Wer die Strava App schon länger nutzt, kennt das: Kilometer zählen, Höhenmeter sammeln, Segmente jagen – irgendwann wirkt es fast zu nüchtern. Genau hier setzt Squadrats an. Statt nur Zahlen zu analysieren, wird deine Aktivität in ein Spiel verwandelt, bei dem du Landkarten-Quadrate sammelst. Plötzlich wird jeder Ausflug zum Abenteuer, bei dem ein kleiner Umweg nicht lästig ist, sondern der Schlüssel zum nächsten Erfolg.

Die wichtigsten Fragen zu Squadrats

Viele stolpern beim ersten Kontakt mit Squadrats über die gleichen Fragen. Darum gleich vorweg:

  • Was ist Squadrats? Ein Spiel, das deine Strava-Daten nutzt und die Welt in Quadrate einteilt, die du „eroberst“.
  • Gibt es eine Squadrats App? Nein, eine offizielle App existiert aktuell nicht.
  • Warum reden alle von einer Erweiterung? Weil sie die fehlende App-Lücke schließt und Squadrats auch unterwegs nutzbar macht.
  • Was bringt mir das Ganze? Mehr Motivation, neue Routen und eine spielerische Ergänzung zu Strava.

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Bild: Strava-Quadrate sammeln leicht gemacht: Mit einer Erweiterung wird Squadrats auch unterwegs nutzbar.

Was ist Squadrats?

Squadrats ist ein Gamification-Overlay für Strava. Deine Aktivitäten werden nach dem Hochladen auf ein Raster gelegt. Jedes Quadrat (meist 1 × 1 Meile, optional kleinere „Squadratinhos“) zählt als erobert, sobald du es durchquerst. Mehrere verbundene Quadrate ergeben deinen „Yard“. Wer weitermacht, jagt größere „Übersquadrate“.

Das klingt verrückt, ist aber hochmotivierend: Statt immer die gleiche Standardroute zu fahren, planst du bewusst neue Wege, nur um ein weiteres Feld zu füllen. Man könnte sagen: Pokémon Go für Radfahrer und Läufer – nur ohne Monster, dafür mit Landkarten-Kacheln.

Warum suchen alle nach einer Squadrats App?

Der Knackpunkt: In der Strava App selbst tauchen die Quadrate nicht auf. Strava trackt zuverlässig deine Daten, zeigt dir aber keine Rasterdarstellung.

Viele Nutzer wünschen sich daher eine eigene Squadrats App, die die Felder live während der Tour anzeigt. Genau hier kommt die Lösung über eine Erweiterung ins Spiel.

Die Erweiterung als Lösung

Da es keine native Squadrats App gibt, greifen Nutzer auf Erweiterungen zurück:

  • Am Desktop: Mit der Browser-Erweiterung Squadrats Route Planning lassen sich Routen inklusive Quadraten planen. Ideal, wenn man vorab wissen will, welche Felder man ansteuert.
  • Auf Android: Mit der App Explorer Helper (im Google Play Store) kannst du Squadrats-Kacheln und andere Raster unterwegs direkt auf einer Karte sehen. So hast du deine „Spielwelt“ auch live beim Radeln oder Laufen im Blick.

Kurzvorteile der Erweiterung:

  • Live-Orientierung: Welche Quadrate fehlen, siehst du sofort.
  • Bessere Motivation: Das Spiel läuft während der Tour, nicht erst danach.
  • Komfortabel: Kein ständiges Hin- und Herwechseln zwischen Strava und Squadrats.

Und iOS? Für das iPhone gibt es derzeit keine vergleichbare App-Lösung. Hier bleibt nur der Umweg über Karten-Apps wie OsmAnd mit eingebundenem Overlay – praktisch, aber etwas umständlicher.

Was bringt Squadrats am Ende wirklich?

Materielle Gewinne gibt es keine. Aber Squadrats liefert etwas, was Strava allein nicht schafft: den Kick, deine Umgebung neu zu entdecken. Nutzer berichten, dass sie durch das Quadrat-Sammeln Straßen, Waldwege und Gegenden erkunden, die sie sonst nie gefahren wären. Dazu kommen Ranglisten, persönliche Ziele und die Freude, wenn der eigene Kartenausschnitt nach und nach wie ein riesiges Tetris-Bild aussieht.

Strava wird zum Spiel – auch ohne eigene Squadrats App

Eine offizielle Squadrats App existiert bisher nicht. Doch dank Erweiterungen wie der Browser-Lösung oder der Android-App Explorer Helper lässt sich das Spielprinzip dennoch bequem nutzen. Squadrats setzt dabei auf die Daten der Strava App, die deine Aktivitäten zuverlässig aufzeichnet, aber selbst keine Quadrate anzeigt. Genau an dieser Stelle macht Squadrats den Unterschied und verwandelt nüchternes Tracking in ein motivierendes Spiel. Wer sein Training mit mehr Motivation und Gamification aufladen möchte, sollte Squadrats ausprobieren – auch wenn der eigentliche Gewinn nur bunte Kacheln auf einer Karte sind, die erstaunlich zufrieden machen.