Mit Wero kannst du Geld per Handynummer, E-Mail-Adresse oder QR-Code an andere Wero-Nutzer senden. Voraussetzung ist, dass deine Bank den Dienst unterstützt und auch der Empfänger Wero aktiviert hat. Der Betrag wird direkt von Girokonto zu Girokonto übertragen und kommt in der Regel innerhalb von 10 Sekunden an.
Das eignet sich beispielsweise, um einem Freund seinen Anteil am gemeinsamen Essen zurückzuzahlen oder Geld für ein Geschenk einzusammeln. Eine IBAN musst du dafür nicht austauschen. Die 22-stellige deutsche Zeichenfolge darf sich also eine Pause von ihrem Nebenjob als Geduldsprüfung gönnen.
Bild: Geld per Handynummer überweisen: Mit Wero sendest und empfängst du Geld ohne IBAN in Echtzeit direkt von Girokonto zu Girokonto.
Wero ist ein europäischer Zahlungsdienst der European Payments Initiative, einem Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern. Hinter einer Wero-Zahlung steckt eine SEPA-Echtzeitüberweisung. Die Handynummer oder E-Mail-Adresse dient dabei als Verknüpfung zum Bankkonto des Empfängers.
Das Geld wird nicht über die Mobilfunkrechnung abgerechnet und auch nicht auf einem separaten Wero-Guthaben geparkt. Nach der Bestätigung wird es direkt vom ausgewählten Girokonto abgebucht und dem verknüpften Konto des Empfängers gutgeschrieben.
Mit kontaktlosem Bezahlen an der Ladenkasse hat dieser Vorgang zunächst nichts zu tun. Wenn du dein Smartphone stattdessen an ein Kartenlesegerät halten möchtest, findest du in unserem Ratgeber weitere Informationen zum Bezahlen mit dem Smartphone und den passenden Apps.
Die wichtigsten Unterschiede der 3 verbreiteten Überweisungswege zeigt die folgende Tabelle:
Damit du Geld per Handynummer überweisen kannst, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:
Eine Handynummer ersetzt die IBAN somit nur innerhalb des Wero-Netzwerks. Sie wird nicht automatisch zu einer universellen Kontonummer, nur weil sie im Telefonbuch gespeichert ist.
Zu den teilnehmenden Instituten und Bankengruppen in Deutschland gehören unter anderem Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda- und PSD-Banken, Deutsche Bank, Postbank, Norisbank, ING sowie Revolut. Weitere Institute sind ebenfalls angeschlossen oder führen einzelne Wero-Funktionen schrittweise ein.
Ob Wero bei deiner konkreten Bank bereits verfügbar ist, solltest du über die aktuelle Bankenübersicht von Wero kontrollieren. Die Teilnahme einer Bankengruppe bedeutet nicht zwangsläufig, dass jede regionale Bank und jede Funktion gleichzeitig freigeschaltet wird.
Je nach Institut steckt Wero direkt in der gewohnten Banking-App oder wird über die separate Wero-App genutzt:
An eine Person ohne aktives Wero-Profil kannst du derzeit kein Geld per Wero senden. Die App kann dir anbieten, den Kontakt zur Registrierung einzuladen. Der Betrag wartet jedoch nicht automatisch darauf, dass sich der Empfänger irgendwann anmeldet.
Wird das Geld sofort benötigt, solltest du dir die IBAN geben lassen und eine normale SEPA-Echtzeitüberweisung verwenden. Auch dafür genügt die Banking-App, lediglich die Empfängerdaten unterscheiden sich.
Die genaue Bezeichnung der Menüpunkte hängt von der verwendeten Bank ab. Das grundsätzliche Vorgehen ist jedoch ähnlich:
Möchtest du Geld nur senden, kann die Angabe einer Handynummer bei manchen Banken optional sein. Damit andere Personen dich über deine Nummer finden und dir Geld schicken können, muss sie jedoch mit deinem Wero-Profil verknüpft und bestätigt sein.
Wero kann außerdem um Zugriff auf deine Kontakte bitten. Dadurch siehst du schneller, welche Personen aus deinem Telefonbuch den Dienst verwenden. Möchtest du diesen Zugriff nicht erlauben, kannst du eine Handynummer oder E-Mail-Adresse normalerweise auch manuell eingeben.
