Was entsteht aus der Symbiose eines noblen Modelabels und eines Handyherstellers? Im besten Fall etwas wirklich Extravagantes. Bereits zum dritten Mal wurde ein Prada Phone von LG veröffentlicht, und das Ergebnis kann sich nicht nur optisch sehen lassen.
Heute wird das LG P940 Prada Phone by LG 3.0 mit Android 2.3 einem Test unterzogen. Wir hoffen, dass dieser Handy-Testbericht einigen bei der Kaufentscheidung weiterhilft.
LG Electronics hat bereits mit einigen Innovationen in der Mobilfunkbranche auf sich aufmerksam gemacht, etwa mit dem ersten Handy mit 3D-Display. Auch die Prada-Phone-Serie steht seit jeher für eine Mischung aus Eleganz und Technik. Die große Frage ist also: Sieht das LG Prada Phone 3.0 nur gut aus oder steckt auch im Alltag genug Substanz dahinter?

Bild: LG PRADA PhoneP940
Lieferumfang des LG Prada Phone 3.0
Schon die Verpackung zeigt sehr deutlich, aus welcher Richtung dieses Smartphone kommt. Das LG Prada Phone 3.0 steckt in einer edlen schwarzen Box mit silbernem Prada-Schriftzug und wirkt schon beim Auspacken deutlich exklusiver als viele andere Smartphones.
Der eigentliche Lieferumfang fällt dagegen eher schlicht aus. In der Designer-Box befinden sich eine Bedienungsanleitung, ein Ladekabel mit USB-Adapter für den Datenaustausch mit dem PC sowie ein hochwertiges In-Ear-Headset mit Prada-Schriftzug. Eine microSD-Karte liegt leider nicht bei, was etwas schade ist, da das Gerät intern nur 8 GB Speicher bietet. Immerhin lässt sich der Speicher später auf bis zu 32 GB erweitern.
Design und Verarbeitung
Bei einem Fashion-Smartphone liegt die Messlatte bei Design und Verarbeitung naturgemäß hoch. Prada steht für schlichte Eleganz, und genau das spiegelt sich auch im LG P940 wider. Das Gerät ist in einem edlen Schwarz gehalten, besitzt eine silberne Umrandung und setzt auf einen dezenten Prada-Schriftzug. Das wirkt zurückhaltend, aber hochwertig.

Gerade von vorne und an den Seiten macht das Smartphone einen sehr guten Eindruck. Die Metalltasten, unter anderem für das Ein- und Ausschalten, wirken hochwertig, und auch der Micro-USB-Anschluss wurde mit einer eleganten Metallleiste sauber integriert. Weniger überzeugend ist allerdings die Rückseite. Auf den ersten Blick wirkt das Saffiano-Leder-Imitat zusammen mit dem silbernen Prada-Schriftzug noch edel, bei genauerem Hinsehen merkt man aber recht schnell, dass es sich letztlich doch nur um Kunststoff handelt. Das fühlt sich dann etwas billiger an, als es die Optik zunächst vermuten lässt.

Auch die Oberfläche des Systems wurde auf den Look abgestimmt. Die Symbole und der Homescreen erscheinen überwiegend in Schwarz-Weiß. Das passt zwar zum Stil des Geräts, kann im Alltag aber auch etwas trist wirken. Wer mehr Farbe möchte, kann zumindest einige farbige Google-Dienste nach vorne holen und den Look damit etwas auflockern.
Mit 127,5 x 69 x 8,5 mm ist das Smartphone relativ groß, aber angenehm dünn. Das Gewicht von 135 Gramm ist gut gewählt, das Gerät liegt ordentlich in der Hand und passt natürlich problemlos in jede Tasche.
Display und virtuelle Tastatur
Das LG P940 Prada Phone 3.0 besitzt ein 4,3 Zoll großes Nova-Display mit einer Leuchtkraft von 800 cd/m², einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln und 16 Millionen Farben. Genau hier zeigt das Gerät eine seiner größten Stärken. Das Display ist sehr hell, auch bei stärkerem Umgebungslicht noch gut ablesbar und eignet sich dadurch hervorragend für Videos, Fotos und andere Multimedia-Inhalte.
Kontrast und Farbdarstellung gefallen ebenfalls sehr gut. Ironischerweise kommt das starke Display durch das schwarz-weiße Prada-Design im Alltag gar nicht immer so stark zur Geltung, wie es technisch eigentlich möglich wäre.
Die Berührungsempfindlichkeit des Touchscreens ist sehr gut. Schon leichte Berührungen werden sauber erkannt, und auch die virtuelle QWERTZ-Tastatur lässt sich problemlos bedienen. Im Querformat wird das Schreiben noch angenehmer, weil mehr Platz zur Verfügung steht.
Unter dem 4,3-Zoll-Display sitzen die vier typischen Android-Menütasten, mit denen sich das Hauptmenü, der Homescreen und andere zentrale Funktionen schnell erreichen lassen.
Multimedia und Kamera
Im Multimedia-Bereich ist das LG Prada Phone 3.0 insgesamt solide aufgestellt. Wie bei anderen Android-Smartphones lassen sich zusätzliche Apps, Spiele und Programme bequem aus dem Android Market herunterladen.
Der integrierte Musikplayer bleibt dem schlichten Prada-Stil treu und ist ebenfalls in Schwarz-Weiß gehalten. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer passen optisch sehr gut zum Gerät und liefern auch klanglich ein ordentliches Gesamtbild. Einen klassischen Equalizer gibt es zwar nicht, dafür stehen einige Presets zur Verfügung.

