Eine App-Idee ist schnell beschrieben: Die Familie soll eine Einkaufsliste teilen können. Oder der Verein möchte endlich sehen, wer die ausgeliehene Kamera hat. Schwieriger wird es bei den Fragen dahinter: Wo bleiben die Einträge gespeichert? Wer darf sie ändern? Und wie kommt das Ergebnis auf andere Handys?
Mit Vibe Coding musst du diese Funktionen nicht selbst programmieren. Du beschreibst sie einer KI, prüfst ihren Entwurf und gibst Änderungen im Chat in Auftrag. Replit, Lovable und Base44 bieten dafür Apps auf Android und dem iPhone. Die fertige Anwendung ist zunächst meist über einen Weblink erreichbar. Für eine Veröffentlichung in Google Play oder im Apple App Store sind weitere Schritte nötig.
Bild: Mit Vibe Coding Apps kannst du eine App mit KI erstellen und deine Idee als ersten Prototyp auf dem Handy testen.
Replit beginnt mit einer Beschreibung deiner Idee. In der Handy-App übernimmt ein KI-Agent die technische Arbeit und erstellt daraus eine Web-App. Bei einer einfachen Ausgabenliste wären das beispielsweise ein Eingabefeld für Beträge, eine Übersicht der Einträge und die Berechnung der Gesamtsumme. Du siehst dir den Entwurf an und kannst im Chat nachbessern: Die Summe soll sich nach Monaten aufteilen, ein Eintrag soll sich bearbeiten lassen, die Schrift auf dem Handy größer werden.
Gerade bei solchen Erweiterungen zeigt Replit seine Stärke. Der Agent kann nicht nur Ansichten gestalten, sondern auch Funktionen und eine Datenbank anlegen. Falls du später selbst in den Code schauen oder einzelne Teile gezielt ändern möchtest, lässt Replit dir diese Möglichkeit. Für den Anfang musst du davon nichts verstehen.
Wichtig ist, dem Agenten Fehler so genau wie möglich zu melden. „Die App geht nicht“ hilft wenig. Mit „Nach dem Neuladen ist der neu eingetragene Betrag verschwunden“ kann er gezielt die Speicherung prüfen. Öffne die Anwendung nach jeder größeren Änderung erneut auf deinem Handy. Eine neue Monatsansicht nützt dir wenig, wenn dafür plötzlich das Hinzufügen von Einträgen ausfällt.
Web-Apps lassen sich mit der Replit-App direkt vom Smartphone aus erstellen und veröffentlichen. Für den umfangreicheren Workflow einer nativen Mobil-App nutzt du den Projekteditor in Replits Webversion. Das ist relevant, wenn du später eine eigenständige App für einen Store entwickeln möchtest.
Replit herunterladen: Google Play | Apple App Store
Bei Lovable kannst du auf dem Handy mehr als eine Textbeschreibung als Ausgangspunkt verwenden. Du kannst einen Wunsch einsprechen oder ein Foto an den Chat hängen, etwa von einer groben Skizze deiner geplanten Terminübersicht. Die KI nutzt diese Vorlage für einen ersten Entwurf. Ob daraus die Oberfläche wird, die du dir vorgestellt hast, siehst du direkt in der Vorschau: In der mobilen Lovable-App wechselst du durch Wischen zwischen Chat und Vorschau.
Hier lohnt sich genaues Hinsehen. Stehen freie Termine deutlich über bereits belegten? Ist der Buchungsbutton mit dem Daumen gut erreichbar? Versteht ein Besucher, ob er seine Anmeldung noch ändern kann? Solche Korrekturen kannst du Lovable im Chat beschreiben, ohne erst die ganze Ansicht neu entwerfen zu lassen.
Lovable kann auch die Funktionen hinter der Oberfläche erstellen. Über Lovable Cloud lassen sich etwa Termine speichern und Nutzer anmelden. Ein gut aussehendes Anmeldefenster allein schützt allerdings noch keine Daten. Wenn Besucher persönliche Angaben eingeben, solltest du mit mehreren Testkonten prüfen, ob jeder nur die Informationen sieht, die für ihn bestimmt sind.
Noch ein Punkt vor dem Teilen: Auf den kostenlosen und günstigeren Lovable-Tarifen ist eine veröffentlichte Web-App über ihren Link erreichbar. Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder geschützte Nutzerdaten lesen kann; den Zugang zu solchen Bereichen muss die App aber sauber regeln. Für größere Umbauten und eine genaue Prüfung aller Einstellungen ist der Bildschirm eines Computers angenehmer als die Handy-App.