Die Reihenfolge kann sich zwischen den Banking-Apps etwas unterscheiden. Eine Wero-Überweisung läuft meistens folgendermaßen ab:
Die Kontrolle des Empfängernamens ist besonders wichtig. Eine bekannte Telefonnummer kann inzwischen einer anderen Person gehören, wenn der ursprüngliche Besitzer seine Nummer gewechselt hat. Verlasse dich deshalb nicht allein auf den Namen, unter dem der Kontakt vor Jahren gespeichert wurde.
Nach der Freigabe überträgt Wero das Geld direkt auf das verknüpfte Bankkonto. Der Empfänger erhält je nach App-Einstellung zusätzlich eine Benachrichtigung.
Statt eine Handynummer einzutippen, kannst du einen persönlichen Wero-QR-Code verwenden. Der andere Nutzer scannt ihn mit dem Smartphone, kontrolliert den Betrag und gibt die Zahlung in seiner App frei.
Über eine Zahlungsanforderung kannst du einem Kontakt auch mitteilen, welchen Betrag er dir schuldet. Eine solche Anfrage zieht noch kein Geld ein. Der Empfänger muss sie ausdrücklich bestätigen. Offene Anforderungen lassen sich wieder stornieren; nach der Bezahlung ist das nicht mehr möglich.
Einige Banking-Apps bieten zusätzlich eine Funktion zum Teilen von Rechnungen. Dabei verteilst du den Gesamtbetrag auf mehrere Wero-Kontakte und verschickst einzelne Zahlungsanforderungen. Das schützt zwar nicht vor Diskussionen darüber, wer das Dessert bestellt hat, verkürzt aber immerhin die anschließende Rechenstunde.
Private Wero-Zahlungen an Freunde oder Familienmitglieder sind ohne zusätzliches Wero-Entgelt möglich. Bereits bestehende Kontoführungsgebühren deiner Bank bleiben davon unberührt.
Die hohe technische Obergrenze bedeutet nicht, dass du automatisch 100.000 Euro überweisen kannst. Viele Banken legen niedrigere Tages- oder Überweisungslimits fest. Kontrolliere deshalb vor einer größeren Zahlung den Verfügungsrahmen deines Kontos.
Für gewöhnliche SEPA-Echtzeitüberweisungen gilt ebenfalls, dass sie nicht teurer sein dürfen als eine entsprechende normale Überweisung. Einzelheiten zu Kosten, Empfängerprüfung und persönlichen Limits erklärt die Deutsche Bundesbank in ihrer Übersicht zu Echtzeitüberweisungen.
Die Geschwindigkeit von Wero hat eine unangenehme Kehrseite: Hast du den falschen Empfänger bestätigt, erreicht das Geld auch diesen besonders schnell. Zehn Sekunden können dann plötzlich wie ein Rekord wirken, den niemand aufstellen wollte.
Eine autorisierte Wero-Zahlung lässt sich nicht einfach stornieren. Hast du das Geld an die falsche Person gesendet, kannst du den Empfänger um Rückzahlung bitten oder ihm eine entsprechende Zahlungsanforderung schicken. Verpflichtet ist er dadurch noch nicht. Zusätzlich solltest du deine Bank so früh wie möglich kontaktieren und nach einem Rückruf der Zahlung fragen.
Kontrolliere vor jeder Freigabe:
Wurde eine Zahlung angeblich nicht empfangen, sollte der Empfänger alle eigenen Bankkonten prüfen. Möglicherweise ist seine Handynummer mit einem anderen Konto verknüpft als erwartet. Zeigt die App den Vorgang noch als ausstehend oder in Bearbeitung an, solltest du den Betrag nicht vorschnell ein zweites Mal senden.
Bei Phishing oder einem anderen Betrugsverdacht musst du umgehend deine Bank informieren. Teile niemals Banking-PIN, TAN, SMS-Code oder App-Passwort mit einer Person, die sich als Wero-Support ausgibt. Zum Empfangen einer Wero-Zahlung musst du dem Absender weder deine PIN noch einen Freigabecode nennen.