Durch das große und helle Display macht es durchaus Spaß, Filme und Videos auf dem Gerät anzusehen. Auch bei stärkerer Sonneneinstrahlung bleibt das Display noch gut lesbar. Videos kann das LG P940 sogar in Full HD mit 1920 x 1080 Pixeln aufnehmen, und die Qualität ist durchaus brauchbar.
Weniger überzeugend ist die Kamera bei schwierigen Lichtverhältnissen. Die 8-Megapixel-Kamera macht bei gutem Licht ordentliche Bilder, sobald die Beleuchtung aber nachlässt, werden die Fotos schnell unscharf und verlieren deutlich an Farbintensität. Die maximale Fotoauflösung beträgt 3264 x 2448 Pixel. Dazu kommen Gesichtserkennung und ein LED-Blitz, die im Alltag helfen, die grundsätzliche Kameraschwäche bei wenig Licht aber nicht vollständig ausgleichen können.
Android, Speicher und soziale Netzwerke
Im LG Prada Phone 3.0 kommt Android 2.3 Gingerbread zum Einsatz. Ganz aktuell war diese Version schon zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr, ein Update auf Android Ice Cream Sandwich wurde von LG aber bereits angekündigt. Unabhängig davon bietet Android natürlich schon in dieser Version viele Möglichkeiten, und durch den Android Market standen damals bereits Hunderttausende Apps zur Verfügung.
Wie bei Android üblich, lassen sich auch hier die sieben Homescreens mit Widgets, Apps und Schnellzugriffen anpassen. So kann man sich Wetter, Akkuanzeige oder andere Funktionen direkt auf den Startbildschirm legen. Falls das elegante, aber etwas nüchterne Prada-Design zu eintönig wirkt, kann man mit animierten Hintergrundbildern oder zusätzlichen Widgets zumindest etwas mehr Leben ins System bringen.
Auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder MySpace werden unterstützt. Wer möchte, kann die entsprechenden Clients installieren und das Gerät damit stärker als Kommunikationszentrale nutzen.
Der interne Speicher beträgt 8 GB, was für Musik, Fotos und Apps grundsätzlich ausreichen kann. Da keine Speicherkarte beiliegt, sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass zusätzliche Kosten entstehen können, wenn man den Speicher per microSD erweitern möchte.

