Eine unverständliche Fehlermeldung, ein fremdsprachiger Brief oder eine Nachricht, die einfach nicht freundlich klingen will: Für solche Aufgaben können KI-Apps auf dem Handy ziemlich nützlich sein. Sie erklären Bilder, überarbeiten Texte, recherchieren Informationen und helfen dir, umfangreiche Unterlagen schneller zu verstehen.
Die folgenden 7 Apps mit künstlicher Intelligenz sind für Android und iPhone verfügbar und lassen sich auch mit deutschen Inhalten nutzen. Bei allen ist ein kostenloser Einstieg möglich. Wie weit du damit kommst, unterscheidet sich allerdings deutlich: Manche begrenzen einzelne Funktionen, andere bestimmte KI-Werkzeuge oder die Zahl umfangreicher Anfragen.
Bild: Von ChatGPT bis DeepL: Diese 7 KI-Apps für Android und iPhone unterstützen dich beim Schreiben, Recherchieren, Übersetzen und Gestalten.
ChatGPT ist ein vielseitiger Einstieg, wenn du Dinge erklärt bekommen oder Ideen weiterentwickeln möchtest. Gerade am Smartphone ist die Möglichkeit praktisch, ein Foto zur Frage hinzuzufügen. Du kannst beispielsweise eine Fehlermeldung fotografieren und dir erklären lassen, welche Ursachen infrage kommen. Nenne dazu das Gerät und beschreibe, was unmittelbar vor dem Fehler passiert ist.
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Auch Texte verfassen, Dateien auswerten und Informationen im Internet suchen gehört zum Funktionsumfang. Vieles lässt sich kostenlos ausprobieren; etwa für Datei-Uploads, Bildgenerierung und Sprachfunktionen gelten eigene Nutzungslimits. Kostenpflichtige Abos erweitern den verfügbaren Umfang. Für erste Fragen und gelegentliche Hilfestellung brauchst du deshalb nicht sofort ein Abo.
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Gemini nimmt Fragen als Text, Sprache oder Bild entgegen. Interessant wird die App besonders dann, wenn du bereits Google-Dienste verwendest und sie mit dem Assistenten verbindest. Mit deiner Freigabe kann Gemini beispielsweise:
Welche Verbindungen verfügbar sind, hängt unter anderem vom Gerät und deinem Konto ab. Auf Android kann Gemini außerdem als mobiler Assistent eingebunden sein und unterstützte Gerätefunktionen bedienen. Auf dem iPhone steht eine eigene App bereit, deren Möglichkeiten nicht in allen Punkten identisch sind. In Googles Übersicht zu verbundenen Apps findest du die Voraussetzungen und Hinweise zur Freigabe.
Du kannst Gemini ohne kostenpflichtiges Google-AI-Abo nutzen. Die Gratisversion unterliegt Nutzungslimits; bezahlte Tarife bieten mehr Spielraum und zusätzliche Funktionen. Prüfe vor einem Upgrade, ob du tatsächlich an eine Grenze stößt. Für gelegentliche Fragen oder die Arbeit mit verbundenen Apps genügt möglicherweise bereits der kostenlose Zugang.
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Claude lohnt sich als Schreibhelfer, wenn du bereits weißt, was du sagen möchtest, aber noch mit der Formulierung kämpfst. Du kannst einen eigenen Entwurf einfügen und gezielt bearbeiten lassen: verständlicher, freundlicher, weniger förmlich oder auf wenige Sätze gekürzt. Auch längere Texte lassen sich gemeinsam überarbeiten.
Hilfreich ist eine klare Vorgabe zum Empfänger und zum gewünschten Ton. Bei einer Nachricht an einen Bekannten kannst du beispielsweise verlangen, deine lockere Ausdrucksweise beizubehalten und lediglich umständliche Stellen zu glätten. Eine Terminabsage braucht schließlich keine Regierungserklärung. Lies anschließend besonders Namen, Zahlen und Zusagen durch: Die KI soll deine Aussage verbessern und keine neuen Tatsachen ergänzen.
