Microsoft Lens war für viele Android-Nutzer jahrelang die angenehm unauffällige Scanner-App, die einfach gemacht hat, was sie sollte: Dokumente, Whiteboards, Belege oder Visitenkarten sauber erfassen, geradeziehen und als PDF oder Office-Datei weiterreichen. Genau damit ist jetzt Schluss. Microsoft stellt Lens seit dem 9. Januar 2026 ein, unterstützt die App seit dem 9. Februar 2026 nicht mehr und seit dem 9. März 2026 lassen sich keine neuen Scans mehr anlegen. Bereits erfasste Inhalte sind nur noch zugänglich, wenn die App auf dem Gerät bleibt und du mit dem zuletzt genutzten Konto angemeldet bist.
Wer Lens bislang als schnellen Dokumentenscanner auf dem Smartphone genutzt hat, braucht also Ersatz, und zwar nicht irgendeine PDF-App mit Scanner-Button als Alibi. In diesem Artikel zeigen wir dir 3 Android-Apps, die sich als Microsoft-Lens-Alternative am besten eignen.
Bild 1: Microsoft Lens wurde eingestellt, deshalb suchen viele Nutzer jetzt nach einer starken Scanner-App für Android als Ersatz für PDF-Scans, Dokumentenscan und Texterkennung.
Microsoft Lens ist weg, warum der Umstieg mehr ist als nur App-Wechsel
Dass Microsoft Lens so viele Nutzer hatte, lag nicht nur am Namen. Die App war für typische Scan-Aufgaben ziemlich gut austariert: Dokumente, Whiteboards, handschriftliche Notizen, Belege, Menüs oder Visitenkarten erfassen, Kanten automatisch korrigieren, Schatten reduzieren und die Ergebnisse auf Wunsch nach OneNote, Word, PowerPoint, OneDrive oder als PDF weitergeben. Genau diese Mischung aus flottem Scan, brauchbarer Texterkennung und unkompliziertem Export macht es schwer, einfach irgendeinen Ersatz aus dem Store zu ziehen und zu hoffen, dass schon alles irgendwie passt.
Entscheidend ist deshalb nicht, welche App am lautesten mit KI, Cloud oder Produktivität wedelt, sondern welche nach dem Foto aus einem Blatt Papier wieder ein ordentliches Dokument macht. Manche Scanner-Apps sind eher PDF-Büro mit angeschlossener Kamera, andere konzentrieren sich stärker auf saubere Scans, Ordnung und schnellen Export. Für ehemalige Lens-Nutzer ist genau dieser Unterschied wichtiger als die nächste App-Beschreibung, die klingt, als hätte ein Marketingteam einen Tacker gefrühstückt.
Die 3 besten Scanner-Apps für Android im Ranking
Platz 3: CamScanner für Nutzer, die viele Werkzeuge unter einer Haube wollen
CamScanner ist die App für Leute, die aus einem simplen Scan gern gleich ein kleines Dokumenten-Zentrum machen. Das merkt man schon daran, wie breit die Funktionen ausfallen: Quittungen, Rechnungen, Whiteboards, Zertifikate oder Visitenkarten lassen sich als PDF erfassen, Bilder werden automatisch zugeschnitten und verbessert, Dokumente können als PDF oder JPG geteilt werden, und sogar Dinge wie Cloud Print, Fax, Notizen, Wasserzeichen und Zusammenarbeit mit anderen Nutzern sind direkt eingebaut. Wenn du häufiger Unterlagen nicht nur einscannst, sondern anschließend auch verteilst, kommentierst oder gemeinsam bearbeitest, spielt CamScanner seine Stärke genau dort aus.
Der Grund für Platz 3 ist nicht, dass CamScanner zu wenig kann, sondern eher das Gegenteil. Die App wirkt an vielen Stellen wie ein Scanner, der heimlich noch Projektmanager, Archiv und Versandabteilung sein will. Die Suchfunktion setzt Anmeldung voraus, OCR ist in der Kaufversion ausgewiesen, und insgesamt geht CamScanner stärker in Richtung Funktionspaket als in Richtung schlanke Ersatzlösung für Microsoft Lens. Wer gern viele Optionen hat, wird damit glücklich. Wer Lens mochte, weil ein Scan eben einfach ein Scan war und nicht der Auftakt zu einer halben Verwaltungsmaßnahme, dürfte andere Apps schneller ins Herz schließen.