Internet und E-Mail
Beim mobilen Surfen schlägt sich das LG P940 ordentlich. Dank HSDPA mit bis zu 21,1 MBit/s werden Webseiten schnell geladen und auf dem 4,3 Zoll großen Display angenehm übersichtlich dargestellt. Wenn Schrift oder Bilder zu klein wirken, lässt sich die Ansicht bequem per Pinch-to-Zoom vergrößern oder verkleinern.
Auch die E-Mail-Einrichtung ist schnell erledigt. Konten von Web.de, GMX, T-Online und anderen Anbietern lassen sich in kurzer Zeit einrichten und synchronisieren. Damit eignet sich das Gerät durchaus auch für alltägliche Mail-Nutzung unterwegs.
Gesprächsqualität, Akku und SAR-Wert
Die Gesprächsqualität des LG Prada Phone 3.0 ist überdurchschnittlich gut. Gesprächspartner klingen klar, natürlich und verständlich, Nebengeräusche werden ordentlich gefiltert. Die Lautstärke könnte in manchen Situationen sogar etwas höher sein, insgesamt bewegt sich das Ganze aber auf einem guten Niveau.
Weniger exklusiv fällt dagegen der Akku aus. Der 1540-mAh-Li-Ionen-Akku ist eher durchschnittlich und gehört nicht zu den großen Stärken des Geräts. Bei sehr zurückhaltender Nutzung sind 3 bis 4 Tage drin, wer allerdings häufiger online ist oder das Smartphone intensiver nutzt, wird schneller wieder zum Ladekabel greifen müssen. Für längere Shoppingtouren im Netz ist das Prada Phone also nicht unbedingt der ausdauerndste Begleiter.
Erfreulich ist dagegen der SAR-Wert von nur 0,32 W/kg. Das ist für ein Smartphone dieser Klasse ein sehr guter Wert und gehört zu den niedrigen Strahlungswerten in diesem Bereich.

Eindruck zum LG Prada Phone 3.0
Die Zusammenarbeit von LG und Prada zahlt sich auch beim Prada Phone 3.0 sichtbar aus. Das Smartphone hebt sich optisch klar von der Masse ab, bietet ein sehr helles Display, ein elegantes Design und eine insgesamt gute Gesprächsqualität. Auch das geringe Strahlungsniveau ist ein echter Pluspunkt.
Ganz ohne Schwächen kommt das Gerät allerdings nicht davon. Vor allem die Kamera bei schwachem Licht und die nur durchschnittliche Akkulaufzeit passen nicht ganz zum ansonsten luxuriösen Anspruch. Auch der Preis wirkt etwas höher, als man es rein technisch vielleicht erwarten würde, was bei einem Prada-Gerät aber kaum überrascht.
Wer ein edles Android-Smartphone sucht, das nicht wie jedes zweite Gerät aussieht und im Alltag trotzdem ordentlich funktioniert, bekommt mit dem LG P940 Prada Phone by LG 3.0 ein interessantes Gesamtpaket.
Positiv
Negativ
Bewertung: 8 von 10 Punkten (80%)
Heute wird das LG P940 Prada Phone by LG 3.0 mit Android 2.3 einem Test unterzogen. Wir hoffen, dass dieser Handy-Testbericht einigen bei der Kaufentscheidung weiterhilft.
LG Electronics hat bereits mit einigen Innovationen in der Mobilfunkbranche auf sich aufmerksam gemacht, etwa mit dem ersten Handy mit 3D-Display. Auch die Prada-Phone-Serie steht seit jeher für eine Mischung aus Eleganz und Technik. Die große Frage ist also: Sieht das LG Prada Phone 3.0 nur gut aus oder steckt auch im Alltag genug Substanz dahinter?

Bild: LG PRADA PhoneP940
Lieferumfang des LG Prada Phone 3.0
Schon die Verpackung zeigt sehr deutlich, aus welcher Richtung dieses Smartphone kommt. Das LG Prada Phone 3.0 steckt in einer edlen schwarzen Box mit silbernem Prada-Schriftzug und wirkt schon beim Auspacken deutlich exklusiver als viele andere Smartphones.
Der eigentliche Lieferumfang fällt dagegen eher schlicht aus. In der Designer-Box befinden sich eine Bedienungsanleitung, ein Ladekabel mit USB-Adapter für den Datenaustausch mit dem PC sowie ein hochwertiges In-Ear-Headset mit Prada-Schriftzug. Eine microSD-Karte liegt leider nicht bei, was etwas schade ist, da das Gerät intern nur 8 GB Speicher bietet. Immerhin lässt sich der Speicher später auf bis zu 32 GB erweitern.
Design und Verarbeitung
Bei einem Fashion-Smartphone liegt die Messlatte bei Design und Verarbeitung naturgemäß hoch. Prada steht für schlichte Eleganz, und genau das spiegelt sich auch im LG P940 wider. Das Gerät ist in einem edlen Schwarz gehalten, besitzt eine silberne Umrandung und setzt auf einen dezenten Prada-Schriftzug. Das wirkt zurückhaltend, aber hochwertig.

