Beim Spazierengehen Geld verdienen klingt angenehm effizient: Das Smartphone zählt die Schritte, Macadam verteilt Coins und irgendwann landet eine Auszahlung auf dem Konto. Man bewegt sich ohnehin und wird dafür auch noch bezahlt. Zumindest so lange, bis man ausrechnet, wie langsam das Guthaben allein durch Laufen wächst.
Die Macadam App ist grundsätzlich seriös und bietet echte Geldprämien. Vom schnellen Nebenverdienst ist sie jedoch weit entfernt. Wer ohnehin regelmäßig zu Fuß unterwegs ist, kann nebenbei Coins sammeln. Für eine nennenswerte Auszahlung sind meist Geduld oder zusätzliche Aktivitäten wie Umfragen, Spiele und Partnerangebote nötig.
Bild: Der Schrittzähler wandelt Bewegung in Coins um, doch mit Schritten allein lässt sich nur langsam Geld verdienen.
Wir haben Macadam bereits in einer früheren Version ausprobiert. Die Schritte wurden überwiegend korrekt übernommen, gelegentlich erschien der aktuelle Stand allerdings erst nach einer erneuten Synchronisierung oder einem Neustart der App. Nach der täglichen Bestätigung wurden die Coins gutgeschrieben.
Schon damals zeigte sich: Der Schrittzähler funktioniert, die Belohnung für das reine Laufen wächst aber langsam. Umfragen und andere Aufgaben brachten wesentlich mehr Coins als ein gewöhnlicher Spaziergang. Macadam belohnt Bewegung also tatsächlich, legt auf dem Weg zur Auszahlung jedoch noch einige andere Einnahmequellen am Straßenrand aus.
Seit unserem ursprünglichen Test wurden das Belohnungssystem und die Auszahlungen verändert. Inzwischen gibt es neben Coins auch Kronen sowie die Statusstufen Bronze, Silber und Gold. Frühere Erfahrungen mit PayPal lassen sich ebenfalls nicht mehr auf heutige Nutzer in Deutschland übertragen.
Für die Seriosität sprechen ein nachvollziehbares Belohnungssystem, ein ausführliches Hilfezentrum und vorhandene Auszahlungsoptionen. Macadam wird im Google Play Store von der MACADAM TECHNOLOGIES S.L. angeboten und ist auch für das iPhone erhältlich. Allein die Präsenz in den App-Stores wäre noch kein Qualitätssiegel, zusammen mit den transparent beschriebenen Auszahlungsregeln ergibt sich aber kein Hinweis auf eine reine Fake-App.
Seriös bedeutet allerdings nicht automatisch großzügig. Auszahlungsangebote können zeitlich begrenzt oder vorübergehend nicht verfügbar sein. Außerdem beeinflusst der persönliche Status, wie viele Coins gesammelt werden können und welchen Gegenwert sie bei einer Prämie besitzen.
Macadam ist für Android und iOS erhältlich und greift auf die bereits vorhandenen Gesundheitsdaten des Smartphones zurück. Unter Android erfolgt die Synchronisierung je nach Gerät über Google Fit oder Health Connect, auf dem iPhone über Apple Health. Eine kompatible Smartwatch kann ihre Schritte ebenfalls über die jeweilige Gesundheits-App übermitteln.
Nach der Einrichtung zeigt Macadam die erfassten Schritte und erreichbaren Tagesziele an. Für bestimmte Meilensteine gibt es Coins, die später gegen verfügbare Geldprämien, Gutscheine oder andere Angebote eingetauscht werden können.
Das Smartphone allein durch die Gegend zu tragen genügt nicht. Die gesammelten Schritte müssen noch am selben Tag in Macadam bestätigt werden. Dafür gilt nach Angaben des Anbieters eine Frist bis Mitternacht.
Wer die Bestätigung vergisst, kann die verpassten Schritte nicht nachträglich in Coins umwandeln. Das ist besonders ärgerlich, wenn man den ganzen Tag unterwegs war und der Spaziergang finanziell ungefähr so erfolgreich endet wie eine geschlossene Bankfiliale.
Mehrere Bestätigungen am selben Tag erzeugen keine mehrfachen Belohnungen. Erreichst du morgens eine kleine Schrittstufe und später eine höhere, ergänzt Macadam lediglich die noch fehlenden Coins bis zum besten Tagesergebnis. Die offizielle Erklärung zur Schrittvalidierung beschreibt diesen Ablauf ausführlicher.
