Der Bus fällt aus, das Training dauert länger oder dein Kind ist zum ersten Mal allein unterwegs: Ein eigenes Handy kann vieles erleichtern. Dass angeblich sämtliche Mitschüler längst eins besitzen, wurde zu Hause vermutlich ebenfalls schon mehrfach vorgetragen. Eine beeindruckende Marktanalyse, deren Stichprobe meist aus 3 Freunden besteht.
Ein gutes erstes Smartphone sollte bezahlbar sein, zur Handgröße passen und noch mehrere Jahre Sicherheitsupdates erhalten. Diese 5 Modelle bieten unterschiedliche Stärken für den Einstieg. Dazu zeigen wir dir, worauf es vor dem Kauf und bei der Einrichtung ankommt.
Bild: Ein gutes erstes Handy für Kinder muss nicht teuer sein: Das Samsung Galaxy A17 gehört zu unseren 5 Empfehlungen für Schulkinder.
Ein eigenes Smartphone ist sinnvoll, wenn dein Kind es tatsächlich braucht und zunehmend verantwortungsvoll damit umgehen kann. Dazu gehört, vereinbarte Nutzungszeiten einzuhalten, persönliche Informationen zu schützen und bei unangenehmen Nachrichten Hilfe zu holen.
Mit 9 oder 10 Jahren ist das nicht bei jedem Kind gleich ausgeprägt. Die Medieninitiative SCHAU HIN! bietet Orientierung zum ersten Smartphone und nennt etwa 11 bis 12 Jahre als möglichen Zeitpunkt. Der Schulwechsel und längere Wege können einen Anlass liefern; die Begleitung durch die Eltern bleibt wichtig.
Geht es zunächst ausschließlich darum, unterwegs anrufen zu können, reicht möglicherweise ein einfaches Tastenhandy. Für ein Smartphone spricht mehr, wenn zusätzlich passende Lernangebote, Navigation oder eine gemeinsam vereinbarte Nachrichten-App genutzt werden sollen.
Für den Einstieg lohnt sich besonders ein Blick auf Geräte zwischen etwa 150 und 300 Euro. Mehr Geld kann ein handlicheres Gehäuse, zusätzliche Ausstattung oder eine längere Updateversorgung bringen. Ein hoher Preis allein macht ein Smartphone aber nicht geeigneter für Kinder. Der Pausenhof ist schließlich kein besonders günstiger Ort, um den Restwert eines 1.000-Euro-Handys zu überprüfen.
Lass dein Kind das Wunschmodell möglichst selbst halten und bedienen. Gehäusebreite und Gewicht sagen dabei oft mehr aus als die Displaydiagonale. Mit einer Schutzhülle wird das Gerät zusätzlich größer. Plane eine griffige Hülle deshalb gleich mit ein und prüfe auch, ob ein passendes Ladegerät vorhanden ist.
128 GB Speicher sind für den Einstieg meist eine vernünftige Größenordnung. Ebenso wichtig sind ein brauchbarer Akku und die verbleibende Versorgung mit Sicherheitsupdates. Eine Zusage über 6 oder 7 Jahre beginnt üblicherweise mit der Markteinführung, nicht mit deinem Kauf. Auch ein vorhandenes Elternhandy kann eine gute Lösung sein, wenn Akku, Zustand und Softwareunterstützung noch passen.
Die Auswahl reicht vom günstigen Basismodell bis zum teureren Smartphone mit besonders langer Updateversorgung. Alle 5 Geräte laufen mit Android und lassen sich mit Google Family Link für die Nutzung durch Kinder einrichten.
Ungefähre Neupreise für die genannten Speichervarianten. Händler, Farbe und Versandkosten können den Gesamtpreis verändern.