Lovable herunterladen: Google Play | Apple App Store
Stell dir eine kleine App für die Geräteausleihe im Verein vor. Mitglieder sollen sehen, ob eine Kamera verfügbar ist. Wer sie mitnimmt, trägt seinen Namen und einen Rückgabetermin ein. Dafür braucht die Anwendung mehr als ein paar schöne Seiten: Sie muss Einträge speichern, Änderungen zuordnen und festlegen, wer eine Ausleihe bearbeiten darf.
Base44 kann Datenbank und Anmeldung bereits beim Erstellen der App einrichten. Du beschreibst die gewünschten Abläufe und veränderst sie anschließend per Chat. Das geht in der Base44-App für Android und iPhone oder direkt im mobilen Browser. Die deutschsprachige Oberfläche macht den Einstieg leichter, wenn du dich nicht nebenbei noch durch englische Menüs arbeiten möchtest.
Bei einer gemeinsam genutzten App solltest du die Zugriffsrechte trotzdem nicht der KI überlassen und auf gut Glück veröffentlichen. Melde dich mit zwei verschiedenen Testkonten an: Kann ein Mitglied die Ausleihe eines anderen ändern? Wer darf Geräte hinzufügen oder löschen? Base44 bietet Einstellungen für solche Berechtigungen. Für die Verwaltung der Sicherheit und für eine eigene Domain musst du allerdings an den Computer wechseln. Am Handy kannst du das Projekt beginnen und weiterbearbeiten, aber nicht jede wichtige Einstellung abschließen.
Base44 herunterladen: Google Play | Apple App Store
Bei allen drei Diensten gilt: Beschreibe zuerst den kleinsten Entwurf, der seinen Zweck erfüllt. Eine schöne Startseite ist schnell erzeugt. Ob die Daten nach dem Schließen noch vorhanden sind, merkt man meist erst beim zweiten Öffnen.
Für eine persönliche Einkaufslisten-App könnte der erste Auftrag so aussehen:
Lass die KI danach arbeiten und prüfe das Ergebnis mit konkreten Handgriffen:
Falls etwas scheitert, melde genau diesen Fehler im Chat und teste danach erneut. Mit „Mach alles besser“ bekommt die KI vor allem eine Gelegenheit, einen funktionierenden Button gegen einen hübscheren auszutauschen.
Hier liegt der Unterschied, über den man vor dem ersten größeren Projekt nachdenken sollte: Die App, mit der du baust, und die App, die andere später nutzen, sind zwei verschiedene Dinge. Replit, Lovable und Base44 laufen als Werkzeug auf deinem Smartphone. Die damit erstellte Anwendung kann zunächst einfach ein Weblink sein, den du auf Android oder dem iPhone öffnest.
Einen solchen Link kannst du zum Homescreen hinzufügen. Das Symbol macht die Web-App bequem erreichbar, verwandelt sie aber nicht automatisch in eine native App. Ob sie ohne Internet funktioniert oder spezielle Handyfunktionen nutzt, hängt davon ab, was gebaut wurde.
Wenn deine Anwendung ausdrücklich in einem Store erscheinen soll, sehen die Wege anders aus. Replit bietet für native Mobil-Apps einen eigenen Workflow im Projekteditor seiner Webversion. Lovable veröffentlicht Web-Apps und erstellt selbst keine fertige Datei für die direkte Store-Einreichung. Base44 kann Dateien für Google Play und den Apple App Store erzeugen, sobald du mindestens den kostenpflichtigen Builder-Tarif nutzt. Diese Store-Version zeigt deine veröffentlichte Web-App in einer App-Hülle an; sie ist keine von Grund auf native Anwendung.
Die Dateien musst du über eigene Entwicklerkonten einreichen. Apple und Google prüfen die App vor der Veröffentlichung. Ein fertiger KI-Entwurf ist also noch keine Zusage für einen Platz im Store.
Zum Ausprobieren brauchst du bei keinem der 3 Anbieter sofort ein Abo. Die Grenzen liegen vor allem bei den KI-Anfragen und bei Funktionen, die du später für die Veröffentlichung oder den Betrieb brauchst. Replits kostenloser Starter-Tarif enthält ein tägliches Kontingent für den Agenten und eine veröffentlichte App. Lovable gewährt derzeit 5 Bau-Credits pro Tag, insgesamt höchstens 30 im Monat. Base44 nennt für den kostenlosen Tarif 25 Nachrichten-Credits pro Monat und bis zu 5 Apps.
