Mehr Übersicht, weniger Display-Gefummel: Bosch schiebt Update 1.28 für die eBike Flow App raus

Wer ein modernes Bosch E-Bike fährt, kennt sie: die Flow App. Sie verbindet Smartphone und Bike und sorgt im besten Fall für ein geschmeidiges Fahrerlebnis – Navigation, Einstellungen, Updates, Diebstahlschutz, alles in einer App. Mit dem neuen Update auf Version 1.28, das seit dem 14. Juli 2025 verfügbar ist, gibt’s nun ein paar clevere Verbesserungen, die nicht nur nervige Taps ersparen, sondern auch den Ride Screen aufmöbeln.

Was genau dahintersteckt und warum das Update für viele E-Biker sinnvoll ist, schauen wir uns hier im Detail an.

Bosch bringt Flow App 1.28 – das steckt im Update.jpg

Bild: Die neue Flow App 1.28 von Bosch zeigt wichtige E-Bike-Daten jetzt auch dann an, wenn das Smartphone-Display ausgeschaltet ist – ideal für alle mit Bosch Smartphone Grip und Smart System.

Was ist die Bosch Flow App überhaupt?

Falls du zu den wenigen E-Bike-Fahrern gehörst, die noch nicht wissen, was es mit der Flow App auf sich hat: Die Bosch eBike Flow App ist das Steuerzentrum für E-Bikes mit Smart System. Sie erlaubt es, das Bike per Bluetooth mit dem Smartphone zu verbinden, Firmware-Updates durchzuführen, Navigation zu nutzen, individuelle Fahrmodi einzustellen und jede Menge Daten zu analysieren – vom Akkuverbrauch bis zur gefahrenen Route.

Kurz gesagt: Ohne die App fährt das Bosch-Smart-System-Bike zwar auch – aber nicht smart.

Das ist neu in Version 1.28 der Bosch Flow App

1. Ride Screen bleibt aktiv – auch bei ausgeschaltetem Display

Endlich! Die Funktion, auf die viele Nutzer seit dem ersten Kilometer gehofft haben: Der Ride Screen bleibt nun dauerhaft aktiv, selbst wenn das Display deines Smartphones oder Kiox 300/500 ausgeschaltet wird.

Im Klartext: Während der Fahrt kannst du dein Smartphone beruhigt wegstecken oder das Display dimmen – die Flow App läuft weiter im Hintergrund, trackt alles sauber mit und zeigt bei Bedarf sofort wieder die aktuellen Werte. Kein Neustart, kein Nachjustieren, kein doppeltes Tippen mit schwitzigen Fingern am Lenker.

Laut Bosch: „Der Ride Screen bleibt jetzt aktiv, auch wenn das Display während der Fahrt ausgeschaltet wird.“

2. Verbesserte Navigation & Kartendarstellung

Bosch hat außerdem die Kartenanzeige und Navigation etwas überarbeitet. Die wichtigsten Infos erscheinen nun deutlicher, die Richtungspfeile sind intuitiver und auch die Kartenfarben wirken etwas klarer – damit man nicht erst in der Innenstadt falsch abbiegt und dann im Industriegebiet landet.

Auch der Wechsel zwischen verschiedenen Zoomstufen soll flüssiger laufen, vor allem auf neueren Android- und iOS-Geräten.

3. Weitere Stabilitäts- und Performanceverbesserungen

Wie bei nahezu jedem Update verspricht Bosch auch hier eine Optimierung der allgemeinen Systemstabilität. Zwar ist die App bereits recht stabil, aber kleinere Bugs – etwa beim Synchronisieren von Daten oder dem Wechsel zwischen eBike-Profilen – wurden ebenfalls behoben.

Konkrete Änderungen sind:

  • Verbesserte Bluetooth-Verbindung bei der Kopplung mit Kiox 500
  • Seltener auftretende Fehler beim Öffnen des Ride Screens wurden behoben
  • Kleinere Designanpassungen für mehr Lesbarkeit

Für wen lohnt sich das Update?

Ganz klar: Für alle Bosch-Smart-System-Nutzer, die während der Fahrt Wert auf eine zuverlässige Anzeige, Tracking und Navigation legen – also gefühlt 99 % der Flow-App-User. Vor allem Pendler und sportliche E-Biker profitieren davon, dass sie jetzt ohne ständiges Display-Aktivieren fahren können und trotzdem alle Daten vollständig mitgeloggt werden. Wer zusätzlich den Bosch Smartphone Grip nutzt, hat sein Handy sicher im Blick – und das neue Update sorgt dafür, dass der Ride Screen dort auch dauerhaft präsent bleibt.

Auch die Navigation macht mit dem Update einen kleinen, aber wichtigen Schritt in Richtung Alltagstauglichkeit. Wer schon mal bei 35 km/h an einer Kreuzung falsch abgebogen ist, weiß, warum das zählt.

Download der Bosch Flow App (aktuelle Version 1.28)

Die neue Version 1.28 ist ab sofort für Android und iOS verfügbar. Das Update kann wie gewohnt über den jeweiligen App-Store geladen werden:


Falls du die automatische Update-Funktion deaktiviert hast, lohnt sich jetzt ein manueller Check – sonst fährt dein Ride Screen weiter im Tiefschlaf.

Fazit: Kleines Update, spürbarer Effekt

Mit Version 1.28 bringt Bosch ein sinnvolles App-Update, das vor allem im Alltag einen echten Unterschied macht. Dass der Ride Screen jetzt dauerhaft aktiv bleibt, wirkt vielleicht wie eine Kleinigkeit – in der Praxis ist es aber ein echter Komfortgewinn. Und wer schon mal beim Radeln mit klammen Fingern sein Smartphone entsperren musste, weiß: Das hier ist kein Bugfix – das ist ein Feature. Bosch beweist einmal mehr, dass man auch mit kleinen Schritten großen Fahrspaß schaffen kann.