• Ein Arbeitshandy für Selbstständige – Beste Lösungen

    Ein Smartphone ist unabdingbar, sowohl privat, aber auch beruflich. Wenn Menschen sich selbstständig machen, kommt es häufig dazu, dass die Grenzen zwischen beruflich und privat durchaus verwaschen werden und beide Lebensbereiche nahtlos ineinander übergreifen. Auch wenn das Unternehmen noch jung und klein ist oder sogar eine One-Man-Show ist, sollte man versuchen, den privaten Raum zu schützen und bewusst Zeiten einzuräumen, in den man für den Kunden, Interessenten und Geschäftspartner nicht erreichbar ist. Ein Smartphone, welches sowohl privat, als auch beruflich genutzt wird, ist ein großer Einschnitt in die Freizeit.

    Warum sollte man ein berufliches Handy haben?

    Je nach Branche kann es durchaus sein, dass diverse Nachrichten, Anfragen, Beschwerden, Bestellungen oder Angebote rund um die Uhr reinflattern. Dies kann schnell zu einer psychischen Belastung werden, da man nie tatsächlich in den Ruhemodus kommt.

    Ein Smartphone verfügt über eine unvergleichbar hohe Zahl an Funktionen und ist die ideale Lösung für verschiedenste Kanäle: Ob Facebook, E-Mail, WhatsApp oder Anruf.




    Tipp: Feste Arbeitszeiten definieren und das Geschäftshandy einfach ausschalten, wen n man Feierabend hat.

    Ein hochwertiges Smartphone ist kostenintensiv und viele Menschen möchten sich mit ihrem betrieblichen Handy nicht für eine lange Laufzeit an einen Anbieter binden. Die Handytarife sind wechselhaft und ein günstiges Angebot verdrängt das nächste, die Entscheidung zu wechseln kann durchaus mehrmals im Jahr getroffen werden. Für ein Smartphone entscheidet man sich aber in der Regel einmal für die kommenden 24 Monate. Wer keinen höheren dreistelligen Betrag bereits am Anfang der Selbstständigkeit ausgeben möchte, kann sich für einen Ratenkauf entscheiden. Das Prinzip ähnelt zwar dem Vertrag mit einem Handynetz-Unternehmen, ist aber davon unabhängig und hat in der Regel eine kürzere Laufzeit. Bei einem Handy-Ratenkauf bei Smartphone Only erhält der junge Gründer die besten Top-Modelle und teilt den Preis auf mehrere Monatsraten auf. Dabei kann die eigene Sim-Karte weiter genutzt werden, die Wahl der Tarife ist frei und unabhängig.

    Das Geschäftshandy sowie die dazugehörigen Kosten für die Nutzung von Telefonie, des Internets und anderer Dienstleistungen kann vollständig von der Steuer abgesetzt werden. Wer keine Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, kann auch die Vorsteuer für das Smartphone wieder bekommen. Nutzt man das private Handy auch beruflich, kann man ebenso einen Teil der Kosten absetzen. Hier sind die Vorgaben komplexer, beispielweise ist in einigen Fällen eine Dokumentation erforderlich für den Nachweis, zu welchem Prozentsatz das Handy privat und beruflich genutzt wird.

    Smartphone für die Arbeit sinnvoll einrichten

    Ein Geschäftshandy ist viel mehr, als lediglich die Rufnummer. Es ist empfehlenswert, für alle Kanäle ein Geschäftsprofil anzulegen, welches von dem privaten Smartphone nicht zu erreichen ist. Am besten richtet man folgende Kommunikationskanäle gesondert ein und empfängt die Nachrichten ausschließlich über das Geschäftshandy:

    • E-Mails
    • Soziale Netzwerke: Instagram, Facebook, Twitter
    • Tools zur Team-Kommunikation: Slack, Trello
    • Messenger: WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram, Threema, Skype
    • Planungstools: Evernote, Wunderlist
    • Businessplattform: XING, LinkedIn

    Vor allem Freelancer oder Unternehmer, die mit Freelancern arbeiten, müssen häufig verschiedenste Kanäle nutzen und sich in diverse Strukturen einfinden. Auch verschiedene E-Mail Portale sind nicht unüblich.

    Vor allem bei sozialen Netzwerken sollte man sich davor hüten, den privaten Account mit dem beruflichen Account zu verbinden. Es scheint zwar auf den ersten Blick verlockend, sofort erreichbar zu sein, man verliert aber schnell den Überblick und belastet unbewusst seine Psyche. Um das zu vermeiden ist eine solche Trennung optimal.

    Mit einem Geschäftshandy ist man deutlich organisierter und wird weniger abgelenkt. Während das private Smartphone zwischendurch persönliche Nachrichten anzeigt, man durch Anrufe abgelenkt wird oder sich doch hinreißen lässt, die privaten Profile der sozialen Medien zu checken, ist ein ausschließlich auf den Job ausgerichtetes Smartphone deutlich effektiver.