Ein Credit entspricht dabei nicht zwangsläufig einem fertigen Arbeitsschritt. Bei Lovable hängt der Verbrauch einer Bau-Anfrage beispielsweise davon ab, wie aufwendig die Änderung ist. Bei einer App mit Datenbank, Anmeldung und mehreren Nutzern kommen außerdem die laufende Nutzung und der verfügbare Speicher ins Spiel. Prüfe vor einem Upgrade deshalb nicht nur den Preis des Abos, sondern auch die enthaltenen Credits und die Kosten für den Betrieb deiner veröffentlichten App.
Für den ersten Versuch spart ein klarer Auftrag meist mehr Geld als hektisches Nachbessern. Lege die benötigten Funktionen fest, teste sie und füge erst dann weitere Wünsche hinzu. Den aktuellen Tarif solltest du vor dem Bezahlen direkt beim Anbieter prüfen; die Freikontingente können sich ändern.
Nimm für den Anfang eine Aufgabe, die du selbst gut kennst. Wenn du die Einkaufsliste ausprobierst, weißt du sofort, ob das Abhaken angenehm funktioniert und ob ein verschwundener Eintrag ein Fehler ist. Prüfe die App auf dem Handy, schließe sie, öffne sie erneut und teste gegebenenfalls ein zweites Nutzerkonto. Danach kannst du der KI sinnvoll sagen, was als Nächstes fehlt.
Soll aus deiner Idee lieber ein Spiel als eine Nutz-App werden, findest du in unserem eigenen Ratgeber die passenden Werkzeuge, um Spiele mit KI auf dem Handy zu erstellen.
Mit Vibe Coding musst du diese Funktionen nicht selbst programmieren. Du beschreibst sie einer KI, prüfst ihren Entwurf und gibst Änderungen im Chat in Auftrag. Replit, Lovable und Base44 bieten dafür Apps auf Android und dem iPhone. Die fertige Anwendung ist zunächst meist über einen Weblink erreichbar. Für eine Veröffentlichung in Google Play oder im Apple App Store sind weitere Schritte nötig.
Bild: Mit Vibe Coding Apps kannst du eine App mit KI erstellen und deine Idee als ersten Prototyp auf dem Handy testen.
Diese 3 Vibe Coding Apps machen aus deiner Idee einen Prototyp
1. Replit: Die KI baut auch das Innenleben der App
Replit beginnt mit einer Beschreibung deiner Idee. In der Handy-App übernimmt ein KI-Agent die technische Arbeit und erstellt daraus eine Web-App. Bei einer einfachen Ausgabenliste wären das beispielsweise ein Eingabefeld für Beträge, eine Übersicht der Einträge und die Berechnung der Gesamtsumme. Du siehst dir den Entwurf an und kannst im Chat nachbessern: Die Summe soll sich nach Monaten aufteilen, ein Eintrag soll sich bearbeiten lassen, die Schrift auf dem Handy größer werden.
Gerade bei solchen Erweiterungen zeigt Replit seine Stärke. Der Agent kann nicht nur Ansichten gestalten, sondern auch Funktionen und eine Datenbank anlegen. Falls du später selbst in den Code schauen oder einzelne Teile gezielt ändern möchtest, lässt Replit dir diese Möglichkeit. Für den Anfang musst du davon nichts verstehen.
Wichtig ist, dem Agenten Fehler so genau wie möglich zu melden. „Die App geht nicht“ hilft wenig. Mit „Nach dem Neuladen ist der neu eingetragene Betrag verschwunden“ kann er gezielt die Speicherung prüfen. Öffne die Anwendung nach jeder größeren Änderung erneut auf deinem Handy. Eine neue Monatsansicht nützt dir wenig, wenn dafür plötzlich das Hinzufügen von Einträgen ausfällt.
Web-Apps lassen sich mit der Replit-App direkt vom Smartphone aus erstellen und veröffentlichen. Für den umfangreicheren Workflow einer nativen Mobil-App nutzt du den Projekteditor in Replits Webversion. Das ist relevant, wenn du später eine eigenständige App für einen Store entwickeln möchtest.
