S
Scoty
Gast
Nachdem ich mein Sony Ericsson Vivaz Pro sehr schnell von Amazon bekommen habe, möchte ich es euch nun einmal etwas genauer vorstellen. Auf die kompletten technischen Daten gehe ich dabei nicht im Detail ein, weil man diese problemlos auf der Sony-Ericsson-Seite nachlesen kann. Mir geht es hier eher um meine persönlichen Eindrücke aus dem Alltag.
Lieferumfang und erster Eindruck
Die Schachtel, in der sich das Vivaz Pro befand, war relativ klein und auch eher sparsam befüllt. Enthalten waren das Vivaz Pro selbst, der Akku, ein USB-Ladegerät, ein Micro-USB-Kabel, eine 8-GB-microSD-Speicherkarte, ein Stereo-Headset und die Kurzbedienungsanleitung.
Eine Software-CD lag nicht bei, diese muss man sich selbst von der Sony-Ericsson-Homepage herunterladen. Gerade bei dem Preis hätte man ruhig eine CD beilegen können. Auch die Kurzbedienungsanleitung ist eher knapp ausgefallen. Eine bessere Anleitung bekommt man aber ebenfalls auf der Herstellerseite.
Bild: Sony Ericsson Vivaz Pro mit seitlich ausziehbarer QWERTZ-Tastatur.
Betriebssystem und Bedienung
Das Vivaz Pro gibt es in Schwarz und Weiß, ich habe die schwarze Version. Als Betriebssystem kommt Symbian S60v5 zum Einsatz. Viele mögen dieses System nicht besonders, andere kommen sehr gut damit zurecht. Da ich vorher ein Sony Ericsson P1i mit Symbian UIQ hatte, war der Umstieg für mich nicht allzu groß. Ich komme insgesamt gut damit klar.
Was mich allerdings etwas stört, ist, dass man oft einen Doppelklick ausführen muss, um ein Programm oder Spiel zu starten. Mein Vivaz Pro hatte bereits die neueste Software-Version installiert, daher war bei mir kein Update nötig.
Display und Homescreen
Das resistive Touchdisplay gefällt mir persönlich sehr gut. Es ist scharf, die Farben wirken auf mich angenehm neutral, und nach einer kurzen Eingewöhnung lässt es sich ordentlich bedienen. Anfangs war das Touchscreen-Gefühl noch etwas ungewohnt, inzwischen komme ich damit aber gut klar.
Beim ersten Start des Vivaz Pro dauerte es ungefähr eine Minute, bis ich das Gerät richtig nutzen konnte. Danach startet ein Assistent, der das Handy kurz vorstellt. Anschließend kam für mich gleich der erste kleine Aha-Moment: der animierte Hintergrund. Es gibt zum Beispiel eine Wellenanimation, die etwas an die Sony PSP oder PlayStation erinnert. Noch schöner finde ich allerdings das Aquarium mit den Fischen. Das sieht wirklich klasse aus und verändert sich je nach Tageszeit.
WLAN, Browser und alternative Oberfläche
Wie man schnell merkt, bietet das Vivaz Pro neben Bluetooth auch WLAN, was ich wirklich praktisch finde. So kann man sich zu Hause problemlos mit dem Router verbinden und darüber surfen oder etwas herunterladen.
Der vorinstallierte Browser hat mich allerdings nicht besonders überzeugt. Deshalb habe ich mir Opera Mini 5 installiert. Der läuft deutlich schneller und bietet für mich die besseren Funktionen.
Es gibt außerdem noch eine alternative Oberfläche namens SPB Mobile Shell. Diese kostet zwar fast 30 Euro, es gibt aber eine Testversion. Die habe ich ausprobiert und war ehrlich gesagt ziemlich überrascht, denn das Vivaz Pro lässt sich damit spürbar angenehmer bedienen. Man kann die Oberfläche individuell anpassen, und optisch macht sie ebenfalls einiges her. Fast 30 Euro sind allerdings kein Pappenstiel, deshalb muss jeder selbst entscheiden, ob ihm das den Preis wert ist.
QWERTZ-Tastatur als großer Vorteil
Ein echtes Highlight des Sony Ericsson Vivaz Pro ist die ausziehbare QWERTZ-Tastatur. Genau diese fehlt dem normalen Vivaz, weshalb das Pro-Modell für Vielschreiber deutlich interessanter ist.
Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann: Das normale Vivaz besitzt eine 8-Megapixel-Kamera, während das Vivaz Pro nur eine 5-Megapixel-Kamera hat. Dafür bekommt man hier eben die Tastatur, und auf der lässt es sich wirklich angenehm schreiben. Die Tasten sind zwar recht klein, aber die Abstände passen gut. Außerdem ist die Tastatur beleuchtet, was das Schreiben im Dunkeln spürbar erleichtert.
Kamera und HD-Video
Kurz zur Kamera: Einen echten Blitz hat das Vivaz Pro nicht, stattdessen gibt es hinten nur ein Fotolicht, das allerdings nicht besonders hell ist. Was ich ebenfalls etwas unglücklich finde: Wenn man die vollen 5 Megapixel auswählt, kann man nur im 4:3-Format fotografieren. Wer 16:9-Bilder möchte, muss auf 3 Megapixel heruntergehen.
Die Fotos sehen meiner Meinung nach nicht schlecht aus, könnten aber durchaus etwas schärfer sein. Im SE-World-Forum habe ich gelesen, dass dies wohl an der neueren Software-Version liegen soll. Bei älteren Versionen sollen die Bilder besser gewesen sein. Ich hoffe also, dass Sony Ericsson das mit einem späteren Update wieder verbessert.
Ein Punkt, mit dem das Vivaz Pro aber durchaus punkten kann, ist die HD-Videoaufnahme. Das „HD“ auf der Verpackung bezieht sich genau darauf, denn das Gerät kann Videos in 720p mit 1280 x 720 Pixeln aufnehmen. Das ist für ein Handy dieser Zeit auf jeden Fall ein starkes Argument.
Software-Probleme und Einschränkungen
Was ich leider weniger gut finde: Es gibt zwar viele Programme und Spiele für Symbian, aber auf dem Vivaz Pro laufen einige davon nicht. Der Grund ist, dass viele Anwendungen signiert sein müssen. Wenn das nicht der Fall ist, lassen sie sich oft nicht installieren oder nutzen. Bei Nokia-Geräten oder anderen Herstellern, die ebenfalls Symbian verwendet haben, war das teilweise besser gelöst.
Beim Sony Ericsson Satio, das dem Vivaz recht ähnlich ist, konnte man dieses Problem später mit einem Umweg etwas umgehen. Beim Vivaz Pro funktioniert das nur eingeschränkt. Darauf gehe ich aber bewusst nicht näher ein.
Verarbeitung, Akkuabdeckung und Alltag
Eine weitere Schwäche ist für mich die Akkuabdeckung. Die bekommt man nur schwer herunter, und weil sie wie der Rest des Gehäuses aus Kunststoff besteht, muss man sie ziemlich verbiegen. Ich habe dabei immer etwas Angst, dass sie irgendwann abbrechen könnte. Das hat Sony Ericsson beim P1i deutlich besser gelöst.
Abgesehen davon ist die Verarbeitung aber insgesamt sehr ordentlich. Das Handy sieht optisch wirklich stark aus, liegt gut in der Hand und ist angenehm leicht.
GPS, Sprachqualität und Musik
Das Vivaz Pro besitzt außerdem einen GPS-Empfänger, sodass man es grundsätzlich auch als Navigationsgerät nutzen kann. Die Sprachqualität finde ich ebenfalls gut, und Musik klingt über das Gerät auch ordentlich. Noch besser wird es allerdings, wenn man andere Kopfhörer verwendet, denn die mitgelieferten gehören nicht mehr unbedingt zur neuesten und besten Generation.
Mein Fazit zum Sony Ericsson Vivaz Pro
Trotz einiger Schwächen werde ich das Sony Ericsson Vivaz Pro behalten. Das Handy sieht einfach sehr gut aus, liegt angenehm in der Hand und bietet mit der ausziehbaren QWERTZ-Tastatur einen echten Vorteil gegenüber vielen anderen Geräten.
