Manchmal hat Technik diese seltene Eigenschaft, gleichzeitig nostalgisch und sinnvoll zu sein. Der Clicks Communicator ist so ein Fall: ein kompaktes Android-Smartphone mit physischer QWERTY-Tastatur, gebaut von einem Hersteller, der bisher vor allem durch Tastatur-Hüllen bekannt war. Jetzt also ein eigenes Gerät. Und ja, das fühlt sich ein bisschen so an, als würde dein Taschenrechner plötzlich anfangen, E-Mails zu beantworten.
Auf einen Blick
Bild: Der Clicks Communicator bringt als kompaktes Android-Smartphone mit physischer QWERTY-Tastatur frischen BlackBerry-Charme zurück und richtet sich an Fans von Hardware-Tastaturen. / Bildquelle: clicksphone.com
Was der Clicks Communicator sein will und was er nicht sein muss
Der Communicator wird nicht als „noch ein Smartphone“ positioniert, sondern als Gerät, das wieder mehr Kommunikation nach vorne stellt: Nachrichten, Mails, Notizen, schnelle Antworten. Statt dass du nach drei Minuten „nur kurz WhatsApp“ plötzlich in einem 27-teiligen Video-Essay über den Untergang der Zivilisation landest.
Clicks spricht selbst von einem Companion zum iPhone, Galaxy oder Pixel. Bedeutet: Du kannst ihn als Hauptgerät nutzen, er ist aber auch als Zweit-Handy gedacht, das erreichbar hält, ohne dass du gleich die komplette App-Welt mitschleppst.
Für wen das Tastatur-Handy Sinn ergibt
Der Clicks Communicator passt besonders gut, wenn du dich in einem dieser Profile wiederfindest:
Weniger gut passt er, wenn du dein Handy primär als Kamera-Flaggschiff, Gaming-Konsole oder Serienmaschine nutzt. Ein 4-Zoll-Display ist charmant, aber nicht dafür gemacht, dir epische Schlachten in 6-Punkt-Schrift zu servieren.
Die Tastatur ist der Star und sie spielt nicht nur Nostalgie
Die Hardware-Tastatur ist nicht „auch noch da“, sie ist das zentrale Bedienkonzept. Clicks setzt auf ergonomisch geformte Tasten fürs Daumen-Tippen und kombiniert das Ganze mit Funktionen, die man von klassischen Tastatur-Phones kennt, aber selten modern umgesetzt sieht.
Was an der Tastatur im Alltag zählt
Unterm Strich fühlt sich das nach „Werkzeug“ an, nicht nach Spielzeug. Und Werkzeuge dürfen ruhig ein bisschen kantig sein, solange sie funktionieren.
QWERTY und QWERTZ: Der Unterschied entscheidet über Liebe oder genervtes Tippen
Für deutsche Nutzer ist der wichtigste Punkt erstaunlich banal: Das physische Layout ist QWERTY, nicht QWERTZ. Damit sind Y und Z vertauscht, Umlaute sitzen nicht dort, wo man sie instinktiv erwartet, und das „ß“ ist erstmal auch nicht dein bester Freund.
Das muss kein K.-o.-Kriterium sein, aber man sollte es nicht kleinreden. Wer viel Deutsch schreibt, merkt die Umstellung sofort.
Praktische Tipps, um mit QWERTY auf Deutsch klarzukommen
Wichtig ist die Erwartung: Du kaufst hier nicht „deutsche Tastatur“, sondern ein Tastatur-Smartphone, das sich in deutscher Sprache irgendwie einrichten lässt. Das ist ein Unterschied, der dir später Nerven spart.
Software und Message Hub: Android, aber mit weniger Ablenkungsdrang
Clicks setzt auf Android 16 und kombiniert das Ganze mit einem Startbildschirm-Konzept, das eher auf Nachrichten-Übersicht und schnelle Aktionen ausgelegt ist. Der Communicator soll dir nicht beibringen, wie du noch effizienter 48 Benachrichtigungen ignorierst, sondern wie du sie schneller sortierst.
Ein Highlight ist die Signal-LED: Du kannst visuell priorisieren lassen, wer oder was dich gerade erreichen will. Das ist altmodisch im besten Sinn. Früher hat eine LED gesagt „Du hast eine Nachricht“. Heute sagt sie: „Du hast 17. Viel Spaß.“ Hier darf sie wieder sinnvoll werden, wenn du sie richtig konfigurierst.