Claude lässt sich kostenlos verwenden, wobei die verfügbare Nutzung unter anderem vom Umfang deiner Eingaben und der Auslastung abhängt. Lange Dokumente und ausgedehnte Unterhaltungen beanspruchen mehr Kapazität. Die App weist auf erreichte Grenzen hin; kostenpflichtige Abos bieten höhere Kontingente.
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Bei einer Webrecherche möchtest du häufig eine konkrete Antwort und die Möglichkeit, sie nachzuprüfen. Genau dafür ist Perplexity interessant. Die App durchsucht Informationen, fasst Ergebnisse zusammen und verlinkt die verwendeten Quellen. Über Nachfragen kannst du die Recherche eingrenzen, ohne jedes Mal von vorn anzufangen.
Das hilft beispielsweise, wenn du wissen möchtest, ob ein bestimmtes Smartphone die Bildausgabe über USB-C unterstützt. Nenne die vollständige Modellbezeichnung und bitte um Herstellerangaben als Quelle. Öffne anschließend den Beleg und prüfe, ob er tatsächlich dein Modell behandelt. Eine überzeugend formulierte Antwort kann schließlich trotzdem Informationen ähnlicher Geräte vermischen.
Die kostenlose Version reicht für viele einfache Suchanfragen. Aufwendigere Suchfunktionen und Datei-Uploads sind stärker begrenzt. Mit einem Pro-Abo erhältst du erweiterten Zugriff auf Recherchefunktionen und zusätzliche KI-Modelle. Für gelegentliches Nachschlagen ist der kostenlose Einstieg daher die naheliegende erste Wahl.
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Vielleicht kennst du diese App noch als NotebookLM. Google hat sie in Gemini Notebook umbenannt; sie bleibt ein eigenständiges Werkzeug für die Arbeit mit Quellen. Der Schwerpunkt liegt auf Unterlagen, die du in einem digitalen Notizbuch zusammenstellst.
Lade beispielsweise die PDF-Anleitung deiner Kamera hoch und frage gezielt nach einer Einstellung. Oder sammle Lernunterlagen zu einem Thema und lasse dir Zusammenhänge erklären. Die Antworten beziehen sich auf die eingebundenen Quellen und enthalten Verweise, über die du die entsprechenden Stellen kontrollieren kannst. Fehlt eine Information im Material, kann auch die KI daraus keine verlässliche Antwort ableiten.
Eine Besonderheit sind Audio-Zusammenfassungen: Aus deinen Unterlagen entsteht eine gesprochene Aufbereitung im Podcast-Stil. Die fertigen Audios kannst du herunterladen und unterwegs ohne Internet anhören. Neue Antworten und Zusammenfassungen werden dadurch allerdings nicht automatisch offline verfügbar.
Mit einem unterstützten Google-Konto ist die grundlegende Nutzung kostenlos. Grenzen bestehen unter anderem bei Quellen, Chats und erzeugten Zusammenfassungen. Höhere Kontingente sind über geeignete Google-AI-Abos erhältlich. Für eine einzelne Anleitung oder ein überschaubares Lernthema kannst du zunächst gut mit dem kostenlosen Angebot beginnen.
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Eine Nachricht aus dem Ferienapartment oder ein Hinweis auf einer Verpackung lässt sich mit DeepL direkt auf dem Handy übersetzen. Du kannst Text eingeben, einfügen oder diktieren. Auch Fotos lassen sich verwenden: Die App erkennt die enthaltene Schrift und überträgt sie in die gewünschte Sprache. Übersetzungen kannst du dir außerdem vorlesen lassen.
Bei längeren Nachrichten hilft es, vollständige Sätze zu übernehmen. Einzelne Wörter können je nach Zusammenhang etwas anderes bedeuten. Fotografiere gedruckten Text möglichst gerade und ohne Spiegelungen. Wird schon das Original falsch erkannt, kann auch eine sprachlich flüssige Übersetzung danebenliegen. Namen, Mengenangaben und Uhrzeiten verdienen deshalb einen zweiten Blick.
Die mobilen Apps bieten kostenlose Übersetzungsfunktionen. Daneben lässt sich DeepL Pro nutzen, wobei Umfang und Zusatzfunktionen vom Tarif abhängen. Beachte auch, dass für die kostenlose und die kostenpflichtige Nutzung unterschiedliche Datenschutzbedingungen gelten. Vertrauliche Unterlagen solltest du deshalb nicht ungeprüft zur Übersetzung hochladen.