Das Galaxy A17 5G ist interessant, wenn die Anschaffung möglichst wenig kosten soll. Die lange Sicherheitsversorgung spricht dafür, das Gerät über mehrere Schuljahre zu nutzen. Mit 128 GB Speicher und einem microSD-Steckplatz ist außerdem Platz für Apps, Fotos und heruntergeladene Hörbücher vorhanden.
Der Kompromiss steckt vor allem im Arbeitsspeicher: Die günstige Variante bietet 4 GB. Für Telefonate, Nachrichten und einzelne Schul-Apps ist das eine andere Ausgangslage als für anspruchsvolle Spiele oder viele gleichzeitig geöffnete Anwendungen. Eine Speicherkarte verbessert diesen Punkt nicht.
Auch die Abmessungen solltest du beachten. Mit 6,7 Zoll und 192 Gramm ist das A17 kein kleines Kinderhandy. Der IP54-Schutz deckt Staub und Spritzwasser ab, aber kein Untertauchen. Wir würden es vor allem dann wählen, wenn das Budget deutlich unter 200 Euro bleiben soll.
Nach der Schule noch zum Sport und anschließend mit dem Bus nach Hause: Für solche Tage ist ein großzügiger Akku praktisch. Das Redmi Note 15 5G bringt 5.520 mAh mit und unterstützt Laden mit bis zu 45 Watt. Das kann helfen, wenn vor dem Losgehen noch etwas Energie nachgeladen werden muss. Ein Netzteil liegt allerdings nicht bei.
Trotz des großen Akkus wiegt das Xiaomi 178 Gramm. Die empfohlene Variante kombiniert 128 GB Speicher mit 6 GB Arbeitsspeicher und bietet damit mehr Reserven als das günstigere A17.
Sein 6,77-Zoll-Display macht es dennoch zu einem großen Smartphone. Für kleine Hände wäre es deshalb nicht unsere erste Wahl. Auch den IP65-Schutz sollte man richtig verstehen: Er schützt gegen Staub und Wasserstrahlen, ist aber keine Freigabe zum Untertauchen. Das Redmi passt besonders dann, wenn ein großer Bildschirm gewünscht ist und das Kind mit dem Format zurechtkommt.
Wer beim ersten Handy etwas mehr investieren möchte, bekommt mit dem Galaxy A37 5G ein ausgewogenes Gesamtpaket. Gegenüber dem A17 bietet die empfohlene Variante mit 6 GB mehr Arbeitsspeicher. Hinzu kommen Gorilla Glass Victus+ und IP68-Schutz gegen Staub und Wasser. Eine Hülle bleibt trotzdem sinnvoll: Eine Schutzklasse garantiert kein unbeschädigtes Gerät nach einem Sturz.
Der 5.000-mAh-Akku lässt sich mit bis zu 45 Watt laden. Zusammen mit der langen Updateversorgung macht das A37 einen Neukauf interessant, der mehrere Schuljahre abdecken soll.
Die größte Einschränkung liegt buchstäblich in der Hand: Das Gehäuse ist 78,2 Millimeter breit und wiegt 196 Gramm. Für Kinder, die mit einem größeren Smartphone gut umgehen können, würden wir das A37 als Allround-Empfehlung innerhalb dieser Auswahl sehen. Bei kleineren Händen lohnt sich besonders der Blick auf das folgende Motorola.
Das Edge 60 Neo ist rund 7 Millimeter schmaler als das Galaxy A37. Das klingt auf dem Papier unspektakulär, kann beim Umgreifen und Erreichen der Bildschirmränder aber einen Unterschied machen. Mit 71,2 Millimetern Breite, 174,5 Gramm Gewicht und einem 6,36-Zoll-Display ist es innerhalb dieser Auswahl besonders interessant für kleinere Hände.
Auch die Ausstattung fällt großzügig aus: 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher bieten Reserven für zusätzliche Apps, Fotos und Offline-Inhalte. Dazu kommen IP68/IP69-Schutz und Gorilla Glass 7i.