Nicht alles ist perfekt. Die Kamera könnte schärfere Bilder liefern, die Akkuabdeckung ist unnötig fummelig, und die Software macht an einigen Stellen mehr Umstände als nötig. Trotzdem hat das Vivaz Pro seinen eigenen Reiz. Gerade für Nutzer, die ein schickes Slider-Handy mit Tastatur, WLAN und HD-Video suchen, bleibt es ein interessantes Gerät.
Lieferumfang und erster Eindruck
Die Schachtel, in der sich das Vivaz Pro befand, war relativ klein und auch eher sparsam befüllt. Enthalten waren das Vivaz Pro selbst, der Akku, ein USB-Ladegerät, ein Micro-USB-Kabel, eine 8-GB-microSD-Speicherkarte, ein Stereo-Headset und die Kurzbedienungsanleitung.
Eine Software-CD lag nicht bei, diese muss man sich selbst von der Sony-Ericsson-Homepage herunterladen. Gerade bei dem Preis hätte man ruhig eine CD beilegen können. Auch die Kurzbedienungsanleitung ist eher knapp ausgefallen. Eine bessere Anleitung bekommt man aber ebenfalls auf der Herstellerseite.
Bild: Sony Ericsson Vivaz Pro mit seitlich ausziehbarer QWERTZ-Tastatur.
Betriebssystem und Bedienung
Das Vivaz Pro gibt es in Schwarz und Weiß, ich habe die schwarze Version. Als Betriebssystem kommt Symbian S60v5 zum Einsatz. Viele mögen dieses System nicht besonders, andere kommen sehr gut damit zurecht. Da ich vorher ein Sony Ericsson P1i mit Symbian UIQ hatte, war der Umstieg für mich nicht allzu groß. Ich komme insgesamt gut damit klar.
Was mich allerdings etwas stört, ist, dass man oft einen Doppelklick ausführen muss, um ein Programm oder Spiel zu starten. Mein Vivaz Pro hatte bereits die neueste Software-Version installiert, daher war bei mir kein Update nötig.
Display und Homescreen
Das resistive Touchdisplay gefällt mir persönlich sehr gut. Es ist scharf, die Farben wirken auf mich angenehm neutral, und nach einer kurzen Eingewöhnung lässt es sich ordentlich bedienen. Anfangs war das Touchscreen-Gefühl noch etwas ungewohnt, inzwischen komme ich damit aber gut klar.
Beim ersten Start des Vivaz Pro dauerte es ungefähr eine Minute, bis ich das Gerät richtig nutzen konnte. Danach startet ein Assistent, der das Handy kurz vorstellt. Anschließend kam für mich gleich der erste kleine Aha-Moment: der animierte Hintergrund. Es gibt zum Beispiel eine Wellenanimation, die etwas an die Sony PSP oder PlayStation erinnert. Noch schöner finde ich allerdings das Aquarium mit den Fischen. Das sieht wirklich klasse aus und verändert sich je nach Tageszeit.
WLAN, Browser und alternative Oberfläche
Wie man schnell merkt, bietet das Vivaz Pro neben Bluetooth auch WLAN, was ich wirklich praktisch finde. So kann man sich zu Hause problemlos mit dem Router verbinden und darüber surfen oder etwas herunterladen.
Der vorinstallierte Browser hat mich allerdings nicht besonders überzeugt. Deshalb habe ich mir Opera Mini 5 installiert. Der läuft deutlich schneller und bietet für mich die besseren Funktionen.
Es gibt außerdem noch eine alternative Oberfläche namens SPB Mobile Shell. Diese kostet zwar fast 30 Euro, es gibt aber eine Testversion. Die habe ich ausprobiert und war ehrlich gesagt ziemlich überrascht, denn das Vivaz Pro lässt sich damit spürbar angenehmer bedienen. Man kann die Oberfläche individuell anpassen, und optisch macht sie ebenfalls einiges her. Fast 30 Euro sind allerdings kein Pappenstiel, deshalb muss jeder selbst entscheiden, ob ihm das den Preis wert ist.
QWERTZ-Tastatur als großer Vorteil
Ein echtes Highlight des Sony Ericsson Vivaz Pro ist die ausziehbare QWERTZ-Tastatur. Genau diese fehlt dem normalen Vivaz, weshalb das Pro-Modell für Vielschreiber deutlich interessanter ist.
Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann: Das normale Vivaz besitzt eine 8-Megapixel-Kamera, während das Vivaz Pro nur eine 5-Megapixel-Kamera hat. Dafür bekommt man hier eben die Tastatur, und auf der lässt es sich wirklich angenehm schreiben. Die Tasten sind zwar recht klein, aber die Abstände passen gut. Außerdem ist die Tastatur beleuchtet, was das Schreiben im Dunkeln spürbar erleichtert.
Kamera und HD-Video
Kurz zur Kamera: Einen echten Blitz hat das Vivaz Pro nicht, stattdessen gibt es hinten nur ein Fotolicht, das allerdings nicht besonders hell ist. Was ich ebenfalls etwas unglücklich finde: Wenn man die vollen 5 Megapixel auswählt, kann man nur im 4:3-Format fotografieren. Wer 16:9-Bilder möchte, muss auf 3 Megapixel heruntergehen.
Die Fotos sehen meiner Meinung nach nicht schlecht aus, könnten aber durchaus etwas schärfer sein. Im SE-World-Forum habe ich gelesen, dass dies wohl an der neueren Software-Version liegen soll. Bei älteren Versionen sollen die Bilder besser gewesen sein. Ich hoffe also, dass Sony Ericsson das mit einem späteren Update wieder verbessert.
Ein Punkt, mit dem das Vivaz Pro aber durchaus punkten kann, ist die HD-Videoaufnahme. Das „HD“ auf der Verpackung bezieht sich genau darauf, denn das Gerät kann Videos in 720p mit 1280 x 720 Pixeln aufnehmen. Das ist für ein Handy dieser Zeit auf jeden Fall ein starkes Argument.
Software-Probleme und Einschränkungen
Was ich leider weniger gut finde: Es gibt zwar viele Programme und Spiele für Symbian, aber auf dem Vivaz Pro laufen einige davon nicht. Der Grund ist, dass viele Anwendungen signiert sein müssen. Wenn das nicht der Fall ist, lassen sie sich oft nicht installieren oder nutzen. Bei Nokia-Geräten oder anderen Herstellern, die ebenfalls Symbian verwendet haben, war das teilweise besser gelöst.
Beim Sony Ericsson Satio, das dem Vivaz recht ähnlich ist, konnte man dieses Problem später mit einem Umweg etwas umgehen. Beim Vivaz Pro funktioniert das nur eingeschränkt. Darauf gehe ich aber bewusst nicht näher ein.
Verarbeitung, Akkuabdeckung und Alltag
Eine weitere Schwäche ist für mich die Akkuabdeckung. Die bekommt man nur schwer herunter, und weil sie wie der Rest des Gehäuses aus Kunststoff besteht, muss man sie ziemlich verbiegen. Ich habe dabei immer etwas Angst, dass sie irgendwann abbrechen könnte. Das hat Sony Ericsson beim P1i deutlich besser gelöst.
Abgesehen davon ist die Verarbeitung aber insgesamt sehr ordentlich. Das Handy sieht optisch wirklich stark aus, liegt gut in der Hand und ist angenehm leicht.
GPS, Sprachqualität und Musik
Das Vivaz Pro besitzt außerdem einen GPS-Empfänger, sodass man es grundsätzlich auch als Navigationsgerät nutzen kann. Die Sprachqualität finde ich ebenfalls gut, und Musik klingt über das Gerät auch ordentlich. Noch besser wird es allerdings, wenn man andere Kopfhörer verwendet, denn die mitgelieferten gehören nicht mehr unbedingt zur neuesten und besten Generation.
Mein Fazit zum Sony Ericsson Vivaz Pro
Trotz einiger Schwächen werde ich das Sony Ericsson Vivaz Pro behalten. Das Handy sieht einfach sehr gut aus, liegt angenehm in der Hand und bietet mit der ausziehbaren QWERTZ-Tastatur einen echten Vorteil gegenüber vielen anderen Geräten.
Nicht alles ist perfekt. Die Kamera könnte schärfere Bilder liefern, die Akkuabdeckung ist unnötig fummelig, und die Software macht an einigen Stellen mehr Umstände als nötig. Trotzdem hat das Vivaz Pro seinen eigenen Reiz. Gerade für Nutzer, die ein schickes Slider-Handy mit Tastatur, WLAN und HD-Video suchen, bleibt es ein interessantes Gerät.