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Canva verbindet KI-Werkzeuge mit einem Grafikeditor. Du kannst Bilder erzeugen oder bearbeiten und sie anschließend mit Texten, eigenen Fotos und Vorlagen zu einer fertigen Gestaltung zusammensetzen. Das eignet sich etwa für Einladungen, Vereinsankündigungen oder Beiträge für soziale Netzwerke.
Praktisch ist, dass du das Ergebnis anschließend selbst weiterbearbeiten kannst. Für eine Einladung lässt du beispielsweise ein passendes Hintergrundmotiv erstellen und setzt Datum, Ort und Namen als normale Textfelder darüber. So bleiben diese Angaben lesbar und lassen sich später ändern. Soll ein vorhandener Gegenstand vor einer neuen Kulisse erscheinen, findest du weitere Beispiele in unserem Artikel über KI-Apps für Produktfotos mit dem Handy.
Canva ist kostenlos nutzbar, doch KI-Funktionen und Premium-Inhalte haben eigene Grenzen. Je nach Werkzeug und Tarif wird ein KI-Kontingent beansprucht; höhere Abos erweitern den Umfang. Achte außerdem darauf, ob du ein Canva-Werkzeug oder eine zusätzlich eingebundene Drittanbieter-App verwendest. Für Letztere können separate Bedingungen und Kosten gelten.
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Bei cloudbasierten KI-Funktionen werden deine Eingaben zur Verarbeitung an Server übertragen. Eine App auf dem Handy bedeutet also nicht, dass sämtliche Berechnungen auf deinem Gerät stattfinden. Wie das zusammenspielt, erklären wir in unserem Beitrag zur Technik hinter KI-Apps. Entferne vor einem Upload persönliche Angaben, die für deine Frage unnötig sind, etwa Kundennummern oder Adressen.
Außerdem lohnt sich ein Blick in die Dateneinstellungen des jeweiligen Dienstes. In ChatGPT kannst du unter
Beginne mit einer Aufgabe, die dich tatsächlich Zeit kostet: einen Text überarbeiten, etwas übersetzen oder eine bestimmte Information aus einer Anleitung finden. Prüfe anschließend, ob das Ergebnis brauchbar ist und wie viel du nachbessern musst. So erkennst du schneller, welche App dir hilft und ob du ihre kostenpflichtigen Funktionen überhaupt brauchst. Sieben KI-Abos machen vor allem eines zuverlässig schlanker: dein Konto.
Gib der ausgewählten App dabei möglichst klare Informationen und korrigiere sie, wenn sie an deiner Frage vorbeiarbeitet. Bei Recherche, Bildern und Dokumenten gehört die Kontrolle des Ergebnisses dazu. Ein höherer Tarif erweitert die Möglichkeiten, macht Antworten aber nicht automatisch fehlerfrei.
Falls dich nach den ersten Versuchen eine eigene App-Idee reizt, kannst du auch den nächsten Schritt ausprobieren: Mit diesen Vibe-Coding-Apps lässt sich eine App mit KI erstellen. Du beschreibst die gewünschten Funktionen und entwickelst den Entwurf anschließend schrittweise weiter.
Die folgenden 7 Apps mit künstlicher Intelligenz sind für Android und iPhone verfügbar und lassen sich auch mit deutschen Inhalten nutzen. Bei allen ist ein kostenloser Einstieg möglich. Wie weit du damit kommst, unterscheidet sich allerdings deutlich: Manche begrenzen einzelne Funktionen, andere bestimmte KI-Werkzeuge oder die Zahl umfangreicher Anfragen.
Bild: Von ChatGPT bis DeepL: Diese 7 KI-Apps für Android und iPhone unterstützen dich beim Schreiben, Recherchieren, Übersetzen und Gestalten.
Diese 7 KI-Apps sind einen Download wert
1. ChatGPT: Fragen stellen und Fotos erklären lassen
ChatGPT ist ein vielseitiger Einstieg, wenn du Dinge erklärt bekommen oder Ideen weiterentwickeln möchtest. Gerade am Smartphone ist die Möglichkeit praktisch, ein Foto zur Frage hinzuzufügen. Du kannst beispielsweise eine Fehlermeldung fotografieren und dir erklären lassen, welche Ursachen infrage kommen. Nenne dazu das Gerät und beschreibe, was unmittelbar vor dem Fehler passiert ist.