CamScanner App im Google Play Store
Platz 2: Adobe Scan für saubere Dokumente und starke Nachbearbeitung
Adobe Scan ist dann stark, wenn aus einem Foto am Ende ein möglichst ordentliches, präsentables Dokument werden soll. Die App setzt genau dort an, wo schiefe Seiten, gekrümmte Blätter oder kontrastarme Aufnahmen sonst nerven. Adobe bietet dafür unter anderem eine automatische Kantenerkennung, Werkzeuge zum Zuschneiden, Drehen und Umordnen sowie eine OCR-Funktion, mit der aus Bildern durchsuchbare und weiterverwendbare Inhalte werden. Gerade bei Formularen, Belegen, Ausweisen, Visitenkarten oder Whiteboards wirkt das sehr ausgereift und sauber.
Dazu kommt die Nachbearbeitung, und genau da hebt sich Adobe Scan von vielen Konkurrenten ab. Helligkeit und Kontrast lassen sich anpassen, störende Kleinigkeiten können bereinigt werden, und aus einem schlechten Handyfoto wird oft noch ein Dokument, das man ohne Scham verschicken kann. Zusätzlich lassen sich erkannte Inhalte weiter in Office-Formate übertragen. Warum also nicht Platz 1? Weil Adobe Scan spürbar tiefer im eigenen Ökosystem lebt. Die App ist stark, aber sie fühlt sich eher wie der Einstieg in Adobes PDF-Welt an als wie ein klarer, unkomplizierter Lens-Ersatz für alle.
Adobe Scan App im Google Play Store
Platz 1: Genius Scan für den saubersten Wechsel von Microsoft Lens
Genius Scan gewinnt, weil die App am ehesten das liefert, was ehemalige Lens-Nutzer meistens suchen: einen schnellen Dokumentenscanner, der erst einmal die Kernaufgabe ernst nimmt. Die App erkennt Dokumente automatisch, entfernt Hintergründe, korrigiert Verzerrungen, räumt Schatten und typische Bildfehler weg und eignet sich auch für Stapelscans. Danach lassen sich aus mehreren Seiten saubere PDFs bauen, Dokumente zusammenführen oder wieder trennen. Das klingt nicht spektakulär, ist aber genau die Art von Funktion, die im Alltag mehr bringt als jede zweite Hochglanz-Werbeformulierung im Play Store.
Bild 2: Für uns ist die Genius Scan App momentan die beste Scanner-App im Play Store. Bild scannen, bearbeiten und lokal auf dem Handy abspeichern gelingt innerhalb von wenigen Sekunden, ganz ohne nerviger Werbung oder Cloud-Zwang.
Den Ausschlag für Platz 1 geben die Details rund um Ordnung, Datenschutz und Export. Genius Scan verarbeitet Dokumente auf dem Gerät, bietet biometrische Entsperrung und PDF-Verschlüsselung und geht auch bei der Organisation weiter als viele Konkurrenten. Tags, Inhaltssuche, Metadaten, intelligentes Umbenennen und Backup über mehrere Geräte sorgen dafür, dass aus einem wachsenden Stapel Scans nicht nach drei Wochen digitales Altpapier wird. Gleichzeitig sind die exportierten Dokumente nicht in der App eingesperrt: E-Mail, Google Drive, Dropbox, OneDrive, FTP und WebDAV werden unterstützt. Genau diese Kombination aus sauberem Scan, guter Struktur und weniger Cloud-Zirkus macht Genius Scan derzeit zur besten Microsoft-Lens-Alternative für Android.
Genius Scan App im Google Play Store
OneDrive als Scanner nutzen, wenn du keine Extra-App installieren willst
Microsoft selbst nennt nach dem Aus von Lens die OneDrive-App als empfohlene Alternative. Für Nutzer, die ohnehin mit OneDrive, Word, Excel oder Microsoft 365 arbeiten, ist das der naheliegendste Weg, weil die Scan-Funktion direkt in die bestehende Microsoft-Umgebung führt. Die Bedienung ist dabei erfreulich unspektakulär, also fast schon verdächtig vernünftig.