Eine sichere Displaysperre und aktuelle Apps schützen auch den Zugriff auf deine Bankdaten. Weitere geeignete Maßnahmen findest du in unseren 12 wichtigen Einstellungen für mehr Datenschutz und Sicherheit auf dem Handy.
Wurde dein Smartphone gestohlen, solltest du den Wero-Zugang über deine Bank sperren lassen und auch die SIM-Karte blockieren. Unser Ratgeber zeigt, wie du ein verlorenes Handy orten, sperren und deine Daten schützen kannst.
Kannst du kein Geld senden oder wird ein Kontakt nicht gefunden, gehe diese Ursachen nacheinander durch:
Nutzt du Wero innerhalb deiner Banking-App, ist deine Bank der richtige Ansprechpartner. Verwendest du die separate Wero-App, kannst du dich an den Wero-Support wenden. Halte dafür Betrag, Zeitpunkt, Fehlermeldung und gegebenenfalls einen Screenshot bereit, aber blende darauf sensible Bankdaten aus.
Wero macht private Geldtransfers deutlich bequemer, wenn beide Personen den Dienst aktiviert haben. Statt eine IBAN abzutippen, wählst du einen bekannten Kontakt, kontrollierst den angezeigten Namen und bestätigst die Zahlung. Das Geld landet anschließend direkt auf dem Girokonto des Empfängers.
Eine normale Echtzeitüberweisung wird dadurch nicht vollständig überflüssig. Unterstützt eine Bank Wero nicht oder hat der Empfänger kein Profil, bleibt die IBAN der zuverlässige Weg. Bei neuen Kontakten oder größeren Beträgen kann außerdem eine kleine Testzahlung sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht nur, dass das Geld schnell ankommt, sondern dass es am richtigen Ende der Handynummer landet.
Das eignet sich beispielsweise, um einem Freund seinen Anteil am gemeinsamen Essen zurückzuzahlen oder Geld für ein Geschenk einzusammeln. Eine IBAN musst du dafür nicht austauschen. Die 22-stellige deutsche Zeichenfolge darf sich also eine Pause von ihrem Nebenjob als Geduldsprüfung gönnen.
Bild: Geld per Handynummer überweisen: Mit Wero sendest und empfängst du Geld ohne IBAN in Echtzeit direkt von Girokonto zu Girokonto.
Geld per Handynummer überweisen: Was Wero dabei macht
Wero ist ein europäischer Zahlungsdienst der European Payments Initiative, einem Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern. Hinter einer Wero-Zahlung steckt eine SEPA-Echtzeitüberweisung. Die Handynummer oder E-Mail-Adresse dient dabei als Verknüpfung zum Bankkonto des Empfängers.
Das Geld wird nicht über die Mobilfunkrechnung abgerechnet und auch nicht auf einem separaten Wero-Guthaben geparkt. Nach der Bestätigung wird es direkt vom ausgewählten Girokonto abgebucht und dem verknüpften Konto des Empfängers gutgeschrieben.
Mit kontaktlosem Bezahlen an der Ladenkasse hat dieser Vorgang zunächst nichts zu tun. Wenn du dein Smartphone stattdessen an ein Kartenlesegerät halten möchtest, findest du in unserem Ratgeber weitere Informationen zum Bezahlen mit dem Smartphone und den passenden Apps.
Die wichtigsten Unterschiede der 3 verbreiteten Überweisungswege zeigt die folgende Tabelle:
Merkmal | Wero | SEPA-Echtzeitüberweisung | PayPal |
| Benötigte Angabe | Handynummer, E-Mail-Adresse oder QR-Code | Name und IBAN | E-Mail-Adresse, Handynummer oder PayPal-Profil |
| Voraussetzung | Beide Personen nutzen Wero | Erreichbare Bankkonten | Beide Personen besitzen ein PayPal-Konto |
| Geldeingang | Direkt auf dem Girokonto | Direkt auf dem Girokonto | Auf dem PayPal-Konto |
| Geschwindigkeit | Meist unter 10 Sekunden | Meist unter 10 Sekunden | Innerhalb von PayPal gewöhnlich sofort |
| Typischer Einsatz | Geld senden, anfordern und Rechnungen teilen | Überweisungen an bekannte Bankkonten | Private Zahlungen und Online-Einkäufe |
Diese Voraussetzungen brauchst du für Wero
Damit du Geld per Handynummer überweisen kannst, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:
- Deine Bank unterstützt Wero.