Gerade von vorne und an den Seiten macht das Smartphone einen sehr guten Eindruck. Die Metalltasten, unter anderem für das Ein- und Ausschalten, wirken hochwertig, und auch der Micro-USB-Anschluss wurde mit einer eleganten Metallleiste sauber integriert. Weniger überzeugend ist allerdings die Rückseite. Auf den ersten Blick wirkt das Saffiano-Leder-Imitat zusammen mit dem silbernen Prada-Schriftzug noch edel, bei genauerem Hinsehen merkt man aber recht schnell, dass es sich letztlich doch nur um Kunststoff handelt. Das fühlt sich dann etwas billiger an, als es die Optik zunächst vermuten lässt.

Auch die Oberfläche des Systems wurde auf den Look abgestimmt. Die Symbole und der Homescreen erscheinen überwiegend in Schwarz-Weiß. Das passt zwar zum Stil des Geräts, kann im Alltag aber auch etwas trist wirken. Wer mehr Farbe möchte, kann zumindest einige farbige Google-Dienste nach vorne holen und den Look damit etwas auflockern.
Mit 127,5 x 69 x 8,5 mm ist das Smartphone relativ groß, aber angenehm dünn. Das Gewicht von 135 Gramm ist gut gewählt, das Gerät liegt ordentlich in der Hand und passt natürlich problemlos in jede Tasche.
Display und virtuelle Tastatur
Das LG P940 Prada Phone 3.0 besitzt ein 4,3 Zoll großes Nova-Display mit einer Leuchtkraft von 800 cd/m², einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln und 16 Millionen Farben. Genau hier zeigt das Gerät eine seiner größten Stärken. Das Display ist sehr hell, auch bei stärkerem Umgebungslicht noch gut ablesbar und eignet sich dadurch hervorragend für Videos, Fotos und andere Multimedia-Inhalte.
Kontrast und Farbdarstellung gefallen ebenfalls sehr gut. Ironischerweise kommt das starke Display durch das schwarz-weiße Prada-Design im Alltag gar nicht immer so stark zur Geltung, wie es technisch eigentlich möglich wäre.
Die Berührungsempfindlichkeit des Touchscreens ist sehr gut. Schon leichte Berührungen werden sauber erkannt, und auch die virtuelle QWERTZ-Tastatur lässt sich problemlos bedienen. Im Querformat wird das Schreiben noch angenehmer, weil mehr Platz zur Verfügung steht.
Unter dem 4,3-Zoll-Display sitzen die vier typischen Android-Menütasten, mit denen sich das Hauptmenü, der Homescreen und andere zentrale Funktionen schnell erreichen lassen.
Multimedia und Kamera
Im Multimedia-Bereich ist das LG Prada Phone 3.0 insgesamt solide aufgestellt. Wie bei anderen Android-Smartphones lassen sich zusätzliche Apps, Spiele und Programme bequem aus dem Android Market herunterladen.
Der integrierte Musikplayer bleibt dem schlichten Prada-Stil treu und ist ebenfalls in Schwarz-Weiß gehalten. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer passen optisch sehr gut zum Gerät und liefern auch klanglich ein ordentliches Gesamtbild. Einen klassischen Equalizer gibt es zwar nicht, dafür stehen einige Presets zur Verfügung.

Durch das große und helle Display macht es durchaus Spaß, Filme und Videos auf dem Gerät anzusehen. Auch bei stärkerer Sonneneinstrahlung bleibt das Display noch gut lesbar. Videos kann das LG P940 sogar in Full HD mit 1920 x 1080 Pixeln aufnehmen, und die Qualität ist durchaus brauchbar.
Weniger überzeugend ist die Kamera bei schwierigen Lichtverhältnissen. Die 8-Megapixel-Kamera macht bei gutem Licht ordentliche Bilder, sobald die Beleuchtung aber nachlässt, werden die Fotos schnell unscharf und verlieren deutlich an Farbintensität. Die maximale Fotoauflösung beträgt 3264 x 2448 Pixel. Dazu kommen Gesichtserkennung und ein LED-Blitz, die im Alltag helfen, die grundsätzliche Kameraschwäche bei wenig Licht aber nicht vollständig ausgleichen können.
Android, Speicher und soziale Netzwerke
Im LG Prada Phone 3.0 kommt Android 2.3 Gingerbread zum Einsatz. Ganz aktuell war diese Version schon zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr, ein Update auf Android Ice Cream Sandwich wurde von LG aber bereits angekündigt. Unabhängig davon bietet Android natürlich schon in dieser Version viele Möglichkeiten, und durch den Android Market standen damals bereits Hunderttausende Apps zur Verfügung.
Wie bei Android üblich, lassen sich auch hier die sieben Homescreens mit Widgets, Apps und Schnellzugriffen anpassen. So kann man sich Wetter, Akkuanzeige oder andere Funktionen direkt auf den Startbildschirm legen. Falls das elegante, aber etwas nüchterne Prada-Design zu eintönig wirkt, kann man mit animierten Hintergrundbildern oder zusätzlichen Widgets zumindest etwas mehr Leben ins System bringen.
Auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder MySpace werden unterstützt. Wer möchte, kann die entsprechenden Clients installieren und das Gerät damit stärker als Kommunikationszentrale nutzen.
Der interne Speicher beträgt 8 GB, was für Musik, Fotos und Apps grundsätzlich ausreichen kann. Da keine Speicherkarte beiliegt, sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass zusätzliche Kosten entstehen können, wenn man den Speicher per microSD erweitern möchte.