Für uns rechtfertigt vor allem das schmalere Gehäuse den Aufpreis gegenüber den günstigeren Modellen. Die Sicherheitsversorgung reicht allerdings weniger weit als beim Galaxy A37 oder Pixel 10a. Wer eine besonders lange Nutzungsdauer plant, sollte diesen Unterschied beim Preisvergleich berücksichtigen.
Mit gut 400 Euro liegt das Pixel 10a am oberen Ende der Auswahl. Für ein erstes Schülerhandy ist das eine erhebliche Ausgabe. Interessant wird es, wenn das Gerät möglichst lange genutzt werden soll: Google sagt 7 Jahre Sicherheits- und Betriebssystemupdates ab dem Verkaufsstart zu.
Das Pixel verbindet ein 6,3-Zoll-Display mit 73 Millimetern Gehäusebreite und 183 Gramm Gewicht. Es ist damit handlicher dimensioniert als die großen Samsung- und Xiaomi-Modelle. IP68-Schutz, Gorilla Glass 7i und 8 GB Arbeitsspeicher ergänzen die Ausstattung.
Wir würden es vor allem für Familien berücksichtigen, die bewusst ein höheres Budget einplanen und Wert auf die lange Softwareversorgung legen. Für die ersten Telefonate, Nachrichten und Schul-Apps musst du diesen Aufpreis nicht ausgeben.
Bevor das Smartphone mit zur Schule darf, richtet ihr es gemeinsam ein. Für die hier empfohlenen Android-Handys bietet sich Google Family Link an. Du kannst damit das Kinderkonto verwalten, Apps begrenzen und Nutzungszeiten festlegen. Das funktioniert auch, wenn du selbst ein unterstütztes iPhone verwendest. Die Anleitung für den Einstieg mit Family Link führt durch die grundlegenden Funktionen.
Soll WhatsApp dazugehören, prüft gemeinsam, ob auf euren Geräten bereits ein von Eltern verwaltetes Konto angeboten wird. Damit lassen sich unter anderem Kontakte und Gruppen steuern. Wie die Einrichtung funktioniert und welche Grenzen bestehen, zeigt unsere Anleitung zum WhatsApp-Elternmodus für Kinder.
Vereinbarte handyfreie Zeiten gelten am besten auch für die Erwachsenen. Selbst dann, wenn auf dem Elternhandy selbstverständlich ausschließlich weltpolitisch bedeutsame Nachrichten eingehen.
Probiert vor dem ersten Alleingang einen Anruf und eine Nachricht aus. Dein Kind sollte wissen, wen es bei Problemen erreicht und dass es mit einer beunruhigenden Nachricht jederzeit zu dir kommen kann. Nach den ersten Wochen könnt ihr gemeinsam nachjustieren, welche Apps, Zeiten und Absprachen sich bewährt haben.
Ein gutes erstes Smartphone sollte bezahlbar sein, zur Handgröße passen und noch mehrere Jahre Sicherheitsupdates erhalten. Diese 5 Modelle bieten unterschiedliche Stärken für den Einstieg. Dazu zeigen wir dir, worauf es vor dem Kauf und bei der Einrichtung ankommt.
Bild: Ein gutes erstes Handy für Kinder muss nicht teuer sein: Das Samsung Galaxy A17 gehört zu unseren 5 Empfehlungen für Schulkinder.
Wann ist ein Schulkind bereit für das erste Handy?
Ein eigenes Smartphone ist sinnvoll, wenn dein Kind es tatsächlich braucht und zunehmend verantwortungsvoll damit umgehen kann. Dazu gehört, vereinbarte Nutzungszeiten einzuhalten, persönliche Informationen zu schützen und bei unangenehmen Nachrichten Hilfe zu holen.
Mit 9 oder 10 Jahren ist das nicht bei jedem Kind gleich ausgeprägt. Die Medieninitiative SCHAU HIN! bietet Orientierung zum ersten Smartphone und nennt etwa 11 bis 12 Jahre als möglichen Zeitpunkt. Der Schulwechsel und längere Wege können einen Anlass liefern; die Begleitung durch die Eltern bleibt wichtig.