Coins sind die eigentliche Belohnungswährung der Macadam App. Sie lassen sich für die jeweils verfügbaren Auszahlungsangebote und Prämien verwenden.
Kronen erhöhen dagegen den persönlichen Status:
Ein höherer Status kann außerdem das tägliche Schrittlimit und die maximal erreichbare Coin-Menge anheben. Macadam belohnt damit nicht nur Bewegung, sondern vor allem eine möglichst regelmäßige und vielseitige Nutzung der App.
Einen dauerhaft gültigen Betrag pro Schritt gibt es nicht. Der Wert der Coins hängt vom Land, der Statusstufe und dem ausgewählten Auszahlungsangebot ab. Auch Schrittziele und Belohnungen können angepasst werden.
Macadam nennt als Beispiel 10 Coins für 2.500 Schritte und rund 200 Coins beim Erreichen der täglichen Obergrenze von 20.000 Schritten. In der Bronze-Stufe sind laut aktueller Statusübersicht bis zu 205 Coins pro Tag möglich. Silber kann das Limit auf 30.000 Schritte und bis zu 320 Coins erhöhen, Gold auf 40.000 Schritte und bis zu 350 Coins.
Diese Zahlen lassen sich nicht mit einem festen Kurs in Euro umrechnen. Macadam verwendet je nach Status und Angebot unterschiedliche Umrechnungskurse. Wer ausschließlich durch Schritte Coins sammelt, benötigt daher viel Zeit, bis eine Auszahlung erreichbar ist.
Schneller wächst das Guthaben über weitere Bereiche der App:
Damit verschiebt sich das Konzept etwas. Macadam ist weniger ein reiner Schrittzähler, der jeden Kilometer direkt bezahlt, sondern eine Belohnungsplattform mit integrierter Bewegungsmotivation. Wer nur laufen möchte, muss mit kleinen Beträgen rechnen. Wer zusätzlich Umfragen beantwortet oder Partnerangebote nutzt, kann mehr Coins sammeln, investiert dafür aber auch mehr Zeit.
Die Auszahlung erfolgt in Deutschland inzwischen hauptsächlich per Banküberweisung. PayPal steht Nutzern mit Wohnsitz im Europäischen Wirtschaftsraum und in Großbritannien laut Macadam derzeit nicht zur Verfügung. Abhängig von Region, Kronenstatus und aktuellem Angebot können außerdem Prepaid-Geschenkkarten angeboten werden.
Eine Auszahlung wird folgendermaßen beantragt:
Macadam nennt eine Bearbeitungsdauer von bis zu 15 Werktagen. Nutzer mit Silber- oder Goldstatus können bevorzugt behandelt werden, während in der Bronze-Stufe weniger Auszahlungsangebote gleichzeitig verfügbar sind. Genügend Coins bedeuten deshalb nicht zwingend, dass das Geld sofort angefordert werden kann.
Die Identitätsprüfung sollte vor dem Sammeln größerer Coin-Beträge bekannt sein. Name und Geburtsdatum im Konto müssen mit dem Ausweisdokument übereinstimmen. Mehrere Konten, manipulierte Schrittzähler oder falsche Angaben können zu einer abgelehnten Auszahlung führen. Die aktuellen Bedingungen erklärt Macadam im offiziellen Auszahlungsleitfaden.
Macadam veröffentlicht keine vollständige Aufschlüsselung seiner Einnahmen. An den angebotenen Funktionen lässt sich das Geschäftsmodell dennoch erkennen.
In der App erscheinen Werbeanzeigen und belohnte Videos. Umfragen werden von externen Marktforschungsunternehmen bereitgestellt, während Spiele und App-Angebote über Partnerplattformen laufen. Bei vermittelten Einkäufen erhält Macadam voraussichtlich eine Provision, von der ein Teil in Form von Coins an den Nutzer weitergegeben werden kann.
Der Schrittzähler sorgt dabei für eine regelmäßige Nutzung. Die eigentlichen Einnahmen entstehen wahrscheinlich stärker durch Werbung, Umfragen, Spieleinstallationen, Cashback und vermittelte Angebote. Die Turnschuhe erzeugen schließlich keine Euros durch Reibung mit dem Asphalt.