Internet und E-Mail
Beim mobilen Surfen schlägt sich das LG P940 ordentlich. Dank HSDPA mit bis zu 21,1 MBit/s werden Webseiten schnell geladen und auf dem 4,3 Zoll großen Display angenehm übersichtlich dargestellt. Wenn Schrift oder Bilder zu klein wirken, lässt sich die Ansicht bequem per Pinch-to-Zoom vergrößern oder verkleinern.
Auch die E-Mail-Einrichtung ist schnell erledigt. Konten von Web.de, GMX, T-Online und anderen Anbietern lassen sich in kurzer Zeit einrichten und synchronisieren. Damit eignet sich das Gerät durchaus auch für alltägliche Mail-Nutzung unterwegs.
Gesprächsqualität, Akku und SAR-Wert
Die Gesprächsqualität des LG Prada Phone 3.0 ist überdurchschnittlich gut. Gesprächspartner klingen klar, natürlich und verständlich, Nebengeräusche werden ordentlich gefiltert. Die Lautstärke könnte in manchen Situationen sogar etwas höher sein, insgesamt bewegt sich das Ganze aber auf einem guten Niveau.
Weniger exklusiv fällt dagegen der Akku aus. Der 1540-mAh-Li-Ionen-Akku ist eher durchschnittlich und gehört nicht zu den großen Stärken des Geräts. Bei sehr zurückhaltender Nutzung sind 3 bis 4 Tage drin, wer allerdings häufiger online ist oder das Smartphone intensiver nutzt, wird schneller wieder zum Ladekabel greifen müssen. Für längere Shoppingtouren im Netz ist das Prada Phone also nicht unbedingt der ausdauerndste Begleiter.
Erfreulich ist dagegen der SAR-Wert von nur 0,32 W/kg. Das ist für ein Smartphone dieser Klasse ein sehr guter Wert und gehört zu den niedrigen Strahlungswerten in diesem Bereich.

Eindruck zum LG Prada Phone 3.0
Die Zusammenarbeit von LG und Prada zahlt sich auch beim Prada Phone 3.0 sichtbar aus. Das Smartphone hebt sich optisch klar von der Masse ab, bietet ein sehr helles Display, ein elegantes Design und eine insgesamt gute Gesprächsqualität. Auch das geringe Strahlungsniveau ist ein echter Pluspunkt.
Ganz ohne Schwächen kommt das Gerät allerdings nicht davon. Vor allem die Kamera bei schwachem Licht und die nur durchschnittliche Akkulaufzeit passen nicht ganz zum ansonsten luxuriösen Anspruch. Auch der Preis wirkt etwas höher, als man es rein technisch vielleicht erwarten würde, was bei einem Prada-Gerät aber kaum überrascht.
Wer ein edles Android-Smartphone sucht, das nicht wie jedes zweite Gerät aussieht und im Alltag trotzdem ordentlich funktioniert, bekommt mit dem LG P940 Prada Phone by LG 3.0 ein interessantes Gesamtpaket.
Positiv
- sehr helles LG Nova Display mit 800 cd/m²
- empfindlicher und präziser Touchscreen
- extrem niedriger SAR-Wert
- elegantes, edles Design
- sehr gute Gesprächsqualität
- großes 4,3-Zoll-Display
Negativ
- Android 2.3 nicht mehr ganz aktuell
- Kamera bei schwächeren Lichtverhältnissen enttäuschend
Bewertung: 8 von 10 Punkten (80%)