Geht es zunächst ausschließlich darum, unterwegs anrufen zu können, reicht möglicherweise ein einfaches Tastenhandy. Für ein Smartphone spricht mehr, wenn zusätzlich passende Lernangebote, Navigation oder eine gemeinsam vereinbarte Nachrichten-App genutzt werden sollen.
Was beim Kauf des ersten Handys wichtig ist
Für den Einstieg lohnt sich besonders ein Blick auf Geräte zwischen etwa 150 und 300 Euro. Mehr Geld kann ein handlicheres Gehäuse, zusätzliche Ausstattung oder eine längere Updateversorgung bringen. Ein hoher Preis allein macht ein Smartphone aber nicht geeigneter für Kinder. Der Pausenhof ist schließlich kein besonders günstiger Ort, um den Restwert eines 1.000-Euro-Handys zu überprüfen.
Lass dein Kind das Wunschmodell möglichst selbst halten und bedienen. Gehäusebreite und Gewicht sagen dabei oft mehr aus als die Displaydiagonale. Mit einer Schutzhülle wird das Gerät zusätzlich größer. Plane eine griffige Hülle deshalb gleich mit ein und prüfe auch, ob ein passendes Ladegerät vorhanden ist.
128 GB Speicher sind für den Einstieg meist eine vernünftige Größenordnung. Ebenso wichtig sind ein brauchbarer Akku und die verbleibende Versorgung mit Sicherheitsupdates. Eine Zusage über 6 oder 7 Jahre beginnt üblicherweise mit der Markteinführung, nicht mit deinem Kauf. Auch ein vorhandenes Elternhandy kann eine gute Lösung sein, wenn Akku, Zustand und Softwareunterstützung noch passen.
Diese 5 Handys eignen sich für den Einstieg
Die Auswahl reicht vom günstigen Basismodell bis zum teureren Smartphone mit besonders langer Updateversorgung. Alle 5 Geräte laufen mit Android und lassen sich mit Google Family Link für die Nutzung durch Kinder einrichten.
Modell und Speicher | Preis ab etwa | Sicherheitsupdates |
| Samsung Galaxy A17 5G, 128 GB | 160 € | Bis August 2031 |
| Xiaomi Redmi Note 15 5G, 128 GB | 210 € | 6 Jahre ab Marktstart |
| Samsung Galaxy A37 5G, 128 GB | 250 € | Bis März 2032 |
| Motorola Edge 60 Neo, 256 GB | 280 € | Bis Juni 2031 |
| Google Pixel 10a, 128 GB | 410 € | Bis März 2033 gemäß Googles siebenjähriger Zusage |
Ungefähre Neupreise für die genannten Speichervarianten. Händler, Farbe und Versandkosten können den Gesamtpreis verändern.
Samsung Galaxy A17 5G: Ein günstiger Einstieg mit klaren Grenzen
Das Galaxy A17 5G ist interessant, wenn die Anschaffung möglichst wenig kosten soll. Die lange Sicherheitsversorgung spricht dafür, das Gerät über mehrere Schuljahre zu nutzen. Mit 128 GB Speicher und einem microSD-Steckplatz ist außerdem Platz für Apps, Fotos und heruntergeladene Hörbücher vorhanden.
Der Kompromiss steckt vor allem im Arbeitsspeicher: Die günstige Variante bietet 4 GB. Für Telefonate, Nachrichten und einzelne Schul-Apps ist das eine andere Ausgangslage als für anspruchsvolle Spiele oder viele gleichzeitig geöffnete Anwendungen. Eine Speicherkarte verbessert diesen Punkt nicht.