Über
+ lässt sich ein Bild an die Unterhaltung anhängen. Ist die erste Antwort zu technisch, bitte um eine Erklärung ohne Fachbegriffe oder um einen einzelnen nächsten Schritt. Du musst dafür keine besonderen Befehle lernen. Eine verständliche Beschreibung des Problems hilft meist mehr als ein möglichst komplizierter Auftrag. Bei schwer lesbaren Bildern und unbekannten Gerätemodellen können allerdings falsche Deutungen entstehen.Auch Texte verfassen, Dateien auswerten und Informationen im Internet suchen gehört zum Funktionsumfang. Vieles lässt sich kostenlos ausprobieren; etwa für Datei-Uploads, Bildgenerierung und Sprachfunktionen gelten eigene Nutzungslimits. Kostenpflichtige Abos erweitern den verfügbaren Umfang. Für erste Fragen und gelegentliche Hilfestellung brauchst du deshalb nicht sofort ein Abo.
Download: ChatGPT für Android bei Google Play | ChatGPT fürs iPhone im App Store
2. Google Gemini: KI mit Kamera und Google-Diensten verbinden
Gemini nimmt Fragen als Text, Sprache oder Bild entgegen. Interessant wird die App besonders dann, wenn du bereits Google-Dienste verwendest und sie mit dem Assistenten verbindest. Mit deiner Freigabe kann Gemini beispielsweise:
- längere E-Mails aus Gmail zusammenfassen,
- Termine in Google Kalender erstellen,
- Musik in unterstützten Streamingdiensten suchen und abspielen.
Welche Verbindungen verfügbar sind, hängt unter anderem vom Gerät und deinem Konto ab. Auf Android kann Gemini außerdem als mobiler Assistent eingebunden sein und unterstützte Gerätefunktionen bedienen. Auf dem iPhone steht eine eigene App bereit, deren Möglichkeiten nicht in allen Punkten identisch sind. In Googles Übersicht zu verbundenen Apps findest du die Voraussetzungen und Hinweise zur Freigabe.
Du kannst Gemini ohne kostenpflichtiges Google-AI-Abo nutzen. Die Gratisversion unterliegt Nutzungslimits; bezahlte Tarife bieten mehr Spielraum und zusätzliche Funktionen. Prüfe vor einem Upgrade, ob du tatsächlich an eine Grenze stößt. Für gelegentliche Fragen oder die Arbeit mit verbundenen Apps genügt möglicherweise bereits der kostenlose Zugang.
Download: Gemini für Android bei Google Play | Gemini fürs iPhone im App Store
3. Claude: Texte verständlicher und natürlicher formulieren
Claude lohnt sich als Schreibhelfer, wenn du bereits weißt, was du sagen möchtest, aber noch mit der Formulierung kämpfst. Du kannst einen eigenen Entwurf einfügen und gezielt bearbeiten lassen: verständlicher, freundlicher, weniger förmlich oder auf wenige Sätze gekürzt. Auch längere Texte lassen sich gemeinsam überarbeiten.
Hilfreich ist eine klare Vorgabe zum Empfänger und zum gewünschten Ton. Bei einer Nachricht an einen Bekannten kannst du beispielsweise verlangen, deine lockere Ausdrucksweise beizubehalten und lediglich umständliche Stellen zu glätten. Eine Terminabsage braucht schließlich keine Regierungserklärung. Lies anschließend besonders Namen, Zahlen und Zusagen durch: Die KI soll deine Aussage verbessern und keine neuen Tatsachen ergänzen.
Claude lässt sich kostenlos verwenden, wobei die verfügbare Nutzung unter anderem vom Umfang deiner Eingaben und der Auslastung abhängt. Lange Dokumente und ausgedehnte Unterhaltungen beanspruchen mehr Kapazität. Die App weist auf erreichte Grenzen hin; kostenpflichtige Abos bieten höhere Kontingente.