Für Nutzer bedeutet das: Macadam verlangt für die Grundfunktion kein Geld, finanziert die Belohnungen aber mit Aufmerksamkeit und Partneraktivitäten. Wer Umfragen, Werbung und Spiele ignoriert, kann die App trotzdem als Schrittzähler verwenden und Coins sammeln. Der Weg zur ersten Auszahlung wird dadurch nur deutlich länger.
Unsere Macadam App Erfahrungen fallen insgesamt gemischt, aber nicht negativ aus. Die Anwendung zählt Schritte, schreibt Coins gut und bietet echte Auszahlungswege. Damit ist Macadam grundsätzlich seriös und vertrauenswürdig.
Weniger überzeugend ist die Höhe der Belohnung für das reine Gehen. Ohne zusätzliche Umfragen, Spiele oder Partnerangebote wächst das Guthaben langsam. Der wechselnde Coin-Wert, die Statusstufen und zeitlich verfügbare Auszahlungsangebote machen es zudem schwer, vorab einen verlässlichen Euro-Betrag zu berechnen.
Macadam passt am besten zu Menschen, die ohnehin viel zu Fuß unterwegs sind und sich über einen kleinen zusätzlichen Anreiz freuen. Wer jeden Abend die Schritte bestätigt und keine schnelle Auszahlung erwartet, kann nebenbei Coins ansammeln. Als planbares Zusatzeinkommen eignet sich die App nicht.
Eine ähnliche Idee verfolgt die Imatra App, bei der neben Bewegung auch Radfahren und weitere Aktivitäten eine Rolle spielen.
Macadam ist kostenlos für Android und iPhone erhältlich. Nach der Installation muss die App mit Google Fit, Health Connect oder Apple Health verbunden werden, damit sie die erfassten Schritte übernehmen und in Coins umwandeln kann.
Die Macadam App ist grundsätzlich seriös und bietet echte Geldprämien. Vom schnellen Nebenverdienst ist sie jedoch weit entfernt. Wer ohnehin regelmäßig zu Fuß unterwegs ist, kann nebenbei Coins sammeln. Für eine nennenswerte Auszahlung sind meist Geduld oder zusätzliche Aktivitäten wie Umfragen, Spiele und Partnerangebote nötig.
Bild: Der Schrittzähler wandelt Bewegung in Coins um, doch mit Schritten allein lässt sich nur langsam Geld verdienen.
Ist die Macadam App seriös? Unsere Erfahrungen
Wir haben Macadam bereits in einer früheren Version ausprobiert. Die Schritte wurden überwiegend korrekt übernommen, gelegentlich erschien der aktuelle Stand allerdings erst nach einer erneuten Synchronisierung oder einem Neustart der App. Nach der täglichen Bestätigung wurden die Coins gutgeschrieben.
Schon damals zeigte sich: Der Schrittzähler funktioniert, die Belohnung für das reine Laufen wächst aber langsam. Umfragen und andere Aufgaben brachten wesentlich mehr Coins als ein gewöhnlicher Spaziergang. Macadam belohnt Bewegung also tatsächlich, legt auf dem Weg zur Auszahlung jedoch noch einige andere Einnahmequellen am Straßenrand aus.
Seit unserem ursprünglichen Test wurden das Belohnungssystem und die Auszahlungen verändert. Inzwischen gibt es neben Coins auch Kronen sowie die Statusstufen Bronze, Silber und Gold. Frühere Erfahrungen mit PayPal lassen sich ebenfalls nicht mehr auf heutige Nutzer in Deutschland übertragen.
Für die Seriosität sprechen ein nachvollziehbares Belohnungssystem, ein ausführliches Hilfezentrum und vorhandene Auszahlungsoptionen. Macadam wird im Google Play Store von der MACADAM TECHNOLOGIES S.L. angeboten und ist auch für das iPhone erhältlich. Allein die Präsenz in den App-Stores wäre noch kein Qualitätssiegel, zusammen mit den transparent beschriebenen Auszahlungsregeln ergibt sich aber kein Hinweis auf eine reine Fake-App.
Seriös bedeutet allerdings nicht automatisch großzügig. Auszahlungsangebote können zeitlich begrenzt oder vorübergehend nicht verfügbar sein. Außerdem beeinflusst der persönliche Status, wie viele Coins gesammelt werden können und welchen Gegenwert sie bei einer Prämie besitzen.