Microsoft beschreibt den Scan-Weg in OneDrive so:
Für gelegentliche Scans kann das völlig reichen, vor allem wenn deine Dokumente ohnehin direkt in der Microsoft-Cloud landen sollen. Der Haken ist allerdings nicht klein: OneDrive unterstützt nicht das lokale Speichern von Scans auf dem Gerät. Genau deshalb ist OneDrive eher die bequeme Microsoft-Notlösung als ein vollwertiger Ersatz für alle, die Microsoft Lens gerade wegen des schnellen, flexiblen Scanner-Workflows geschätzt haben. Wer lokal speichern, sauber organisieren oder Scans über verschiedene Dienste verteilen will, fährt mit den 3 Apps aus unserem Ranking deutlich besser.
Welche Scanner-App nach Microsoft Lens am besten passt
Wenn du nach dem Ende von Microsoft Lens einfach wieder flott Dokumente als PDF scannen willst, ohne dich durch halbe Softwarelandschaften zu wühlen, ist Genius Scan die beste Wahl. Die App konzentriert sich auf gute Scans, ordentliche Verwaltung und sinnvolle Sicherheitsfunktionen, statt aus jedem Blatt Papier gleich ein kleines Digitalisierungsprojekt zu machen. Adobe Scan ist die stärkere Option, wenn du mit OCR, Export und Nachbearbeitung mehr aus deinen Unterlagen herausholen willst. CamScanner lohnt sich vor allem dann, wenn du möglichst viele Werkzeuge in einer einzigen Scanner-App suchst und dafür auch etwas mehr Komplexität in Kauf nimmst.
Für die meisten ehemaligen Lens-Nutzer ist die einfachste Entscheidung deshalb auch die beste: erst Genius Scan testen, Adobe Scan als zweite Option im Blick behalten und OneDrive nur dann wählen, wenn du ohnehin fest im Microsoft-Kosmos hängst. Microsoft Lens ist weg, aber du musst deine Belege deshalb nicht wieder in Schubladen sortieren wie ein Buchhalter aus der Vor-Smartphone-Zeit.
Falls du nicht nur Dokumente, sondern gezielt auch Belege und Quittungen mit dem Handy scannen möchtest, lohnt sich auch unser Test der Bonsy App, in dem wir den Kassenbon-Scanner etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Wer Lens bislang als schnellen Dokumentenscanner auf dem Smartphone genutzt hat, braucht also Ersatz, und zwar nicht irgendeine PDF-App mit Scanner-Button als Alibi. In diesem Artikel zeigen wir dir 3 Android-Apps, die sich als Microsoft-Lens-Alternative am besten eignen.
Bild 1: Microsoft Lens wurde eingestellt, deshalb suchen viele Nutzer jetzt nach einer starken Scanner-App für Android als Ersatz für PDF-Scans, Dokumentenscan und Texterkennung.
Microsoft Lens ist weg, warum der Umstieg mehr ist als nur App-Wechsel
Dass Microsoft Lens so viele Nutzer hatte, lag nicht nur am Namen. Die App war für typische Scan-Aufgaben ziemlich gut austariert: Dokumente, Whiteboards, handschriftliche Notizen, Belege, Menüs oder Visitenkarten erfassen, Kanten automatisch korrigieren, Schatten reduzieren und die Ergebnisse auf Wunsch nach OneNote, Word, PowerPoint, OneDrive oder als PDF weitergeben. Genau diese Mischung aus flottem Scan, brauchbarer Texterkennung und unkompliziertem Export macht es schwer, einfach irgendeinen Ersatz aus dem Store zu ziehen und zu hoffen, dass schon alles irgendwie passt.
Entscheidend ist deshalb nicht, welche App am lautesten mit KI, Cloud oder Produktivität wedelt, sondern welche nach dem Foto aus einem Blatt Papier wieder ein ordentliches Dokument macht. Manche Scanner-Apps sind eher PDF-Büro mit angeschlossener Kamera, andere konzentrieren sich stärker auf saubere Scans, Ordnung und schnellen Export. Für ehemalige Lens-Nutzer ist genau dieser Unterschied wichtiger als die nächste App-Beschreibung, die klingt, als hätte ein Marketingteam einen Tacker gefrühstückt.