Download: Claude für Android bei Google Play | Claude fürs iPhone im App Store
4. Perplexity: Antworten finden und die Quellen nachlesen
Bei einer Webrecherche möchtest du häufig eine konkrete Antwort und die Möglichkeit, sie nachzuprüfen. Genau dafür ist Perplexity interessant. Die App durchsucht Informationen, fasst Ergebnisse zusammen und verlinkt die verwendeten Quellen. Über Nachfragen kannst du die Recherche eingrenzen, ohne jedes Mal von vorn anzufangen.
Das hilft beispielsweise, wenn du wissen möchtest, ob ein bestimmtes Smartphone die Bildausgabe über USB-C unterstützt. Nenne die vollständige Modellbezeichnung und bitte um Herstellerangaben als Quelle. Öffne anschließend den Beleg und prüfe, ob er tatsächlich dein Modell behandelt. Eine überzeugend formulierte Antwort kann schließlich trotzdem Informationen ähnlicher Geräte vermischen.
Die kostenlose Version reicht für viele einfache Suchanfragen. Aufwendigere Suchfunktionen und Datei-Uploads sind stärker begrenzt. Mit einem Pro-Abo erhältst du erweiterten Zugriff auf Recherchefunktionen und zusätzliche KI-Modelle. Für gelegentliches Nachschlagen ist der kostenlose Einstieg daher die naheliegende erste Wahl.
Download: Perplexity für Android bei Google Play | Perplexity fürs iPhone im App Store
5. Gemini Notebook: Eigene PDFs und Notizen besser verstehen
Vielleicht kennst du diese App noch als NotebookLM. Google hat sie in Gemini Notebook umbenannt; sie bleibt ein eigenständiges Werkzeug für die Arbeit mit Quellen. Der Schwerpunkt liegt auf Unterlagen, die du in einem digitalen Notizbuch zusammenstellst.
Lade beispielsweise die PDF-Anleitung deiner Kamera hoch und frage gezielt nach einer Einstellung. Oder sammle Lernunterlagen zu einem Thema und lasse dir Zusammenhänge erklären. Die Antworten beziehen sich auf die eingebundenen Quellen und enthalten Verweise, über die du die entsprechenden Stellen kontrollieren kannst. Fehlt eine Information im Material, kann auch die KI daraus keine verlässliche Antwort ableiten.
Eine Besonderheit sind Audio-Zusammenfassungen: Aus deinen Unterlagen entsteht eine gesprochene Aufbereitung im Podcast-Stil. Die fertigen Audios kannst du herunterladen und unterwegs ohne Internet anhören. Neue Antworten und Zusammenfassungen werden dadurch allerdings nicht automatisch offline verfügbar.
Mit einem unterstützten Google-Konto ist die grundlegende Nutzung kostenlos. Grenzen bestehen unter anderem bei Quellen, Chats und erzeugten Zusammenfassungen. Höhere Kontingente sind über geeignete Google-AI-Abos erhältlich. Für eine einzelne Anleitung oder ein überschaubares Lernthema kannst du zunächst gut mit dem kostenlosen Angebot beginnen.
Download: Gemini Notebook für Android bei Google Play | Gemini Notebook fürs iPhone im App Store
6. DeepL: Texte, Fotos und gesprochene Sätze übersetzen
Eine Nachricht aus dem Ferienapartment oder ein Hinweis auf einer Verpackung lässt sich mit DeepL direkt auf dem Handy übersetzen. Du kannst Text eingeben, einfügen oder diktieren. Auch Fotos lassen sich verwenden: Die App erkennt die enthaltene Schrift und überträgt sie in die gewünschte Sprache. Übersetzungen kannst du dir außerdem vorlesen lassen.
Bei längeren Nachrichten hilft es, vollständige Sätze zu übernehmen. Einzelne Wörter können je nach Zusammenhang etwas anderes bedeuten. Fotografiere gedruckten Text möglichst gerade und ohne Spiegelungen. Wird schon das Original falsch erkannt, kann auch eine sprachlich flüssige Übersetzung danebenliegen. Namen, Mengenangaben und Uhrzeiten verdienen deshalb einen zweiten Blick.