Auch die Abmessungen solltest du beachten. Mit 6,7 Zoll und 192 Gramm ist das A17 kein kleines Kinderhandy. Der IP54-Schutz deckt Staub und Spritzwasser ab, aber kein Untertauchen. Wir würden es vor allem dann wählen, wenn das Budget deutlich unter 200 Euro bleiben soll.
Xiaomi Redmi Note 15 5G: Großer Akku bei wenig Gewicht
Nach der Schule noch zum Sport und anschließend mit dem Bus nach Hause: Für solche Tage ist ein großzügiger Akku praktisch. Das Redmi Note 15 5G bringt 5.520 mAh mit und unterstützt Laden mit bis zu 45 Watt. Das kann helfen, wenn vor dem Losgehen noch etwas Energie nachgeladen werden muss. Ein Netzteil liegt allerdings nicht bei.
Trotz des großen Akkus wiegt das Xiaomi 178 Gramm. Die empfohlene Variante kombiniert 128 GB Speicher mit 6 GB Arbeitsspeicher und bietet damit mehr Reserven als das günstigere A17.
Sein 6,77-Zoll-Display macht es dennoch zu einem großen Smartphone. Für kleine Hände wäre es deshalb nicht unsere erste Wahl. Auch den IP65-Schutz sollte man richtig verstehen: Er schützt gegen Staub und Wasserstrahlen, ist aber keine Freigabe zum Untertauchen. Das Redmi passt besonders dann, wenn ein großer Bildschirm gewünscht ist und das Kind mit dem Format zurechtkommt.
Samsung Galaxy A37 5G: Mehr Ausstattung und besserer Geräteschutz
Wer beim ersten Handy etwas mehr investieren möchte, bekommt mit dem Galaxy A37 5G ein ausgewogenes Gesamtpaket. Gegenüber dem A17 bietet die empfohlene Variante mit 6 GB mehr Arbeitsspeicher. Hinzu kommen Gorilla Glass Victus+ und IP68-Schutz gegen Staub und Wasser. Eine Hülle bleibt trotzdem sinnvoll: Eine Schutzklasse garantiert kein unbeschädigtes Gerät nach einem Sturz.
Der 5.000-mAh-Akku lässt sich mit bis zu 45 Watt laden. Zusammen mit der langen Updateversorgung macht das A37 einen Neukauf interessant, der mehrere Schuljahre abdecken soll.
Die größte Einschränkung liegt buchstäblich in der Hand: Das Gehäuse ist 78,2 Millimeter breit und wiegt 196 Gramm. Für Kinder, die mit einem größeren Smartphone gut umgehen können, würden wir das A37 als Allround-Empfehlung innerhalb dieser Auswahl sehen. Bei kleineren Händen lohnt sich besonders der Blick auf das folgende Motorola.
Motorola Edge 60 Neo: Schmaler gebaut für kleinere Hände
Das Edge 60 Neo ist rund 7 Millimeter schmaler als das Galaxy A37. Das klingt auf dem Papier unspektakulär, kann beim Umgreifen und Erreichen der Bildschirmränder aber einen Unterschied machen. Mit 71,2 Millimetern Breite, 174,5 Gramm Gewicht und einem 6,36-Zoll-Display ist es innerhalb dieser Auswahl besonders interessant für kleinere Hände.
Auch die Ausstattung fällt großzügig aus: 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher bieten Reserven für zusätzliche Apps, Fotos und Offline-Inhalte. Dazu kommen IP68/IP69-Schutz und Gorilla Glass 7i.
Für uns rechtfertigt vor allem das schmalere Gehäuse den Aufpreis gegenüber den günstigeren Modellen. Die Sicherheitsversorgung reicht allerdings weniger weit als beim Galaxy A37 oder Pixel 10a. Wer eine besonders lange Nutzungsdauer plant, sollte diesen Unterschied beim Preisvergleich berücksichtigen.