Scanner-App | Stärken | Eher weniger ideal für |
| CamScanner | viele Funktionen, PDF- und JPG-Export, OCR, Cloud-Optionen, Fax, Zusammenarbeit | Nutzer, die Werbung und stärkere Premium-Ausrichtung nicht mögen |
| Adobe Scan | starke Automatik, OCR, Export, Visitenkarten-Erkennung, sehr gute Nachbearbeitung | Nutzer, die es lieber schlanker statt cloudlastiger mögen |
| Genius Scan | saubere Scans, Verarbeitung auf dem Gerät, mehrseitige PDFs, gute Organisation, starker Export | Nutzer, die möglichst viele Zusatzfunktionen gratis erwarten |
Die 3 besten Scanner-Apps für Android im Ranking
Platz 3: CamScanner für Nutzer, die viele Werkzeuge unter einer Haube wollen
CamScanner ist die App für Leute, die aus einem simplen Scan gern gleich ein kleines Dokumenten-Zentrum machen. Das merkt man schon daran, wie breit die Funktionen ausfallen: Quittungen, Rechnungen, Whiteboards, Zertifikate oder Visitenkarten lassen sich als PDF erfassen, Bilder werden automatisch zugeschnitten und verbessert, Dokumente können als PDF oder JPG geteilt werden, und sogar Dinge wie Cloud Print, Fax, Notizen, Wasserzeichen und Zusammenarbeit mit anderen Nutzern sind direkt eingebaut. Wenn du häufiger Unterlagen nicht nur einscannst, sondern anschließend auch verteilst, kommentierst oder gemeinsam bearbeitest, spielt CamScanner seine Stärke genau dort aus.
Der Grund für Platz 3 ist nicht, dass CamScanner zu wenig kann, sondern eher das Gegenteil. Die App wirkt an vielen Stellen wie ein Scanner, der heimlich noch Projektmanager, Archiv und Versandabteilung sein will. Die Suchfunktion setzt Anmeldung voraus, OCR ist in der Kaufversion ausgewiesen, und insgesamt geht CamScanner stärker in Richtung Funktionspaket als in Richtung schlanke Ersatzlösung für Microsoft Lens. Wer gern viele Optionen hat, wird damit glücklich. Wer Lens mochte, weil ein Scan eben einfach ein Scan war und nicht der Auftakt zu einer halben Verwaltungsmaßnahme, dürfte andere Apps schneller ins Herz schließen.
CamScanner App im Google Play Store
Platz 2: Adobe Scan für saubere Dokumente und starke Nachbearbeitung
Adobe Scan ist dann stark, wenn aus einem Foto am Ende ein möglichst ordentliches, präsentables Dokument werden soll. Die App setzt genau dort an, wo schiefe Seiten, gekrümmte Blätter oder kontrastarme Aufnahmen sonst nerven. Adobe bietet dafür unter anderem eine automatische Kantenerkennung, Werkzeuge zum Zuschneiden, Drehen und Umordnen sowie eine OCR-Funktion, mit der aus Bildern durchsuchbare und weiterverwendbare Inhalte werden. Gerade bei Formularen, Belegen, Ausweisen, Visitenkarten oder Whiteboards wirkt das sehr ausgereift und sauber.
Dazu kommt die Nachbearbeitung, und genau da hebt sich Adobe Scan von vielen Konkurrenten ab. Helligkeit und Kontrast lassen sich anpassen, störende Kleinigkeiten können bereinigt werden, und aus einem schlechten Handyfoto wird oft noch ein Dokument, das man ohne Scham verschicken kann. Zusätzlich lassen sich erkannte Inhalte weiter in Office-Formate übertragen. Warum also nicht Platz 1? Weil Adobe Scan spürbar tiefer im eigenen Ökosystem lebt. Die App ist stark, aber sie fühlt sich eher wie der Einstieg in Adobes PDF-Welt an als wie ein klarer, unkomplizierter Lens-Ersatz für alle.
Adobe Scan App im Google Play Store
Platz 1: Genius Scan für den saubersten Wechsel von Microsoft Lens
Genius Scan gewinnt, weil die App am ehesten das liefert, was ehemalige Lens-Nutzer meistens suchen: einen schnellen Dokumentenscanner, der erst einmal die Kernaufgabe ernst nimmt. Die App erkennt Dokumente automatisch, entfernt Hintergründe, korrigiert Verzerrungen, räumt Schatten und typische Bildfehler weg und eignet sich auch für Stapelscans. Danach lassen sich aus mehreren Seiten saubere PDFs bauen, Dokumente zusammenführen oder wieder trennen. Das klingt nicht spektakulär, ist aber genau die Art von Funktion, die im Alltag mehr bringt als jede zweite Hochglanz-Werbeformulierung im Play Store.