- Du hast Wero in der Banking-App oder in der separaten Wero-App aktiviert.
- Mindestens ein Girokonto ist als Zahlungsquelle hinterlegt.
- Der Empfänger hat ebenfalls ein aktives Wero-Profil.
- Seine Handynummer oder E-Mail-Adresse ist mit diesem Profil verknüpft.
- Das Smartphone besitzt eine Internetverbindung.
Eine Handynummer ersetzt die IBAN somit nur innerhalb des Wero-Netzwerks. Sie wird nicht automatisch zu einer universellen Kontonummer, nur weil sie im Telefonbuch gespeichert ist.
Welche Banken Wero unterstützen
Zu den teilnehmenden Instituten und Bankengruppen in Deutschland gehören unter anderem Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda- und PSD-Banken, Deutsche Bank, Postbank, Norisbank, ING sowie Revolut. Weitere Institute sind ebenfalls angeschlossen oder führen einzelne Wero-Funktionen schrittweise ein.
Ob Wero bei deiner konkreten Bank bereits verfügbar ist, solltest du über die aktuelle Bankenübersicht von Wero kontrollieren. Die Teilnahme einer Bankengruppe bedeutet nicht zwangsläufig, dass jede regionale Bank und jede Funktion gleichzeitig freigeschaltet wird.
Je nach Institut steckt Wero direkt in der gewohnten Banking-App oder wird über die separate Wero-App genutzt:
- Sparkassen verwenden die App Sparkasse.
- Volksbanken und Raiffeisenbanken integrieren Wero in die VR Banking App.
- Bei der ING findest du Wero direkt beim ausgewählten Girokonto.
- Andere Banken können ihre Konten mit der eigenständigen Wero-App verbinden.
Empfänger ohne Wero
An eine Person ohne aktives Wero-Profil kannst du derzeit kein Geld per Wero senden. Die App kann dir anbieten, den Kontakt zur Registrierung einzuladen. Der Betrag wartet jedoch nicht automatisch darauf, dass sich der Empfänger irgendwann anmeldet.
Wird das Geld sofort benötigt, solltest du dir die IBAN geben lassen und eine normale SEPA-Echtzeitüberweisung verwenden. Auch dafür genügt die Banking-App, lediglich die Empfängerdaten unterscheiden sich.
Wero einrichten und Handynummer mit dem Konto verbinden
Die genaue Bezeichnung der Menüpunkte hängt von der verwendeten Bank ab. Das grundsätzliche Vorgehen ist jedoch ähnlich:
- Aktualisiere deine Banking-App oder installiere die von deiner Bank vorgesehene Wero-App.
- Öffne den Bereich
Wero,Geld sendenoderZahlungen. - Akzeptiere die Nutzungsbedingungen und wähle das gewünschte Girokonto aus.
- Hinterlege deine Handynummer oder E-Mail-Adresse.
- Bestätige die Nummer mit dem zugesandten SMS-Code.
- Schließe die Aktivierung mit dem Sicherheitsverfahren deiner Bank ab.
Möchtest du Geld nur senden, kann die Angabe einer Handynummer bei manchen Banken optional sein. Damit andere Personen dich über deine Nummer finden und dir Geld schicken können, muss sie jedoch mit deinem Wero-Profil verknüpft und bestätigt sein.
Wero kann außerdem um Zugriff auf deine Kontakte bitten. Dadurch siehst du schneller, welche Personen aus deinem Telefonbuch den Dienst verwenden. Möchtest du diesen Zugriff nicht erlauben, kannst du eine Handynummer oder E-Mail-Adresse normalerweise auch manuell eingeben.
Mit Wero Geld senden und anfordern
Geld an eine Handynummer oder E-Mail-Adresse senden
Die Reihenfolge kann sich zwischen den Banking-Apps etwas unterscheiden. Eine Wero-Überweisung läuft meistens folgendermaßen ab:
- Öffne Wero und wähle
Geld senden. - Gib den Betrag ein.