Google Pixel 10a: Lange Updateversorgung zum höheren Preis
Mit gut 400 Euro liegt das Pixel 10a am oberen Ende der Auswahl. Für ein erstes Schülerhandy ist das eine erhebliche Ausgabe. Interessant wird es, wenn das Gerät möglichst lange genutzt werden soll: Google sagt 7 Jahre Sicherheits- und Betriebssystemupdates ab dem Verkaufsstart zu.
Das Pixel verbindet ein 6,3-Zoll-Display mit 73 Millimetern Gehäusebreite und 183 Gramm Gewicht. Es ist damit handlicher dimensioniert als die großen Samsung- und Xiaomi-Modelle. IP68-Schutz, Gorilla Glass 7i und 8 GB Arbeitsspeicher ergänzen die Ausstattung.
Wir würden es vor allem für Familien berücksichtigen, die bewusst ein höheres Budget einplanen und Wert auf die lange Softwareversorgung legen. Für die ersten Telefonate, Nachrichten und Schul-Apps musst du diesen Aufpreis nicht ausgeben.
Das erste Handy einrichten: Kinderschutz, Tarif und Regeln
Bevor das Smartphone mit zur Schule darf, richtet ihr es gemeinsam ein. Für die hier empfohlenen Android-Handys bietet sich Google Family Link an. Du kannst damit das Kinderkonto verwalten, Apps begrenzen und Nutzungszeiten festlegen. Das funktioniert auch, wenn du selbst ein unterstütztes iPhone verwendest. Die Anleitung für den Einstieg mit Family Link führt durch die grundlegenden Funktionen.
- Lege ein eigenes Google-Konto für dein Kind mit korrektem Geburtsdatum an und verknüpfe es mit deiner Elternaufsicht. Vereinbart zunächst wenige passende Apps. In Family Link findest du unter
Bildschirmzeit → Zeitlimitsdie Einstellungen zur Nutzungsdauer. Lege außerdem fest, welche Downloads und Käufe deine Genehmigung benötigen. Kaufgenehmigungen erfassen dabei nur Zahlungen über das Abrechnungssystem von Google Play. - Wähle einen überschaubaren Mobilfunktarif. Prepaid ohne automatische Aufladung kann die Kostenkontrolle erleichtern; bei verbrauchtem Guthaben muss allerdings rechtzeitig nachgeladen werden. Prüfe zusätzlich Datenautomatik und kostenpflichtige Zusatzoptionen. Eine Drittanbietersperre beim Mobilfunkanbieter verhindert bestimmte Fremdabbuchungen über die Handyrechnung oder das Prepaid-Guthaben. Sie ersetzt keine Freigaben für App-Käufe.
- Richte eine Gerätesperre ein, speichere wichtige Kontakte und aktiviert automatische Updates. Besprecht anschließend, wann das Handy erreichbar sein soll, welche Regeln in der Schule gelten und wo es nachts lädt. Falls ihr die Standortfreigabe nutzt, erkläre deinem Kind offen, wann und weshalb du nachsiehst.
Soll WhatsApp dazugehören, prüft gemeinsam, ob auf euren Geräten bereits ein von Eltern verwaltetes Konto angeboten wird. Damit lassen sich unter anderem Kontakte und Gruppen steuern. Wie die Einrichtung funktioniert und welche Grenzen bestehen, zeigt unsere Anleitung zum WhatsApp-Elternmodus für Kinder.
Vereinbarte handyfreie Zeiten gelten am besten auch für die Erwachsenen. Selbst dann, wenn auf dem Elternhandy selbstverständlich ausschließlich weltpolitisch bedeutsame Nachrichten eingehen.
Probiert vor dem ersten Alleingang einen Anruf und eine Nachricht aus. Dein Kind sollte wissen, wen es bei Problemen erreicht und dass es mit einer beunruhigenden Nachricht jederzeit zu dir kommen kann. Nach den ersten Wochen könnt ihr gemeinsam nachjustieren, welche Apps, Zeiten und Absprachen sich bewährt haben.