Dazu kommt: Der Side-Key kann Sprach-zu-Text oder Aufnahmen starten. Das ist für Notizen oder kurze Antworten im Alltag hilfreich, wenn du gerade nicht beide Daumen frei hast.
Clicks Communicator: Hardware im Überblick
Tastatur hin oder her: Am Ende muss die Hardware die Basics liefern. Clicks hat beim Communicator einige Dinge verbaut, die viele Hersteller gern „vergessen“, sobald sie ihre fünfte Kamera-Linse aufgeklebt haben: microSD, 3,5-mm-Klinke, Qi2, NFC und ein kompaktes Format.
Technische Daten des Clicks Communicator
Das zeigt ziemlich klar, wohin die Reise geht: Kommunikation und Alltag statt Spezifikations-Bonbons. Alles Wichtige ist drin, ohne dass es ein Taschencomputer in XXL sein will.
Preis, Reservierung und Verfügbarkeit: das Kleingedruckte, das später laut wird
Clicks setzt auf ein Reservierungsmodell mit Early-Bird-Preis. Für Interessenten bedeutet das vor allem: Timing und Erwartungsmanagement.
Wer solche Modelle kennt, weiß: Das kann sauber laufen. Oder du lernst Geduld auf einem spirituellen Level kennen. Beides ist möglich.
Clicks Communicator als Smartphone mit Tastatur: Empfehlung für BlackBerry Fans und QWERTZ Nutzer
Wenn du den Gedanken liebst, wieder mit Tasten zu tippen, Mails unterwegs zu beantworten und nicht jedes Mal im App-Sumpf zu versacken, ist der Clicks Communicator ein spannendes Stück Gegenkultur im Smartphone-Alltag. Er ist kein Alleskönner, sondern ein Spezialist: ein Android-Smartphone mit QWERTY-Tastatur, gebaut für Leute, die den BlackBerry Ansatz vermissen und Kommunikation wieder nach vorn stellen wollen.
Für deutsche Nutzer hängt viel am Layout-Thema. Wer mit QWERTY leben kann oder überwiegend englisch tippt, bekommt ein ungewöhnlich konsequentes Gerät. Wer täglich lange Texte auf Deutsch schreibt und QWERTZ im Muskelgedächtnis hat, sollte sich vorab klar machen, ob Umgewöhnung und Software-Lösungen den Komfort ersetzen, den eine echte QWERTZ-Hardware liefern würde.
Wenn dich das Konzept reizt, plane den Communicator zunächst als Zweitgerät ein und teste, ob dein Alltag davon profitiert: kurze Antworten, Notizen, Mails, weniger Ablenkung. Wenn das funktioniert, kann daraus auch ein Hauptgerät werden. Wenn nicht, bleibt es immerhin ein ehrliches Experiment, das dich nicht mit 200 Kameramodi ablenkt, sondern mit einer simplen Frage: Willst du tippen oder scrollen?
Auf einen Blick
- Kompaktes Android-Handy mit Hardware-Tastatur und Fokus auf Kommunikation
- Touch-sensitive Tastatur zum Scrollen plus Fingerabdrucksensor in der Leertaste
- Android 16, 5G, microSD, 3,5-mm-Klinke, Qi2 und USB-C
- Physisches Tastaturlayout ist QWERTY (für Fans von QWERTZ wichtig zu wissen)
Bild: Der Clicks Communicator bringt als kompaktes Android-Smartphone mit physischer QWERTY-Tastatur frischen BlackBerry-Charme zurück und richtet sich an Fans von Hardware-Tastaturen. / Bildquelle: clicksphone.com
Was der Clicks Communicator sein will und was er nicht sein muss
Der Communicator wird nicht als „noch ein Smartphone“ positioniert, sondern als Gerät, das wieder mehr Kommunikation nach vorne stellt: Nachrichten, Mails, Notizen, schnelle Antworten. Statt dass du nach drei Minuten „nur kurz WhatsApp“ plötzlich in einem 27-teiligen Video-Essay über den Untergang der Zivilisation landest.
Clicks spricht selbst von einem Companion zum iPhone, Galaxy oder Pixel. Bedeutet: Du kannst ihn als Hauptgerät nutzen, er ist aber auch als Zweit-Handy gedacht, das erreichbar hält, ohne dass du gleich die komplette App-Welt mitschleppst.