So funktioniert Geld verdienen mit dem Schrittzähler
Macadam ist für Android und iOS erhältlich und greift auf die bereits vorhandenen Gesundheitsdaten des Smartphones zurück. Unter Android erfolgt die Synchronisierung je nach Gerät über Google Fit oder Health Connect, auf dem iPhone über Apple Health. Eine kompatible Smartwatch kann ihre Schritte ebenfalls über die jeweilige Gesundheits-App übermitteln.
Nach der Einrichtung zeigt Macadam die erfassten Schritte und erreichbaren Tagesziele an. Für bestimmte Meilensteine gibt es Coins, die später gegen verfügbare Geldprämien, Gutscheine oder andere Angebote eingetauscht werden können.
Schritte müssen täglich bestätigt werden
Das Smartphone allein durch die Gegend zu tragen genügt nicht. Die gesammelten Schritte müssen noch am selben Tag in Macadam bestätigt werden. Dafür gilt nach Angaben des Anbieters eine Frist bis Mitternacht.
Wer die Bestätigung vergisst, kann die verpassten Schritte nicht nachträglich in Coins umwandeln. Das ist besonders ärgerlich, wenn man den ganzen Tag unterwegs war und der Spaziergang finanziell ungefähr so erfolgreich endet wie eine geschlossene Bankfiliale.
Mehrere Bestätigungen am selben Tag erzeugen keine mehrfachen Belohnungen. Erreichst du morgens eine kleine Schrittstufe und später eine höhere, ergänzt Macadam lediglich die noch fehlenden Coins bis zum besten Tagesergebnis. Die offizielle Erklärung zur Schrittvalidierung beschreibt diesen Ablauf ausführlicher.
Coins und Kronen haben unterschiedliche Aufgaben
Coins sind die eigentliche Belohnungswährung der Macadam App. Sie lassen sich für die jeweils verfügbaren Auszahlungsangebote und Prämien verwenden.
Kronen erhöhen dagegen den persönlichen Status:
- Bronze ist die Ausgangsstufe.
- Silber schaltet mehr Belohnungen und bessere Umrechnungskurse frei.
- Gold bietet den größten Umfang an Prämien und einen bevorzugten Auszahlungszugang.
Ein höherer Status kann außerdem das tägliche Schrittlimit und die maximal erreichbare Coin-Menge anheben. Macadam belohnt damit nicht nur Bewegung, sondern vor allem eine möglichst regelmäßige und vielseitige Nutzung der App.
Wie viel Geld bringt die Macadam App?
Einen dauerhaft gültigen Betrag pro Schritt gibt es nicht. Der Wert der Coins hängt vom Land, der Statusstufe und dem ausgewählten Auszahlungsangebot ab. Auch Schrittziele und Belohnungen können angepasst werden.
Macadam nennt als Beispiel 10 Coins für 2.500 Schritte und rund 200 Coins beim Erreichen der täglichen Obergrenze von 20.000 Schritten. In der Bronze-Stufe sind laut aktueller Statusübersicht bis zu 205 Coins pro Tag möglich. Silber kann das Limit auf 30.000 Schritte und bis zu 320 Coins erhöhen, Gold auf 40.000 Schritte und bis zu 350 Coins.
Diese Zahlen lassen sich nicht mit einem festen Kurs in Euro umrechnen. Macadam verwendet je nach Status und Angebot unterschiedliche Umrechnungskurse. Wer ausschließlich durch Schritte Coins sammelt, benötigt daher viel Zeit, bis eine Auszahlung erreichbar ist.
Schneller wächst das Guthaben über weitere Bereiche der App:
- Umfragen von Marktforschungspartnern
- Spiele und belohnte Aufgaben
- Werbevideos und Aktionen auf der Karte
- Einkäufe über Cashback-Partner
- Einladungen neuer Nutzer
Damit verschiebt sich das Konzept etwas. Macadam ist weniger ein reiner Schrittzähler, der jeden Kilometer direkt bezahlt, sondern eine Belohnungsplattform mit integrierter Bewegungsmotivation. Wer nur laufen möchte, muss mit kleinen Beträgen rechnen. Wer zusätzlich Umfragen beantwortet oder Partnerangebote nutzt, kann mehr Coins sammeln, investiert dafür aber auch mehr Zeit.
Macadam Coins in Deutschland auszahlen lassen
Die Auszahlung erfolgt in Deutschland inzwischen hauptsächlich per Banküberweisung. PayPal steht Nutzern mit Wohnsitz im Europäischen Wirtschaftsraum und in Großbritannien laut Macadam derzeit nicht zur Verfügung. Abhängig von Region, Kronenstatus und aktuellem Angebot können außerdem Prepaid-Geschenkkarten angeboten werden.