Replit herunterladen: Google Play | Apple App Store
2. Lovable: Aus einer Skizze entsteht eine bedienbare Oberfläche
Bei Lovable kannst du auf dem Handy mehr als eine Textbeschreibung als Ausgangspunkt verwenden. Du kannst einen Wunsch einsprechen oder ein Foto an den Chat hängen, etwa von einer groben Skizze deiner geplanten Terminübersicht. Die KI nutzt diese Vorlage für einen ersten Entwurf. Ob daraus die Oberfläche wird, die du dir vorgestellt hast, siehst du direkt in der Vorschau: In der mobilen Lovable-App wechselst du durch Wischen zwischen Chat und Vorschau.
Hier lohnt sich genaues Hinsehen. Stehen freie Termine deutlich über bereits belegten? Ist der Buchungsbutton mit dem Daumen gut erreichbar? Versteht ein Besucher, ob er seine Anmeldung noch ändern kann? Solche Korrekturen kannst du Lovable im Chat beschreiben, ohne erst die ganze Ansicht neu entwerfen zu lassen.
Lovable kann auch die Funktionen hinter der Oberfläche erstellen. Über Lovable Cloud lassen sich etwa Termine speichern und Nutzer anmelden. Ein gut aussehendes Anmeldefenster allein schützt allerdings noch keine Daten. Wenn Besucher persönliche Angaben eingeben, solltest du mit mehreren Testkonten prüfen, ob jeder nur die Informationen sieht, die für ihn bestimmt sind.
Noch ein Punkt vor dem Teilen: Auf den kostenlosen und günstigeren Lovable-Tarifen ist eine veröffentlichte Web-App über ihren Link erreichbar. Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder geschützte Nutzerdaten lesen kann; den Zugang zu solchen Bereichen muss die App aber sauber regeln. Für größere Umbauten und eine genaue Prüfung aller Einstellungen ist der Bildschirm eines Computers angenehmer als die Handy-App.
Lovable herunterladen: Google Play | Apple App Store
3. Base44: Gemeinsame Daten und Nutzerkonten mitdenken
Stell dir eine kleine App für die Geräteausleihe im Verein vor. Mitglieder sollen sehen, ob eine Kamera verfügbar ist. Wer sie mitnimmt, trägt seinen Namen und einen Rückgabetermin ein. Dafür braucht die Anwendung mehr als ein paar schöne Seiten: Sie muss Einträge speichern, Änderungen zuordnen und festlegen, wer eine Ausleihe bearbeiten darf.
Base44 kann Datenbank und Anmeldung bereits beim Erstellen der App einrichten. Du beschreibst die gewünschten Abläufe und veränderst sie anschließend per Chat. Das geht in der Base44-App für Android und iPhone oder direkt im mobilen Browser. Die deutschsprachige Oberfläche macht den Einstieg leichter, wenn du dich nicht nebenbei noch durch englische Menüs arbeiten möchtest.
Bei einer gemeinsam genutzten App solltest du die Zugriffsrechte trotzdem nicht der KI überlassen und auf gut Glück veröffentlichen. Melde dich mit zwei verschiedenen Testkonten an: Kann ein Mitglied die Ausleihe eines anderen ändern? Wer darf Geräte hinzufügen oder löschen? Base44 bietet Einstellungen für solche Berechtigungen. Für die Verwaltung der Sicherheit und für eine eigene Domain musst du allerdings an den Computer wechseln. Am Handy kannst du das Projekt beginnen und weiterbearbeiten, aber nicht jede wichtige Einstellung abschließen.
Base44 herunterladen: Google Play | Apple App Store
Ein Prompt für eine App mit gespeicherten Einträgen
Bei allen drei Diensten gilt: Beschreibe zuerst den kleinsten Entwurf, der seinen Zweck erfüllt. Eine schöne Startseite ist schnell erzeugt. Ob die Daten nach dem Schließen noch vorhanden sind, merkt man meist erst beim zweiten Öffnen.
Für eine persönliche Einkaufslisten-App könnte der erste Auftrag so aussehen:
Lass die KI danach arbeiten und prüfe das Ergebnis mit konkreten Handgriffen:
- Trage 3 Produkte ein, ändere eine Menge und hake einen Artikel ab.
- Schließe die App vollständig. Öffne sie erneut und prüfe, ob die Änderungen erhalten geblieben sind.
- Melde dich mit einem zweiten Konto an. Die Produkte des ersten Kontos dürfen dort nicht auftauchen.