Für wen das Tastatur-Handy Sinn ergibt
Der Clicks Communicator passt besonders gut, wenn du dich in einem dieser Profile wiederfindest:
- Nachrichten-Poweruser: Viele Chats, Mails, Notizen, Tickets, Termine. Du willst Tempo beim Schreiben, nicht beim Scrollen.
- Zwei-Handy-Typ: Ein Gerät für Arbeit/Kommunikation, ein Gerät für alles andere. Trennung bringt Ruhe, solange man’s durchzieht.
- BlackBerry-Fans: Nicht wegen Retro-Optik, sondern weil du echte Tasten und produktives Tippen vermisst.
Weniger gut passt er, wenn du dein Handy primär als Kamera-Flaggschiff, Gaming-Konsole oder Serienmaschine nutzt. Ein 4-Zoll-Display ist charmant, aber nicht dafür gemacht, dir epische Schlachten in 6-Punkt-Schrift zu servieren.
Die Tastatur ist der Star und sie spielt nicht nur Nostalgie
Die Hardware-Tastatur ist nicht „auch noch da“, sie ist das zentrale Bedienkonzept. Clicks setzt auf ergonomisch geformte Tasten fürs Daumen-Tippen und kombiniert das Ganze mit Funktionen, die man von klassischen Tastatur-Phones kennt, aber selten modern umgesetzt sieht.
Was an der Tastatur im Alltag zählt
- Touch-sensitive Oberfläche: Du kannst über die Tasten scrollen, ohne ständig auf den Bildschirm zu langen. Das ist nicht nur bequem, das ist ein echter Workflow-Vorteil.
- Fingerabdrucksensor in der Leertaste: Entsperren mit dem Daumen, ohne Akrobatik.
- Programmierbarer Side-Key: Für Shortcuts wie Sprach-zu-Text, Recorder oder schnelle Aktionen. Gerade unterwegs ist das praktisch, weil du nicht erst Menüs aufklappst.
Unterm Strich fühlt sich das nach „Werkzeug“ an, nicht nach Spielzeug. Und Werkzeuge dürfen ruhig ein bisschen kantig sein, solange sie funktionieren.
QWERTY und QWERTZ: Der Unterschied entscheidet über Liebe oder genervtes Tippen
Für deutsche Nutzer ist der wichtigste Punkt erstaunlich banal: Das physische Layout ist QWERTY, nicht QWERTZ. Damit sind Y und Z vertauscht, Umlaute sitzen nicht dort, wo man sie instinktiv erwartet, und das „ß“ ist erstmal auch nicht dein bester Freund.
Das muss kein K.-o.-Kriterium sein, aber man sollte es nicht kleinreden. Wer viel Deutsch schreibt, merkt die Umstellung sofort.
Praktische Tipps, um mit QWERTY auf Deutsch klarzukommen
- Mit Layout-Gewohnheit rechnen: Die ersten Tage sind… sagen wir: lehrreich. Besonders bei Passwörtern und E-Mail-Adressen.
- Umlaute über Software-Eingabe lösen: Android kann Sonderzeichen über Langdruck/Layouts bereitstellen, auch wenn die Hardware QWERTY ist.
- Shortcut-Strategie nutzen: Wer viel tippt, profitiert von Textbausteinen, Autokorrektur und konsequenten Shortcuts.
Wichtig ist die Erwartung: Du kaufst hier nicht „deutsche Tastatur“, sondern ein Tastatur-Smartphone, das sich in deutscher Sprache irgendwie einrichten lässt. Das ist ein Unterschied, der dir später Nerven spart.
Software und Message Hub: Android, aber mit weniger Ablenkungsdrang
Clicks setzt auf Android 16 und kombiniert das Ganze mit einem Startbildschirm-Konzept, das eher auf Nachrichten-Übersicht und schnelle Aktionen ausgelegt ist. Der Communicator soll dir nicht beibringen, wie du noch effizienter 48 Benachrichtigungen ignorierst, sondern wie du sie schneller sortierst.
Ein Highlight ist die Signal-LED: Du kannst visuell priorisieren lassen, wer oder was dich gerade erreichen will. Das ist altmodisch im besten Sinn. Früher hat eine LED gesagt „Du hast eine Nachricht“. Heute sagt sie: „Du hast 17. Viel Spaß.“ Hier darf sie wieder sinnvoll werden, wenn du sie richtig konfigurierst.
