergets Kunstleder-Flip-Case für das Samsung Galaxy S3
Meiner Meinung nach ist dieses Produkt ein absolutes No-Go und unter keinen Umständen zu empfehlen. Der niedrige Preis mag auf den ersten Blick attraktiv wirken, bringt aber überhaupt nichts, wenn Verarbeitung, Materialqualität und Passform derart schlecht ausfallen.
Wer sein Smartphone vernünftig schützen will, sollte von diesem Flip-Case lieber die Finger lassen und das Geld stattdessen in ein qualitativ besseres Produkt investieren. Denn eine billige Hülle, die im schlimmsten Fall sogar Schäden am Handy verursacht, ist am Ende die teuerste Lösung.
Positiv
Negativ
Bewertung: 1 von 10 Punkten
Deshalb entschied ich mich für ein Kunstleder-Flip-Case von Supergets, das im Internet für bis zu 10 Euro angeboten wird. Der günstige Preis klang zunächst verlockend. Nach diesem Test kann ich aber direkt sagen: Manchmal ist billig eben nicht einfach nur billig, sondern schlicht ein Fehlkauf mit Ansage.
Erster Eindruck: schnell geliefert, aber der positive Eindruck hält nicht lange
Das Supergets Kunstleder-Flip-Case wurde zwar schnell und ordentlich verpackt geliefert, was zunächst noch Hoffnung machte. Dieser positive Eindruck war allerdings schon nach dem Öffnen des Pakets wieder vorbei.
Denn direkt nach dem Auspacken kam mir ein extrem starker und unangenehmer chemischer Geruch entgegen. Und damit war leider schon klar, dass dieses Produkt vermutlich nicht das halten würde, was die Artikelbeschreibung verspricht.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Vorderansicht
Material und Verarbeitung: mit Kunstleder hat das wenig zu tun
Ich habe mich trotzdem dazu entschieden, das Flip-Case genauer anzusehen. Dabei fiel sofort auf, dass es sich hier nicht wirklich um eine vernünftige Kunstledertasche handelt. Stattdessen wirkt das Ganze eher wie ein schlecht verarbeiteter Pappkarton mit einem dünnen Kunststoffüberzug in Lederoptik.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Aufgeschnitten
Das Case fühlt sich unangenehm klebrig an, und schon bei leichter Berührung beginnt der Überzug stellenweise abzublättern. In meinem Fall war die Hülle auf der Rückseite sogar bereits bei der Lieferung leicht beschädigt. Das ist für ein neues Produkt natürlich ein denkbar schlechter Start.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Rückseite
Mängel im Detail: unsaubere Nähte, schiefe Aussparungen, schlechte Verarbeitung
Je genauer man sich das Flip-Case anschaut, desto deutlicher werden die Mängel. Sowohl innen als auch außen fallen schlecht verarbeitete Nähte, überstehende Fäden und unsaubere Übergänge auf. Besonders negativ ist die Kameraaussparung auf der Rückseite aufgefallen.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Kameraausbuchtung
Diese Aussparung ist nicht nur unsauber verklebt, sondern auch nicht passgenau ausgeschnitten. Im Ergebnis wird die Nutzung der Kamera massiv eingeschränkt oder sogar komplett unmöglich. Gerade bei einer Handyhülle ist das ein grundlegender Mangel und keine Kleinigkeit, die man einfach übersehen könnte.

Bild: Kunstleder-Flip-Case Innenseite
Innenseite und Halterung: hier wird es richtig problematisch
Noch kritischer wird es beim Blick auf die Innenseite. Dort wurde offenbar einfach die Rückseite eines Hardcases in das Flip-Case eingeklebt. Das Problem dabei: Der obere Rand dieser Halterung ist sehr scharfkantig.
In meinem Fall war diese Kante sogar so unsauber verarbeitet, dass man sich daran leicht verletzen kann. Noch schlimmer ist aber ein anderer Punkt: Wer sein Smartphone in so eine Halterung einsetzt, läuft ernsthaft Gefahr, das Gerät zu zerkratzen oder ihm unschöne Macken zu verpassen.
Diesen Praxistest wollte ich mit meinem Samsung Galaxy S3 selbstverständlich nicht riskieren. Dafür war mir das Smartphone dann doch deutlich zu schade.

Bild: Kunstleder-Flip-Case scharfe kanten
Fazit zum Supergets Kunstleder-Flip-Case für das Samsung Galaxy S3
Meiner Meinung nach ist dieses Produkt ein absolutes No-Go und unter keinen Umständen zu empfehlen. Der niedrige Preis mag auf den ersten Blick attraktiv wirken, bringt aber überhaupt nichts, wenn Verarbeitung, Materialqualität und Passform derart schlecht ausfallen.
Wer sein Smartphone vernünftig schützen will, sollte von diesem Flip-Case lieber die Finger lassen und das Geld stattdessen in ein qualitativ besseres Produkt investieren. Denn eine billige Hülle, die im schlimmsten Fall sogar Schäden am Handy verursacht, ist am Ende die teuerste Lösung.
Positiv
- sehr günstig
Negativ
- sehr schlechte Verarbeitung
- minderwertige Materialqualität
- starker chemischer Geruch
- unsaubere Nähte und Verklebungen
- Kameraaussparung nicht passgenau
- scharfe Kanten im Inneren
- mögliches Risiko für Kratzer und Beschädigungen am Smartphone
Bewertung: 1 von 10 Punkten