Bild 2: Für uns ist die Genius Scan App momentan die beste Scanner-App im Play Store. Bild scannen, bearbeiten und lokal auf dem Handy abspeichern gelingt innerhalb von wenigen Sekunden, ganz ohne nerviger Werbung oder Cloud-Zwang.
Den Ausschlag für Platz 1 geben die Details rund um Ordnung, Datenschutz und Export. Genius Scan verarbeitet Dokumente auf dem Gerät, bietet biometrische Entsperrung und PDF-Verschlüsselung und geht auch bei der Organisation weiter als viele Konkurrenten. Tags, Inhaltssuche, Metadaten, intelligentes Umbenennen und Backup über mehrere Geräte sorgen dafür, dass aus einem wachsenden Stapel Scans nicht nach drei Wochen digitales Altpapier wird. Gleichzeitig sind die exportierten Dokumente nicht in der App eingesperrt: E-Mail, Google Drive, Dropbox, OneDrive, FTP und WebDAV werden unterstützt. Genau diese Kombination aus sauberem Scan, guter Struktur und weniger Cloud-Zirkus macht Genius Scan derzeit zur besten Microsoft-Lens-Alternative für Android.
Genius Scan App im Google Play Store
OneDrive als Scanner nutzen, wenn du keine Extra-App installieren willst
Microsoft selbst nennt nach dem Aus von Lens die OneDrive-App als empfohlene Alternative. Für Nutzer, die ohnehin mit OneDrive, Word, Excel oder Microsoft 365 arbeiten, ist das der naheliegendste Weg, weil die Scan-Funktion direkt in die bestehende Microsoft-Umgebung führt. Die Bedienung ist dabei erfreulich unspektakulär, also fast schon verdächtig vernünftig.
Microsoft beschreibt den Scan-Weg in OneDrive so:
- Öffne die OneDrive-App auf deinem Smartphone.
- Tippe rechts unten auf die Schaltfläche mit dem Plus.
- Wähle scannen aus.
- Speichere das Dokument am gewünschten Speicherort in OneDrive.
Für gelegentliche Scans kann das völlig reichen, vor allem wenn deine Dokumente ohnehin direkt in der Microsoft-Cloud landen sollen. Der Haken ist allerdings nicht klein: OneDrive unterstützt nicht das lokale Speichern von Scans auf dem Gerät. Genau deshalb ist OneDrive eher die bequeme Microsoft-Notlösung als ein vollwertiger Ersatz für alle, die Microsoft Lens gerade wegen des schnellen, flexiblen Scanner-Workflows geschätzt haben. Wer lokal speichern, sauber organisieren oder Scans über verschiedene Dienste verteilen will, fährt mit den 3 Apps aus unserem Ranking deutlich besser.
Welche Scanner-App nach Microsoft Lens am besten passt
Wenn du nach dem Ende von Microsoft Lens einfach wieder flott Dokumente als PDF scannen willst, ohne dich durch halbe Softwarelandschaften zu wühlen, ist Genius Scan die beste Wahl. Die App konzentriert sich auf gute Scans, ordentliche Verwaltung und sinnvolle Sicherheitsfunktionen, statt aus jedem Blatt Papier gleich ein kleines Digitalisierungsprojekt zu machen. Adobe Scan ist die stärkere Option, wenn du mit OCR, Export und Nachbearbeitung mehr aus deinen Unterlagen herausholen willst. CamScanner lohnt sich vor allem dann, wenn du möglichst viele Werkzeuge in einer einzigen Scanner-App suchst und dafür auch etwas mehr Komplexität in Kauf nimmst.
Für die meisten ehemaligen Lens-Nutzer ist die einfachste Entscheidung deshalb auch die beste: erst Genius Scan testen, Adobe Scan als zweite Option im Blick behalten und OneDrive nur dann wählen, wenn du ohnehin fest im Microsoft-Kosmos hängst. Microsoft Lens ist weg, aber du musst deine Belege deshalb nicht wieder in Schubladen sortieren wie ein Buchhalter aus der Vor-Smartphone-Zeit.
Falls du nicht nur Dokumente, sondern gezielt auch Belege und Quittungen mit dem Handy scannen möchtest, lohnt sich auch unser Test der Bonsy App, in dem wir den Kassenbon-Scanner etwas genauer unter die Lupe nehmen.