- Öffne den veröffentlichten Link auf dem Handy, nicht nur die Vorschau im Editor. So siehst du, was spätere Nutzer tatsächlich vorfinden.
Falls etwas scheitert, melde genau diesen Fehler im Chat und teste danach erneut. Mit „Mach alles besser“ bekommt die KI vor allem eine Gelegenheit, einen funktionierenden Button gegen einen hübscheren auszutauschen.
Web-App auf dem Homescreen oder eigene App im Store
Hier liegt der Unterschied, über den man vor dem ersten größeren Projekt nachdenken sollte: Die App, mit der du baust, und die App, die andere später nutzen, sind zwei verschiedene Dinge. Replit, Lovable und Base44 laufen als Werkzeug auf deinem Smartphone. Die damit erstellte Anwendung kann zunächst einfach ein Weblink sein, den du auf Android oder dem iPhone öffnest.
Einen solchen Link kannst du zum Homescreen hinzufügen. Das Symbol macht die Web-App bequem erreichbar, verwandelt sie aber nicht automatisch in eine native App. Ob sie ohne Internet funktioniert oder spezielle Handyfunktionen nutzt, hängt davon ab, was gebaut wurde.
Wenn deine Anwendung ausdrücklich in einem Store erscheinen soll, sehen die Wege anders aus. Replit bietet für native Mobil-Apps einen eigenen Workflow im Projekteditor seiner Webversion. Lovable veröffentlicht Web-Apps und erstellt selbst keine fertige Datei für die direkte Store-Einreichung. Base44 kann Dateien für Google Play und den Apple App Store erzeugen, sobald du mindestens den kostenpflichtigen Builder-Tarif nutzt. Diese Store-Version zeigt deine veröffentlichte Web-App in einer App-Hülle an; sie ist keine von Grund auf native Anwendung.
Die Dateien musst du über eigene Entwicklerkonten einreichen. Apple und Google prüfen die App vor der Veröffentlichung. Ein fertiger KI-Entwurf ist also noch keine Zusage für einen Platz im Store.
Wie weit kommst du mit den kostenlosen Versionen?
Zum Ausprobieren brauchst du bei keinem der 3 Anbieter sofort ein Abo. Die Grenzen liegen vor allem bei den KI-Anfragen und bei Funktionen, die du später für die Veröffentlichung oder den Betrieb brauchst. Replits kostenloser Starter-Tarif enthält ein tägliches Kontingent für den Agenten und eine veröffentlichte App. Lovable gewährt derzeit 5 Bau-Credits pro Tag, insgesamt höchstens 30 im Monat. Base44 nennt für den kostenlosen Tarif 25 Nachrichten-Credits pro Monat und bis zu 5 Apps.
Ein Credit entspricht dabei nicht zwangsläufig einem fertigen Arbeitsschritt. Bei Lovable hängt der Verbrauch einer Bau-Anfrage beispielsweise davon ab, wie aufwendig die Änderung ist. Bei einer App mit Datenbank, Anmeldung und mehreren Nutzern kommen außerdem die laufende Nutzung und der verfügbare Speicher ins Spiel. Prüfe vor einem Upgrade deshalb nicht nur den Preis des Abos, sondern auch die enthaltenen Credits und die Kosten für den Betrieb deiner veröffentlichten App.
Für den ersten Versuch spart ein klarer Auftrag meist mehr Geld als hektisches Nachbessern. Lege die benötigten Funktionen fest, teste sie und füge erst dann weitere Wünsche hinzu. Den aktuellen Tarif solltest du vor dem Bezahlen direkt beim Anbieter prüfen; die Freikontingente können sich ändern.
Eine App mit KI erstellen und auf dem Handy prüfen
Nimm für den Anfang eine Aufgabe, die du selbst gut kennst. Wenn du die Einkaufsliste ausprobierst, weißt du sofort, ob das Abhaken angenehm funktioniert und ob ein verschwundener Eintrag ein Fehler ist. Prüfe die App auf dem Handy, schließe sie, öffne sie erneut und teste gegebenenfalls ein zweites Nutzerkonto. Danach kannst du der KI sinnvoll sagen, was als Nächstes fehlt.
Soll aus deiner Idee lieber ein Spiel als eine Nutz-App werden, findest du in unserem eigenen Ratgeber die passenden Werkzeuge, um Spiele mit KI auf dem Handy zu erstellen.