Dazu kommt: Der Side-Key kann Sprach-zu-Text oder Aufnahmen starten. Das ist für Notizen oder kurze Antworten im Alltag hilfreich, wenn du gerade nicht beide Daumen frei hast.
Clicks Communicator: Hardware im Überblick
Tastatur hin oder her: Am Ende muss die Hardware die Basics liefern. Clicks hat beim Communicator einige Dinge verbaut, die viele Hersteller gern „vergessen“, sobald sie ihre fünfte Kamera-Linse aufgeklebt haben: microSD, 3,5-mm-Klinke, Qi2, NFC und ein kompaktes Format.
Technische Daten des Clicks Communicator
Feature | Clicks Communicator |
| Display | 4,03 Zoll AMOLED, 1080 × 1200 |
| Betriebssystem | Android 16 |
| Updates | 2 Jahre Android-Updates, 5 Jahre Sicherheitsupdates |
| Akku | 4.000 mAh (Silizium-Carbon) |
| Laden | Qi2 kabellos, USB-C |
| Speicher | 256 GB intern, microSD bis 2 TB |
| Kameras | 50 MP Hauptkamera mit OIS, 24 MP Frontkamera |
| Funk | 5G/4G/3G/2G, Wi-Fi a/b/g/n/ac/ax, Bluetooth, NFC |
| SIM | Nano-SIM plus eSIM |
| Audio | 3,5-mm-Klinke |
| Maße und Gewicht | 130,5 × 78,63 × 12 mm, 170 g |
Das zeigt ziemlich klar, wohin die Reise geht: Kommunikation und Alltag statt Spezifikations-Bonbons. Alles Wichtige ist drin, ohne dass es ein Taschencomputer in XXL sein will.
Preis, Reservierung und Verfügbarkeit: das Kleingedruckte, das später laut wird
Clicks setzt auf ein Reservierungsmodell mit Early-Bird-Preis. Für Interessenten bedeutet das vor allem: Timing und Erwartungsmanagement.
- Listenpreis liegt bei 499 US-Dollar.
- Early-Bird ist günstiger (399 US-Dollar), wenn du über die Reservation-Schiene gehst.
- Es gibt eine Anzahlung (199 US-Dollar) oder die Möglichkeit, direkt den Early-Bird-Betrag zu zahlen.
- Versand/Abgaben sind extra ausgewiesen, je nach Region können zusätzlich Gebühren anfallen.
- Auslieferung ist für später im Jahr angekündigt, konkrete Termine können sich erfahrungsgemäß noch bewegen.
Wer solche Modelle kennt, weiß: Das kann sauber laufen. Oder du lernst Geduld auf einem spirituellen Level kennen. Beides ist möglich.
Clicks Communicator als Smartphone mit Tastatur: Empfehlung für BlackBerry Fans und QWERTZ Nutzer
Wenn du den Gedanken liebst, wieder mit Tasten zu tippen, Mails unterwegs zu beantworten und nicht jedes Mal im App-Sumpf zu versacken, ist der Clicks Communicator ein spannendes Stück Gegenkultur im Smartphone-Alltag. Er ist kein Alleskönner, sondern ein Spezialist: ein Android-Smartphone mit QWERTY-Tastatur, gebaut für Leute, die den BlackBerry Ansatz vermissen und Kommunikation wieder nach vorn stellen wollen.
Für deutsche Nutzer hängt viel am Layout-Thema. Wer mit QWERTY leben kann oder überwiegend englisch tippt, bekommt ein ungewöhnlich konsequentes Gerät. Wer täglich lange Texte auf Deutsch schreibt und QWERTZ im Muskelgedächtnis hat, sollte sich vorab klar machen, ob Umgewöhnung und Software-Lösungen den Komfort ersetzen, den eine echte QWERTZ-Hardware liefern würde.
Wenn dich das Konzept reizt, plane den Communicator zunächst als Zweitgerät ein und teste, ob dein Alltag davon profitiert: kurze Antworten, Notizen, Mails, weniger Ablenkung. Wenn das funktioniert, kann daraus auch ein Hauptgerät werden. Wenn nicht, bleibt es immerhin ein ehrliches Experiment, das dich nicht mit 200 Kameramodi ablenkt, sondern mit einer simplen Frage: Willst du tippen oder scrollen?