- Wähle einen Kontakt oder trage seine Handynummer beziehungsweise E-Mail-Adresse ein.
- Kontrolliere den angezeigten Namen des Kontoinhabers.
- Ergänze bei Bedarf eine Nachricht oder einen Verwendungszweck.
- Bestätige die Zahlung per PIN, Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Bankfreigabe.
- Prüfe anschließend, ob die Zahlung als erfolgreich angezeigt wird.
Die Kontrolle des Empfängernamens ist besonders wichtig. Eine bekannte Telefonnummer kann inzwischen einer anderen Person gehören, wenn der ursprüngliche Besitzer seine Nummer gewechselt hat. Verlasse dich deshalb nicht allein auf den Namen, unter dem der Kontakt vor Jahren gespeichert wurde.
Nach der Freigabe überträgt Wero das Geld direkt auf das verknüpfte Bankkonto. Der Empfänger erhält je nach App-Einstellung zusätzlich eine Benachrichtigung.
Geld per QR-Code anfordern oder Rechnung teilen
Statt eine Handynummer einzutippen, kannst du einen persönlichen Wero-QR-Code verwenden. Der andere Nutzer scannt ihn mit dem Smartphone, kontrolliert den Betrag und gibt die Zahlung in seiner App frei.
Über eine Zahlungsanforderung kannst du einem Kontakt auch mitteilen, welchen Betrag er dir schuldet. Eine solche Anfrage zieht noch kein Geld ein. Der Empfänger muss sie ausdrücklich bestätigen. Offene Anforderungen lassen sich wieder stornieren; nach der Bezahlung ist das nicht mehr möglich.
Einige Banking-Apps bieten zusätzlich eine Funktion zum Teilen von Rechnungen. Dabei verteilst du den Gesamtbetrag auf mehrere Wero-Kontakte und verschickst einzelne Zahlungsanforderungen. Das schützt zwar nicht vor Diskussionen darüber, wer das Dessert bestellt hat, verkürzt aber immerhin die anschließende Rechenstunde.
Gebühren, Limits und Überweisungsdauer
Private Wero-Zahlungen an Freunde oder Familienmitglieder sind ohne zusätzliches Wero-Entgelt möglich. Bereits bestehende Kontoführungsgebühren deiner Bank bleiben davon unberührt.
Merkmal | Regelung |
| Überweisungsdauer | In der Regel höchstens 10 Sekunden |
| Verfügbarkeit | Rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen |
| Wero-Gebühr für private Geldtransfers | Keine zusätzliche Gebühr |
| Technischer Höchstbetrag | Bis zu 100.000 Euro pro Zahlung |
| Anzahl der Vorgänge | Bis zu 100 Zahlungen und 100 Anforderungen innerhalb von 7 Tagen |
| Persönliches Limit | Kann durch Bank, Kontomodell oder eigene Einstellungen niedriger sein |
| Internetverbindung | Für das Senden und Bestätigen erforderlich |
Die hohe technische Obergrenze bedeutet nicht, dass du automatisch 100.000 Euro überweisen kannst. Viele Banken legen niedrigere Tages- oder Überweisungslimits fest. Kontrolliere deshalb vor einer größeren Zahlung den Verfügungsrahmen deines Kontos.
Für gewöhnliche SEPA-Echtzeitüberweisungen gilt ebenfalls, dass sie nicht teurer sein dürfen als eine entsprechende normale Überweisung. Einzelheiten zu Kosten, Empfängerprüfung und persönlichen Limits erklärt die Deutsche Bundesbank in ihrer Übersicht zu Echtzeitüberweisungen.
Falsche Nummer, Betrug und Wero-Zahlung zurückholen
Die Geschwindigkeit von Wero hat eine unangenehme Kehrseite: Hast du den falschen Empfänger bestätigt, erreicht das Geld auch diesen besonders schnell. Zehn Sekunden können dann plötzlich wie ein Rekord wirken, den niemand aufstellen wollte.