Eine Auszahlung wird folgendermaßen beantragt:
- Öffne in der Macadam App den Bereich mit dem Geschenksymbol.
- Wähle ein verfügbares Angebot aus, das zu deinem Guthaben und Status passt.
- Warte gegebenenfalls auf den angegebenen Freischaltzeitpunkt.
- Trage für eine Banküberweisung deine IBAN und den BIC ein.
- Lade das verlangte Foto deines Ausweises hoch.
- Bestätige den Antrag und kontrolliere den Status im Wallet.
Macadam nennt eine Bearbeitungsdauer von bis zu 15 Werktagen. Nutzer mit Silber- oder Goldstatus können bevorzugt behandelt werden, während in der Bronze-Stufe weniger Auszahlungsangebote gleichzeitig verfügbar sind. Genügend Coins bedeuten deshalb nicht zwingend, dass das Geld sofort angefordert werden kann.
Die Identitätsprüfung sollte vor dem Sammeln größerer Coin-Beträge bekannt sein. Name und Geburtsdatum im Konto müssen mit dem Ausweisdokument übereinstimmen. Mehrere Konten, manipulierte Schrittzähler oder falsche Angaben können zu einer abgelehnten Auszahlung führen. Die aktuellen Bedingungen erklärt Macadam im offiziellen Auszahlungsleitfaden.
Woher kommt das Geld der Macadam App?
Macadam veröffentlicht keine vollständige Aufschlüsselung seiner Einnahmen. An den angebotenen Funktionen lässt sich das Geschäftsmodell dennoch erkennen.
In der App erscheinen Werbeanzeigen und belohnte Videos. Umfragen werden von externen Marktforschungsunternehmen bereitgestellt, während Spiele und App-Angebote über Partnerplattformen laufen. Bei vermittelten Einkäufen erhält Macadam voraussichtlich eine Provision, von der ein Teil in Form von Coins an den Nutzer weitergegeben werden kann.
Der Schrittzähler sorgt dabei für eine regelmäßige Nutzung. Die eigentlichen Einnahmen entstehen wahrscheinlich stärker durch Werbung, Umfragen, Spieleinstallationen, Cashback und vermittelte Angebote. Die Turnschuhe erzeugen schließlich keine Euros durch Reibung mit dem Asphalt.
Für Nutzer bedeutet das: Macadam verlangt für die Grundfunktion kein Geld, finanziert die Belohnungen aber mit Aufmerksamkeit und Partneraktivitäten. Wer Umfragen, Werbung und Spiele ignoriert, kann die App trotzdem als Schrittzähler verwenden und Coins sammeln. Der Weg zur ersten Auszahlung wird dadurch nur deutlich länger.
Macadam lohnt sich als Bewegungsbonus, nicht als Nebenverdienst
Unsere Macadam App Erfahrungen fallen insgesamt gemischt, aber nicht negativ aus. Die Anwendung zählt Schritte, schreibt Coins gut und bietet echte Auszahlungswege. Damit ist Macadam grundsätzlich seriös und vertrauenswürdig.
Weniger überzeugend ist die Höhe der Belohnung für das reine Gehen. Ohne zusätzliche Umfragen, Spiele oder Partnerangebote wächst das Guthaben langsam. Der wechselnde Coin-Wert, die Statusstufen und zeitlich verfügbare Auszahlungsangebote machen es zudem schwer, vorab einen verlässlichen Euro-Betrag zu berechnen.
Macadam passt am besten zu Menschen, die ohnehin viel zu Fuß unterwegs sind und sich über einen kleinen zusätzlichen Anreiz freuen. Wer jeden Abend die Schritte bestätigt und keine schnelle Auszahlung erwartet, kann nebenbei Coins ansammeln. Als planbares Zusatzeinkommen eignet sich die App nicht.
Eine ähnliche Idee verfolgt die Imatra App, bei der neben Bewegung auch Radfahren und weitere Aktivitäten eine Rolle spielen.
Macadam App für Android und iPhone herunterladen
Macadam ist kostenlos für Android und iPhone erhältlich. Nach der Installation muss die App mit Google Fit, Health Connect oder Apple Health verbunden werden, damit sie die erfassten Schritte übernehmen und in Coins umwandeln kann.