Die mobilen Apps bieten kostenlose Übersetzungsfunktionen. Daneben lässt sich DeepL Pro nutzen, wobei Umfang und Zusatzfunktionen vom Tarif abhängen. Beachte auch, dass für die kostenlose und die kostenpflichtige Nutzung unterschiedliche Datenschutzbedingungen gelten. Vertrauliche Unterlagen solltest du deshalb nicht ungeprüft zur Übersetzung hochladen.
Download: DeepL für Android bei Google Play | DeepL fürs iPhone im App Store
7. Canva: Mit KI Bilder und eigene Designs gestalten
Canva verbindet KI-Werkzeuge mit einem Grafikeditor. Du kannst Bilder erzeugen oder bearbeiten und sie anschließend mit Texten, eigenen Fotos und Vorlagen zu einer fertigen Gestaltung zusammensetzen. Das eignet sich etwa für Einladungen, Vereinsankündigungen oder Beiträge für soziale Netzwerke.
Praktisch ist, dass du das Ergebnis anschließend selbst weiterbearbeiten kannst. Für eine Einladung lässt du beispielsweise ein passendes Hintergrundmotiv erstellen und setzt Datum, Ort und Namen als normale Textfelder darüber. So bleiben diese Angaben lesbar und lassen sich später ändern. Soll ein vorhandener Gegenstand vor einer neuen Kulisse erscheinen, findest du weitere Beispiele in unserem Artikel über KI-Apps für Produktfotos mit dem Handy.
Canva ist kostenlos nutzbar, doch KI-Funktionen und Premium-Inhalte haben eigene Grenzen. Je nach Werkzeug und Tarif wird ein KI-Kontingent beansprucht; höhere Abos erweitern den Umfang. Achte außerdem darauf, ob du ein Canva-Werkzeug oder eine zusätzlich eingebundene Drittanbieter-App verwendest. Für Letztere können separate Bedingungen und Kosten gelten.
Download: Canva für Android bei Google Play | Canva fürs iPhone im App Store
Was passiert mit deinen Fotos und Texten in KI-Apps?
Bei cloudbasierten KI-Funktionen werden deine Eingaben zur Verarbeitung an Server übertragen. Eine App auf dem Handy bedeutet also nicht, dass sämtliche Berechnungen auf deinem Gerät stattfinden. Wie das zusammenspielt, erklären wir in unserem Beitrag zur Technik hinter KI-Apps. Entferne vor einem Upload persönliche Angaben, die für deine Frage unnötig sind, etwa Kundennummern oder Adressen.
Außerdem lohnt sich ein Blick in die Dateneinstellungen des jeweiligen Dienstes. In ChatGPT kannst du unter
Einstellungen → Datenkontrollen die Option Das Modell für alle verbessern deaktivieren. Neue Gespräche werden dann nicht zum Modelltraining verwendet; vorhandene Chats werden dadurch nicht gelöscht. Die Einzelheiten erläutert OpenAI in seiner Anleitung zu den Datenkontrollen. Bei anderen Anbietern solltest du deren Einstellungen und Bedingungen separat prüfen.KI-Apps fürs Handy: Erst ausprobieren, dann ein Abo wählen
Beginne mit einer Aufgabe, die dich tatsächlich Zeit kostet: einen Text überarbeiten, etwas übersetzen oder eine bestimmte Information aus einer Anleitung finden. Prüfe anschließend, ob das Ergebnis brauchbar ist und wie viel du nachbessern musst. So erkennst du schneller, welche App dir hilft und ob du ihre kostenpflichtigen Funktionen überhaupt brauchst. Sieben KI-Abos machen vor allem eines zuverlässig schlanker: dein Konto.
Gib der ausgewählten App dabei möglichst klare Informationen und korrigiere sie, wenn sie an deiner Frage vorbeiarbeitet. Bei Recherche, Bildern und Dokumenten gehört die Kontrolle des Ergebnisses dazu. Ein höherer Tarif erweitert die Möglichkeiten, macht Antworten aber nicht automatisch fehlerfrei.
Falls dich nach den ersten Versuchen eine eigene App-Idee reizt, kannst du auch den nächsten Schritt ausprobieren: Mit diesen Vibe-Coding-Apps lässt sich eine App mit KI erstellen. Du beschreibst die gewünschten Funktionen und entwickelst den Entwurf anschließend schrittweise weiter.