Eine autorisierte Wero-Zahlung lässt sich nicht einfach stornieren. Hast du das Geld an die falsche Person gesendet, kannst du den Empfänger um Rückzahlung bitten oder ihm eine entsprechende Zahlungsanforderung schicken. Verpflichtet ist er dadurch noch nicht. Zusätzlich solltest du deine Bank so früh wie möglich kontaktieren und nach einem Rückruf der Zahlung fragen.
Kontrolliere vor jeder Freigabe:
- angezeigter Name des Kontoinhabers
- Handynummer oder E-Mail-Adresse
- Betrag und Dezimalstelle
- verwendetes Girokonto
- abschließender Zahlungsstatus
Wurde eine Zahlung angeblich nicht empfangen, sollte der Empfänger alle eigenen Bankkonten prüfen. Möglicherweise ist seine Handynummer mit einem anderen Konto verknüpft als erwartet. Zeigt die App den Vorgang noch als ausstehend oder in Bearbeitung an, solltest du den Betrag nicht vorschnell ein zweites Mal senden.
Bei Phishing oder einem anderen Betrugsverdacht musst du umgehend deine Bank informieren. Teile niemals Banking-PIN, TAN, SMS-Code oder App-Passwort mit einer Person, die sich als Wero-Support ausgibt. Zum Empfangen einer Wero-Zahlung musst du dem Absender weder deine PIN noch einen Freigabecode nennen.
Eine sichere Displaysperre und aktuelle Apps schützen auch den Zugriff auf deine Bankdaten. Weitere geeignete Maßnahmen findest du in unseren 12 wichtigen Einstellungen für mehr Datenschutz und Sicherheit auf dem Handy.
Wurde dein Smartphone gestohlen, solltest du den Wero-Zugang über deine Bank sperren lassen und auch die SIM-Karte blockieren. Unser Ratgeber zeigt, wie du ein verlorenes Handy orten, sperren und deine Daten schützen kannst.
Wero funktioniert nicht: Diese Punkte solltest du prüfen
Kannst du kein Geld senden oder wird ein Kontakt nicht gefunden, gehe diese Ursachen nacheinander durch:
- Bank prüfen: Wero muss bei deinem Institut und für dein Konto freigeschaltet sein.
- Registrierung kontrollieren: Der Empfänger benötigt ein aktives Wero-Profil.
- Kontaktdaten vergleichen: Handynummer oder E-Mail-Adresse müssen exakt mit den bei Wero hinterlegten Daten übereinstimmen.
- Guthaben und Limit prüfen: Eine Zahlung kann bei unzureichender Kontodeckung oder erreichtem Überweisungslimit abgelehnt werden.
- App aktualisieren: Veraltete Versionen der Banking- oder Wero-App können die Zahlungsabwicklung stören.
- Internetverbindung wechseln: Teste bei Verbindungsproblemen WLAN und Mobilfunk nacheinander.
- Zahlungsstatus kontrollieren: Sende den Betrag erst erneut, wenn die vorherige Zahlung eindeutig abgelehnt wurde.
Nutzt du Wero innerhalb deiner Banking-App, ist deine Bank der richtige Ansprechpartner. Verwendest du die separate Wero-App, kannst du dich an den Wero-Support wenden. Halte dafür Betrag, Zeitpunkt, Fehlermeldung und gegebenenfalls einen Screenshot bereit, aber blende darauf sensible Bankdaten aus.
Geld per Handynummer senden ohne IBAN
Wero macht private Geldtransfers deutlich bequemer, wenn beide Personen den Dienst aktiviert haben. Statt eine IBAN abzutippen, wählst du einen bekannten Kontakt, kontrollierst den angezeigten Namen und bestätigst die Zahlung. Das Geld landet anschließend direkt auf dem Girokonto des Empfängers.
Eine normale Echtzeitüberweisung wird dadurch nicht vollständig überflüssig. Unterstützt eine Bank Wero nicht oder hat der Empfänger kein Profil, bleibt die IBAN der zuverlässige Weg. Bei neuen Kontakten oder größeren Beträgen kann außerdem eine kleine Testzahlung sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht nur, dass das Geld schnell ankommt, sondern dass es am richtigen Ende der Handynummer landet.